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Yo-Kai Watch Blasters: Rote Katzen Kommando Review

Wer hätte das Gedacht. Yo-Kai Watch ist mittlerweile fasst genauso beliebt und bekannt wie die Pokémon! Ich war, hin und weg als ich damals den ersten Yo Kai Watch Teil testen durfte. Jetzt ist einige Zeit vergangen und wir haben schon die Bestätigung, dass nächstes Jahr Teil 4 auf dem neusten Nintendo System erscheinen wird. Doch bevor es soweit ist dachten sich Nintendo und Level-5:”Bringen wir einfach mal die Spin-offs der Reihe in den Westen!”. Doch ehrlich: Was ist denn mit Teil 3? Egal besser als gar nichts. Nun ist das Muster bei uns in der Redaktion gelandet und ich hab es mir nicht nehmen lassen mit Whisper, Jibanyan und ihren Freunden auf Yo Kai jagt zu gehen.

 

How ya gonna Call? Das Rote Katzen-Kommando!

Was gleich einmal als erstes auffällt ist, dass Nathan und seine Freunde nicht mehr hier sind. Aber warum? Das ist schnell erklärt: Yo-Kai Watch Blasters ist ein Spin-Off so wie bei Pokemon die Rancher Ableger oder der gleichen. Waren die eigentlichen Yo-Kai Watch Spiele sehr nahe an der Grundformel von Pokemon dran so ändert sich das mit Blasters. Doch was ist es dann eigentlich? Blasters ist eine Art Diablo Klon, aber in einer Light-Variante. Dabei ist es so wie der Bonus-Modus in den zweiten Yo-Kai Watch Ablegern nur eben als vollwertiges Game. Wir haben eine Top-Down-Ansicht. Die Kämpfe die wir mit den Yo-Kais bestreiten laufen jetzt in Echtzeit ab und sind nicht mehr rundenbasiert wie in den Haupteilen der Reihe. Doch gehen wir einmal zum Anfang zurück. Je nachdem welche Version des Spiels wir besitzen starten wir mit einem anderen Yo-Kai. Haben wir das Weiße Hunde-Kommando so starten wir mit Komasan, haben wir das Rote Katzen-Kommando starten wir mit Jibanyan. In der Redaktion landete die Rote Version. Klasse! Ich, der eine Katzenallergie hat startet mit den Katzen. Aber mal Spaß beiseite. Wir sind Mitglied des Blaster-Kommandos und müssen verschiedene böse Yo-Kai aufhalten. Dies gelingt uns wenn wir verschiedene Missionen schaffen. Unser Team besteht dabei aus vier unterschiedlichen Wesen, die wir beliebig auswechseln können. Vorausgesetzt wir haben die Yo-Kai Medaille des jeweiligen Geistes! Im Prinzip sind wir die Yo-Kai Ghostbusters. Die Parallelen zu den Geisterjägern lassen sich nicht verstecken. Whsiper erinnert an Slimer, das Hauptquartier sieht fast aus wie die Feuerwache und das Fahrzeug sieht aus wie der Ecto 1. Dazu kommt noch, dass sich das Spiel in Japan nicht Blasters sondern Busters nennen darf.

Ganz wie in den Hauptteilen haben die Yo-Kai auch hier ihren Stamm dem sie angehören und ihre Attribute. Einige sind Kämpfer, Panzer, Ranger andere wiederum Heiler. Was die meisten bei diesen Dingen machen dürfte eigentlich jedem klar sein. Starten wir in eine Mission müssen wir auf der Karte das Teufel-Symbol auswählen und auf geht’s. Beenden wir eine Mission bekommen wir Oni Kugeln und dann heißt es wieder zurück in unser Hauptquartier. Unsere Yo-Kai können in ihrem Level aufsteigen und somit auch neue Fähigkeiten erlernen, genau wie in der Hauptserie. Gesammelte Münzen werden wieder in die Automaten gesteckt um neue Dinge wie Fähigkeiten oder so zu erhalten. Wir können unsere kleinen Wesen aber auch fusionieren, ganz wie im Originalspiel. All diese Dinge machen Blasters nicht nur zu einem belanglosen Spin-Off, sondern erweitern die Hauptreihe gekonnt. Das Spiel bietet uns drei Modi zur Auswahl. Zuerst den Story-Modus, wo wir eben die Geschichte und Geschehnisse von Blasters spielen. Erledigen wir die Missionen bekommen wir auch neue Dinge für unser Hauptquartier. Wir müssen aber nicht strickt der Story folgen und können auch einfach so auf Entdeckungstour gehen. Dabei leveln wir auch auf und jedes Gebiet bietet andere Yo-Kai. Im Boss-Modus, wie der Name schon sagt, können und dürfen wir gegen Feinde kämpfen die wir schon besiegt haben. Das macht unglaublich viel Spaß. Hier haben wir die Chance seltene Gegenstände zu ergattern. Man kann aber auch im Coop-Modus spielen: entweder Online oder Lokal. Ganz wie in den Pokemon spielen haben wir in den beiden Versionen der Blasters-Teile unterschiedliche Yo-Kai, um sie eben alle zu bekommen, muss man beide Versionen besitzen oder mit einem Freund tauschen. Aber mal ehrlich: Wer gibt freiwillig, seine Yo-Kai her? Das Spiel selber ist nicht sehr schwer und das finde ich schade. Aber gut es richtet sich auch eher an eine jüngere Zielgruppe außer man ist eben Fan so wie ich. Dennoch wird es vor allem im Kampf schnell langweilig da man eigentlich fast immer dasselbe macht. Da hätte mehr Abwechslung viel gebracht. Die Musik im Spiel ist schon wie in den Hauptteilen einfach nur super und weiß echt zu gefallen. Grafisch merke ich nicht wirklich viel Unterschied zu den zweiten Teilen von Yo-Kai Watch. Das stört aber überhaupt nicht, denn durch seine bunten Kreaturen und der toll designten Gebiete ist man wirklich gut abgelenkt.

Fazit:
Nicht immer müssen Spin Offs schlecht sein. Hier beweist Level-5, dass es auch funktionieren kann einen bestimmten Modus, aus einer Hauptreihe zu nehmen und ihn so umzubauen, dass er als eigenständiges Spiel funktionieren kann. Ich muss ehrlich sagen die ganzen Anspielungen auf unsere Lieblingsgeisterjäger finde ich einfach nur genial. Auch wenn es eigentlich eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist hatte ich dennoch sehr großen Spaß damit.  Trotzdem Nintendo: Ich hoffe, dass ihr, noch bevor Teil 4 erscheint, uns im Westen den dritten Ableger spendiert. Also jeder, der die Yo-Kais mag kann gerne zugreifen alle anderen seht euch die Demo an und lasst euch verzaubern. cs (8/10)

Nicht immer müssen Spin Offs schlecht sein

Danke an Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters

Hier ist noch der Laucn Trailer zu Yo-Kai Watch Blasters:

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