Review 

The Walking Dead – Final season Review

Seit beinahe sieben Jahren schlagen sich die digitalen Charaktere der Walking Dead Spiele Reihe durch eine Welt voll Zombies. Ähnlich apokalyptisch ging es in den letzten Monaten bei den Original-Entwickeler Telltale Games zu. Leider musste der Kultentwickler seine Pforten schließen und übertrug die Arbeit an der finalen Staffel des Zombie Abenteuers auf Skybound Games. – Ob das letzte Kapitel der Grafikadventure Reihe einen wüdigen Abschluß beschert bekommen hat, klärt unser Test.

Erfreulich ist die Tatsache, dass eine Vielzahl an ehemaligen Telltale-Mitarbeitern von Skybound Games übernommen wurde. Da die Schließung des Studios für die meisten Mitarbeiter sehr überraschend kam, ist das zumindest ein tröstlicher Aspekt. – Dass das Spiel davon nur profitieren wird, ist schon fast selbsterklärend.

Clementine und AJ stehen im Mittelpunkt des Geschehens

Gameplay-technisch hat sich nicht viel verändert. Auch eiesmal sind wir mit Clementine in der Welt von „The Walking Dead“ unterwegs und verfolgen das Geschehen aus der Verfolgerperspektive. Die meiste Zeit verbfringt ihr mit der Interaktion mit euren Gefährten oder mit der Umgebung. – Ähnlich wie in klassichen Point´n Click Abenteuern muss hier ab und an eine Menge Hirnschmalz verwendet werden. – Die seltenen Acitonsequenzen, welche mittels Quick-Time-Events vollzogen werden, wirken etwas aufgesetzt und manchmal sogar lästig. – Hier hätte es gereicht, wenn man in Form von Videosequenzen das Geschehen verolgen kann. 

Storytechnisch erwartet uns in den ersten beiden Episoden jener Staffel aber wirklcih hochwertige Videogame Kost. – Clementines Werdegang und Vorbildwirkung auf ihren kleinen Gefährten AJ, stehen hier im Mittelpunkt des Geschehens. – Moralische Entscheidungen wollen gut überlegt sein und haben Auswirkungen auf den gesamten Verlauf des restlichen Spiels. – Gewohntermaßen greifen diese Entscheidungen auch in kommende Episoden der Staffel über und lassen Euch so eine recht individuelle Erzählstruktur erschaffen. 

Vor allem auch das Augenmerk darauf, dass man oft nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, ist wundervoll umgesetzt. Hier wird mit Schubladendenken aufgeräumt und eine fast schon tiefgründige Story vor Euren Augen entfaltet. – Die Zwischentöne machen die Musik und genau darum geht es im Spiel. Habt keine Vorurteile, seid offen für Neues, helft Euch gegenseitig. – Gute und wichtige Werte, die nicht kitschig, sondern logisch in den Storystrang der gesamten Spielserie eingewoben wurden. -Sowohl Episode 1 als auch Episode 2 lassen Euch am Ende mit offener Kinnlade zurück. 

Actionszenen werden in Form von Quicktime Events abgehandelt

Damit Ihr Euch selbst ein Bild machen könnt, bevor ihr das Spiel kauft, veröffentlichte Telltale Games schon vor geraumer Zeit eine kostenlose Demo zur ersten Episode der neuen Season. Die beinhaltet 15 Minuten des letzten Abenteuers. Laut Telltale handelt es sich dabei um die komplette Eröffnungssequenz. Einen kleinen Haken gibt es: In den Genuss der Kostprobe kommen nur Konsolenspieler. Eine Heimcomputer-Version der Demo gibt es nicht, obwohl das Spiel Mitte August für PC, PlayStation 4 und Xbox One erschien. – Jedenfalls kann man sich so einen recht guten Eindruck von dem verschaffen, was auf einem zukommen wird. 

Im März erscheinen die beiden finalen Episode und somit der Abschluß der Staffel und der gesamten Spielereihe. (8.5/10) mf


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