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The Persistence – Review (PS VR)

The Persistence auf PS VR ist wohl an den meisten vorüber gegangen. Aber warum ist das eigentlich so? Wahrscheinlich weils ein VR Spiel ist. Leider ist euch allen (sofern ihr noch nichts davon gehört habt) wirklich was entgangen. The Persistence ist wohl eines der interessantesten Spiele der letzten Jahre und definitiv ein Must-Have auf PS VR. Warum ich das behaupte lest ihr weiter unten.


Klatschen wir mal ein paar Mechaniken zusammen und es wird schon passen.

Diesen Eindruck könnte man zumindest bekommen, wenn man hört was The Persistence eigentlich ist. Es ist ein First-Person-Scifi-Survival-Horror VR Shooter. Damit aber nicht genug! Es ist auch alles zufallsgeneriert. Das war jetzt sehr viel auf einmal. Also das Spiel ist ein FPS. Dabei spielt sich die Handlung auf dem Raumschiff “The Persistance” ab. Man selbst spielt einen Überlebenden einer Katastrophe, was genau schief ging findet man im Laufe des Spiels heraus, und natürlich wollen wir der Überlebende bleiben. So machen wir uns auf den Weg durch das ausgestorbene Raumschiff. Das Schiff besteht aus vier Decks die man durchqueren muss um entkommen zu können. klingt super easy? Es gibt einen Hacken: Wann immer man stirbt wird das Deck neu zusammengebaut und man verliert auch seine gesamte Ausrüstung. Das ganze hat aber auch ne gute Seite. Im Laufe des Levels findet man Stammzellen und anderen Loot, welchen man verwenden kann um Upgrades freizuschalten, was das weiterkommen deutlich leichter macht.

Und das ist bitter nötig, denn man stirbt sehr oft. Wirklich, wirklich oft. Sei es, dass man von einem Zombie überrascht wird, einen Elektroschock bekommt, oder in der Panik einfach in ein Loch fliegt. Alles auf der Persistence ist darauf aus einen umzubringen. Dabei ist das Spiel auch noch super gruselig! Lichter flackern, in der Ferne stöhnt ein Mutant, Türen öffnen und schließen sich unkontrolliert und genau dann, wenn man die Spannung kaum noch ertragen kann wird die Musik laut und aus einem Eck springt einem ein Monster ins Gesicht. Einfach großartig!

Aber wir sind ja nicht nur das Opfer in dieser Story. Ausgerüstet mit einem Schutzschild (der nur sehr kurz hält) und vielen Waffen (mit zu wenig Munition) stellt man sich den Gegnern um zu entkommen. Ein wirklich tolles Feature ist dabei aber das man nicht alleine sein muss! Mit einem Tablet oder Smartphone kann sich ein Freund/Freundin mit dem Spiel verbinden und nützliche Tips über Gegnerpositionen und Loot geben. Achtung nur dabei: Der Akku des Geräts wird extrem schnell leer und das Gerät auch unglaublich heiß! Lasst euch davon aber nicht abschrecken, denn zu zweit macht das ganze dann wirklich Spaß, weil man sich nicht  mehr ganz so sehr ins Eck gedrängt fühlt.

Gesteuert wird das Spiel übrigens mittels Dualshock. Andere Arten der Steuerung gibt es leider nicht, dafür kann man extrem viel selber manipulieren um das Erlebnis angenehmer zu gestalten.

Nun aber zu den nicht so schönen Dingen. Davon gibt es eigentlich wenig, bis auf die Tatsache, dass das Spiel nicht wirklich schön anzusehen ist. Alles ist Dunkel und irgendwie sehen alle Korridore gleich aus. Das passt zwar wirklich gut zur Atmosphäre des Spiels, aber hin und wieder mal einen aufregenden Raum, der vielleicht etwas besonderes ist zu finden hätte in meinen Augen nicht geschadet.

Ausgeglichen wir das aber durch die unterschiedlichen und doch überraschend fordernden Gegenertypen. Hier kommt dem Spiel besonders der Zufallsgenerator entgegen. Viele der Kämpfe sind wirklich spannend und man weiß ja nie was man so bekommen wird, aber wirklich unfair fand ich keinen.

Zirka 15 Stunden hat mein erster Durchlauf gedauert. Das ganze mit und auch ohne Hilfe. Würde ich es nochmals machen? Definitiv!

Fazit

Die vielen Mechaniken welche in The Persistence zusammengeklatscht werden funktionieren und formen ein wahrlich unglaubliches Spiel. Zwar sind die Levels vom Design her stark repetitiv, aber die Atmosphäre und auch das wirklich tolle Upgradesystem machen hier einiges an Punkten wett. Auch das Supportfeature mittels Smartphone und die vielen Einstellungsmöglichkeiten für das VR machen einem den Zugang wirklich einfach. Ich bin der Meinung, dass The Persistence ein klares Muss für jeden PS VR Besitzer ist. Außer man ist nicht so der Fan von Horror und Jumpscares. Dann kann ich verstehen, dass man um The Persistence einen Bogen macht. (8,5/10) kbm

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