Review 

The Hungry Horde Review

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Vor ein paar Jahren, zur Zeiten der PSP, hat Sony die “Playstation Minis” eingeführt. Ein Versuch der wachsenden Handyspiel-Konkurrenz entegegenzuwirken. Die Minis waren nicht gerade vom Erfolg gekrönt und verschwanden in der Versenkung. Die veröffentlichten Titel stehen zwar immer noch für PS3, PSP und PS Vita zum Download bereit, sind aber qualitativ nicht dort, wo sie sein sollten. – Mit Hungry Horde veröffentlicht Sony nun einen Titel, der zwar momentan für Playstation-Plus Kunden gratis ist, sich aber nahtlos in die schlechte Preis/Leistungs Schiene der Minis einfügt. – Warum der Titel unserer Meinung nach auf ganzer Linie versagt, erfährt Ihr in diesem Review.

Zombiekalypse

In “The Hungry Horde” übernehmen wir einen Zombie-Schwarm, der in einem Weltungergangs-Szenario auf die Jagd nach Gehirnen bzw. Menschen ist. – Eure Aufgabe ist es jeden Level in einer vorgegebenen Zeit zu durchqueren, bevor ein atomarer Sprengkopf gezündet und Alles, inklusive Eurer Zombieschar, dem Erdboden gleich gemacht wird. Wärend ihr durch die einzelnen Gebiete trottet, gilt es eure Horde zu vergrößern. Jeder “gefangener” Mensch mutiert zum Zombie und schließt sich eurer Meute an. Zusätzlich gibt es Extra-Zeit pro überwältigtem Bürger und erleichtert Euch das Meistern des Levels.

Eure Zombiehorde geht leider in der lieblosen Umgebung oft unter und lässt sich daduch nur schwer steuern.
Eure Zombiehorde geht leider in der lieblosen Umgebung oft unter und lässt sich daduch nur schwer steuern.

Als Extras gibt es verschiedenfärbige Gehirne, die Euch Spezialfähigkeiten, wie einem Turbo oder ein Kraftschild bieten. – Jene Fähigkeiten benötiogt Ihr auch dringend im weiteren Spielverlauf, da Ihr euch gegen die Polizei und gegen das Miltär wehren müsst. Hi und da findet Ihr auch Geschenke, die Euch wärend der Levels in Minigames stürzt. Jene Minigames kopieren alt-bekannte Spielmuster und werfen euch zB in bester Snake-Manier auf eine Disco-Tanzfläche. Auch könnt Ihr in einem weiteren Minispiel die Rolle eines Menschen übernehmen, der mittels Twostick-Steuerung die Zombieschar aufhalten muss.

Klingt gut, aber…

Für ein kleines Downloadspiel, verlangt man nur selten 8 Euro. In manchen Fällen lohnt sich die Investition zwar, doch gerade deshalb ist die Erwartungshaltung zumindest so hoch, dass man ein gewisses Maß an Qulität erwarten kann. Was hier auf dem Schirm Eurer Playstation Vita abgeht, ist aber schon fast beschämend. – Es fängt an bei den Ladezeiten (Bis der startbildschirm erscheint, vergehen über zwei Minuten), zieht sich über die lieblose Grafik hinweg bis hin zum Eintönigen Spielprinzip. Man merkt, dass die Entwickler mit all den Extras und Goodies, Minigames und gezwungenen Humor, krampfhaft versucht haben so viel Kontent wie möglich in das Spiel zu quetschen. – Leider ohne Erfolg.

Eines der Highlights sind die Minispiele, die man aber bereits anderorts besser erleben konnte
Eines der Highlights sind die Minispiele, die man aber bereits anderorts besser erleben konnte

Fazit

“The Hungry Horde” wäre das perfekte 89Cent Smartphone Game. Natürlich ist die Steuerung auf der Vita einer reinen Touchscreen-Eingabe überlegen, doch der Inhalt reicht nicht, die 8 Euro zu rechtfertigen. Die Entwickler hätten mehr Zeit in den Feinschliff investieren sollen und hätten dann zumindest mit ein paar guten Ansätzen, ein kurzweiliges Spiel für Zwischendurch, schaffen können. – “The Hungry Horde” ist, wie anfangs erwähnt, momentan Gratis für PS+ Mitglieder. – Dennoch sollten sich nur Hardcore-Zombie Fans das Spiel ansehen. – Die Investition von 8 Euro lohnt sich unserer Meinung nach nicht. (5/10)

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