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Super Mario Odyssey Review (Special Part 3)

Das etwas andere Review erwartet Euch beim dritten Teil der Super Mario Odyssey Special Serie, die sich zeurst mit Mario 64 und Mario Sunshine beschäftigt hat. – Das Finale besteht natürlich aus dem Test(-Video) zum wohl aufregensten Nintendo Titel der letzten Jahre. – Warum es hier aber eher zum Fanboy Geschwafel ausartet und das Review eher als Liebesbrief gen Nintendo zu verstehen ist, versteht Ihr, wenn ihr den Bericht gelesen habt


Jump up, Superstar!

Soviel ist jedem Mario Fan klar: In Odyssey wird mal wieder Prinzessin Peach entführt, diesmal ist sie aber nicht alleiniges Opfer. Die Schwester von Cappy, einem Wesen aus dem Hutland wurde gleich mitentführt und ist sogleich auch das Hochzeits Krönchen der Prinzessin, die sich schon bald vor dem Altar mit Bowser befürchtet. – Marios Versuch, hoch über den Wolken, sein Herzblatt zurück zu erobern, scheitert kläglich und kurz darauf erwacht er in einem Fremden Land, wo er besagten Cappy kennen lernt, der Ihn ab jenem Zeitpunkt begleiten wird. – Soviel zur Story…

It´s freedom like you never knew

Waren es bei Mario 64 die Sterne und bei Mario Sunshine die Sonnen, sammeln wir im neusten 3D Adventure Platformer Monde bzw. Mondteile oder Multimonde, um unsere neueste Errungenschaft, die Odyssey, ein gigantisches Luftschiff in Hutform, anzutreiben. Der Ablauf in den verschiedensten Welten ist zwar im Grunde immer gleich, die Aufgaben und Eigenheiten könnten aber nicht abwechslungsreicher sein. – Egal ob ihr Dinos ausweicht, Pixelmario-Abschnitte bestreitet, welche ein wenig an die 2D Abschnitte von “A Link between Worlds” erinnern, in Pyramiden nach Monteilen sucht, alten Freunden und Bösewichten begegnet oder mit der neuen Spinattacke (Sonic lässt grüßen) Hügel hinab rollt, es gibt immer Neues zu entdecken.

Wem das noch nicht reicht, wird vielleicht die Möglichkeit, sich in fast jeden Gegner oder relevanten Gegenstand, der Euch begegnet zu verwandeln, gefallen. – Dies ermöglicht Euch nämlich Cappy, der Euch neue Figuren captern lässt. – Eine wundervolle Gameplay-Mechanik von Ninendo, da es hier schier unendliche Möglichkeiten gibt, die wiederum neue Gameplayerfahrungen mit sich bringen und dennoch immer höchst gepolished und spaßig rüber kommen. – Es fühlt sich einfach immer richtig an. Egal ob man ein Frosch, ein Gumpa, ein lanbeiniges Stelzenwesen in dichten Wäldern, ein Koopa oder ein Fernrohr ist. – Nintendo hat seinen Job gewohnt gut gemacht. – Außerordentlich gut!

Ebenfalls ein kreativer, aber eher optischer Leckerbissen sind die neuen Outfits. In jeder Welt trefft ihr Shops in denen Ihr lokale oder internationale Kleidungsstücke, Mitbringsel oder eben Hüte kaufen könnt. Ebenfalls könnt ihr in jedem Shop einen Mond und Herzstücke kaufen, die vorrübergehend Eure Gesundheit verstärken. – Lokale Gegenstände können ausschließlich mit lokaler Währung gekauft werden. – So ist es Eure Aufgabe neben den normalen Goldmünzen auch Weltenmünzen zu finden, die den Kauf seltenerer Gegenstände und Kleidungen ermöglichen. – Ihr könnt ausßerdem Euer Luftschiff dekorieren, indem ihr Sticker, Statuen oder andere Andenken kauft und in bzw. auf Eurem Schiff platzieren lässt.

Apropos Luftschiff: Wenn ihr von einer Welt zur anderen Reist habt ihr die Möglichketi mit Cappy nützliche Tipps durchzulesen bzw. die gesamte Spielanleitung in digitaler Form zu lesen. – Dies ist durchaus unterhaltsam und ist ähnlich der einzelnen Weltenkarten,die ihr zommen, markieren und durchscrollen könnt.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit zusammen mit einem Freund das Spiel zu bestreiten. Hierbei handelt es sich zwar nicht um einen vollwertigen Zwei-Spieler Modus (ihr bekommt keinen zweiten Mario oder gar Luigi zur Seite gestellt), ihr könnt aber zusammen mit je einem Joycon die Rollen von Mario und Cappy übernehmen. – Sehr spaßig, aber das Spiel ist in seinen Grundfesten einfach ein Singleplayer Titel, was auch ziemlich gut so ist.

Kreative Köpfe können sich weiters im Foto-Modus austoben, der es Euch erlaubt, die pausierte Szene zu drehen, zu schwenken und zu Zoomen. In jenem Modus stehen verschiedene Filter zur Verfügung (NES, SNES und GAME BOY Filter ftw!!!) und Ihr könnt Eure Werke natürlich teilen.

Ebenfalls könnt Ihr 30-sekündige Videoclips speichern und teilen. – Dies ist der aktuellen Firmware der Switch und der Unterstützung des Titels zu verdanken.

I am your one-up girl!

Als Oberwelt dient im Grunde die Odyssey selbst. – Dies ist zwar nicht so schön wie zB Delphino oder das Prinzessinen-Schloß, ist aber ausreichend und lässt Euch in Anbetracht der unzähligen Aufgaben in jeder Welt vergessen, dass hier etwas mehr Freiheit bzw. stufenloser Übergang noch ein wenig beeindruckender gewesen wäre. – Aber seis drum: Mario flitzt, springt, rollt, klettert, hubschraubert und rennt durch Welten wie eh und je und lässt Fans von 64 und Sunshine sofort heimisch fühlen. Die frei drehbare Kamera vermittelt dann auch noch den nötigen 3D Abenteuer-Flair und der unglaubliche Umfang, all die Minispiele, die kreativen Gegnertypen, die gigantischen Level, die perfekte Spielbarkeit und die sehr gelungene optische Umsetzung lässt Super Mario Odyssey zwar nicht den Alltime-3D Klassiker Super Mario 64 das Siegertreppchen verlassen, darf sich aber auf die selbe Ebene stellen und das Plätzlichen mit dem über 20 Jahre alten Titel teilen. Super Mario Odyssey ist die Neuinterpretation eines 3D Abenteuerspiels, das seinen Ursprung Mitte der 90er Jahre hatte und das nur in sehr großen Abständen direkte Nachfolger erhält. Wer über Wochen und Monate Unterhaltung auf höchstem Niveau oder einen Grund zum Kaufen einer Nintendo Switch sucht, der wird bei diesem Titel fündig. – Egal ob Ihr Mario Fans seid oder erst werdet. – Ladies and Gentlemen – Dieses Spiel ist das beste, das der Markt aktuell zu bieten hat und ist das erste Spiel, das von uns eine so hohe Wertung erhält: (9.9/10) mf

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