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Review 

Splatoon Review

Sehr selten, aber doch, passiert das fast Undenkbare. Nintendo ruft eine neue Franchise ins Leben. – Soeben geschieht dies mit dem heiß erwartetem Fun-Shooter ´Splatoon´, der das Genre aufmischen soll. Ob dies mit unzähligen Litern Farbe, einer neuen, untypischen Steuerung und Tentakeln gelingen kann, klärt wie immer unser Review.


author martindeBlob vs. Garden Warfare

Das Prinzip von Splatoon ist genau so einfach, wie fesselnd zugleich. – Grundsätzlich handelt es sich bei jenem Game um einen reinrassigen 3rd-Person Shooter alá Team Fortress oder Garden Warfare. Die Welt von Splatoon wird von sogenannten Inklingen bevölkert, die quasi eine Kreuzung aus Tintenfischen und Menschen darstellen. Klingt gruselig, ist es aber aufgrund der quitschbunten Aufmachung nicht. – Im Gegenteil. Das Charakterdesign ist neu, erfrischend, trendig und versprüht sofort seinen ganz eigenen Charm.

Obwohl Splatoon in erster Linie ein Multiplayer-Shooter ist, fangen wir dennoch mit dem erstaunlich guten Singleplayermodus an. – Als weiblicher oder männlicher Inkling liegt es an euch in der ca. 7 Stunden langen Kampagne gegen eine Alieninvasion anzutreten. In allen Level, die schon fast ersteckend gut geskriptet sind, ist eine Schriftrolle versteckt, die ihr finden müsst. – Plattformtypische Elemente, wie Schalterrätsel, 360-Grad-Level alá Super Mario Galaxy und bunte, knackscharfe Umgebungen, fordern den Spieler, bis man diversen Endgegenern gegenüber steht.

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Die Levelbosse sind nicht nur kreativ gestaltet, sondern teilweise auch kniffelig zu bezwingen

Die Endgegener erinnern dabei sogar ein wenig an Gegenertypen aus Zelda. – Hierbei ist aber weniger das Aussehen, als die Abfolge der Angriffe bzw. deren Schwachstellen gemeint. – Typischerweise weist jeder Gegener ein gewisses Angriffsmuster auf und besitzt eine Achillesferse, die nicht nur schnell identifiziert, sondern auch unter Beschuss genommen werden möchte.

Alles in Allem ist der Singleplayermodus eine Art Training für den Ernstfall/Multiplayermodus bzw. eine tolle Quelle für Ingamewärung, die man in den unzähligen Shops im Spiel für neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände ausgeben kann.

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Die Inklinge in ihrer menschlichen Gestalt sehen nicht nur schrill aus, sie sind es auch!

Offline/Online – Hauptsache Multiplayer

Wie erwähnt, ist das Spiel auf den Spaß mit anderen Gamern ausgelegt. – Hierbei steht euch frei, ob ihr jenes Erlebnis offline oder online erleben wollt. Egal für welchen Modus bzw. für welche Teamgröße ihr euch entscheidet, so gut wie immer ist es euer Ziel den jeweilgen Level mit der eigenen Teamfarbe zu versehen/zu besprühen/zu überrollen. – Spritzpistolen gefüllt mir Farbe, als auch große Farbroller stehen euch neben anderen Waffenklassen ebenfalls zur Verfügung und bringen abwechslung in das Gameplay.

In den Shops in der großen City, könnt ihr das Aussehen eures Inklings total verändern und Upgrades kaufen.
In den Shops in der großen City, könnt ihr das Aussehen eures Inklings total verändern und Upgrades kaufen.

Die Fähigkeit stufenlos von einem Menschen in einen Tintenfisch zu mutieren, ist besonders auf Flächen sinnvoll, die eurer Teamfarbe entsprechen. Dort nehmt ihr keinen Schaden an, ladet euren Tintenstand auf und könnt somit Hindermisse, wie Steilkanten und Gitterstäbe durchdringen bzw. überwinden. – Es gibt nichts cooleres, als von einer Meute schießwütiger Gegner verfolgt zu werden, wärend ihr eine Halfpipe mit euerer Farbe vor euch im Lauf anspritzt, euch in eure animalische Inkling-Form verwandelt und stylisch die Steilkurve nach oben schlittert, wärend die Gegener erstmal versuchen müssen, nicht auf eure Farbklexe zu treten, da jene Schaden hinterlassen.

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Eine typische Szene aus einer Multiplayer-Schlacht

Fazit

Bevor jetzt Lobgesänge losgehen, muss aber aber in diesem Fazit kurz ein Manko erwähnt werden, das vielleicht einigen gar nicht negativ aufstößt. – Die Stuerung. – Shooter auf Konsolen, sind spätestens seit Halo salonfähig geworden und sind für ihre eingängige Zweistick-Steuerung bekannt. – Splatoon macht das etwas anders, denn wärend man sich gewont midem linken Stick in den Leveln bewegen kann, benötigt man den rechten Stick “nur” um nach links bzw. rechts zu blicken. Um nach oben bzw. unten zu sehen/zu zielen, kommt die Bewegungssteuerung des Controllers zum Einsatz, welche ein wenig an typische Smartphone- bzw. Tablet-Steuerung erinnert. – Persönlich konnte ich keinen Vorteil in dieser Art der Steuerung erkennen, vor allem dann nicht, wenn ich die Kamera durch das Zielen mit einem beherzten Druck auf die Y-Taste wieder zentrieren “muss”.

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Die Stadt ist euer Hub. Hier könnt ihr euch nicht nur für einen Spielmodus entscheiden, sondern auch nach Herzenslust einkaufen gehen und euer Outfit eurem Geschmack anpassen.

Dies erscheint fast so, als hätte Nintendo mit Zwang versucht das Genre bzw. die Steuerung zu revolutionieren, auch wenn man natürlich erwähnen muss, dass man die Eingabeart/die Steuerung in den Optionen ändern kann. – Auch ist das eigentliche Spielprinzip nicht ganz neu. – Auch deBlob hat ein ähnliches Spielgefühl aufkommen lassen. – Abgesehen davon erwartet einem in Splatoon das reinste Farb- und Spaßfest. – Es gibt unzählige Modi, schier unendliche Modifikationsmöglichkeiten eurer Cahrakter, viele Waffen und nach den Amiibo-Modus, der euch zusätzliche Missionen bringt. – Nintendo schlägt mit Splatoon in die selbe Kerbe, wie mit Mario Kart oder Smash Brothers. Ein unterhaltsamer Multiplayerspaß für die ganze Famlie, der bestimmt noch viele Ableger bekommen wird. (8/10)


Das Spiel gibt es auch im Bundle mit einer Wii U Pro-Version
Das Spiel gibt es auch im Bundle mit einer Wii U Pro-Version
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Auch eine Special-Edition inkl. Amiibo wird es neben der normalen Version zu kaufen geben

Das Reviewmuster wurde uns von Nitendo-Österreich zur Verfügung gestellt.

 

 

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4 Thoughts to “Splatoon Review”

  1. der neue mario kart8 ersatz ^^

    1. Mir persönlich wäre im direkten Vergliech Mario Kart imme rnoch lieber. – Aber es ist ein gut gelungener Multiplayerspaß. – Hoffe auf einen Nachfolger mit mehr Singleplayerkontent und einen 3DS Ableger.

  2. Fairer und nachvollziehbarer Test. Aber vielleicht solltest du noch mit erwähnen, daß man die Bewegungssteuerung kein MUSS ist. Man kann ja auf die gewohnte/etablierte DuoStick Steuerung umschalten.

    1. ja da gebe ich dir recht. das hätte ich in der tat noch einbauen sollen.

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