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Beitrag Review 

Splatoon 2 Review

In der letzten Konsolen Generation erschuf Nintendo eine neue IP für die leider nicht besonders erfolgreiche WiiU. Splatoon, ein Third-Person-Shooter, erblickte das Licht der Welt! Vor etwas mehr als zwei Jahren erschien es und niemand glaubte, dass es so erfolgreich sein würde. Doch in diesem Test dreht es sich um Splatoon 2. Ja ihr habt richtig gehört: für die sehr junge Nintendo Switch erschien diese Tage ein Nachfolger. Ob es eine richtige Fortsetzung ist oder eher mehr ein DLC  klären wir in unserer Nerdkeller Farbschlacht.


Die Farbschlacht kann wieder beginnen!

Auf dem leider auch nicht ganz so erfolgreichen Gamecube erschuf Nintendo auch einige neue IPs und neue Charaktere: Olimar und seine Pikmin waren geboren. Dann hatten wir Jahre lang nichts bis eben Splatoon erschienen ist. Mittlerweile sind die kleinen Inklinge, sicher genau so bekannt wie die Rabbids von Ubisoft. Doch was gibt es neues in Inkopolis? Das was am offensichtlichsten an den Neuerungen ist, ist ganz klar die Kampagne: sie wurde um einiges erweitert und so sind wir gute zehn Stunden mit ihr beschäftigt. Was echt der Wahnsinn ist. Ratet mal wer wieder mal weg ist? Genau Zapfisch; und wir dürfen ihn retten! Dabei sind die Level wie schon in Teil eins Hindernisparcours die wir absolvieren müssen und natürlich wird dabei auch mit den schönsten Farben der Welt herumgeballert. Das Gute daran ist, dass die Bewegungen und alles was wir im Story-Modus lernen auch im Multiplayer-Modus anzuwenden ist. Was man aber auch erwähnen muss, ist dass auch in den ausgeklügelten Stages viele sehr einfallsreiche Bosse auf uns warten. Da fällt einem gleich der erste Boss-Gegner ein der aussieht wie ein überdimensionaler Ofen. Das stellt nur den ersten der zahlreichen kreativen Bosse dar. Was natürlich wieder an Bord ist und nicht fehlen darf ist der ganz normale Online-Multiplayer. Hier treten schon wie im Vorgänger wieder 4 gegen 4 an. Gewonnen hat die Mannschaft die in den Arenen mehr ihrer Farbe verteilen. Dabei stehen uns allerhand an Waffen zur Verfügung. Eimer, Farbroller und verschiedenste Spritzpistolen sind in unserem Arsenal. Mal ganz ehrlich wem würde so etwas einfallen wenn nicht Nintendo? Haben wir in der Arena den Boden in unserer Farbe gekleistert können wir unsere menschliche Form verlassen und uns in einen Tintenfisch verwandeln. So kann man sich der Teamfarbe schneller durch die Welten und Arenen bewegen. Haben wir dann endlich Level 10 erreicht kommen noch ein paar Multiplayer Varianten hinzu. Domination und Capture-the-flag Versionen werden frei geschalten. Im Großen und Ganzen sieht der zweite Teil der Inklinge doch sehr wie der erste aus, doch der Schein trügt. Wer den Erstling gespielt hat, wird sich sehr darüber freuen, dass die Möglichkeiten seinen Charakter an die eigene Spielweise anzupassen um einiges umfangreicher ist als beim Vorgänger.

 

Kommt Shoppen! Wir haben alles was das Herz begehrt!

 

Auf dem Inkopolis Square gehen wir shoppen und kaufen uns neue Ausrüstungen für unseren Charakter. Gewand, Waffen alles kann man sich dort besorgen. Man kann auch die Fähigkeiten seiner Klamotten neu entscheiden und verteilen was eine tolle Idee ist. Bei den Waffen haben wir auch neue Kaliber. Da haben wir die Splat Dualies oder den Splat Brella. Der Splat Brella ist ein Regenschirm der Schutz und Waffe in einem ist. Die Splat Dualies geben uns die Möglichkeit mit einer gut getimten Ausweichrolle einen Präzsionsboost zu erhalten. Zweitwaffen haben wir auch: den Inkjet-Flugrucksack oder die Inkstorm-Wolke. Letztere lässt Farbe auf das Spielfeld regnen. Damit verschafft ihr euch einen sehr großen Vorteil, wenn ihr das Spielfeld damit färben wollt.

Was auch neu hinzugekommen ist, ist der Salmons Run Modus. Aber was ist oder besser gesagt bietet dieser Modus? Es ist ein Horde-Modus so wie er schon in Gears of War faszinierte. Hier haben wir die Möglichkeit mit vier Freunden zu spielen, was auch mehr Sinn macht, als mit Fremden. In diesem Horde-Modus bekommen wir es aber auch mit Bossen zu tun und diese sind gar nicht so leicht zu schlagen. Das ist eine echt tolle Abwechslung zu dem ständigen gegeneinander. Diese Ergänzung finde ich persönlich echt super und bringt richtig Abwechslung in das Spiel. Mit Freunden können wir Online jeder Zeit spielen mit Fremden leider nicht. Da beschränkt es sich immer nur auf paar Stunden was ich ehrlich gesagt sowas von doof finde. Vor allem da Nintendo bald für ihren Onlinedienst Geld verlangt ist diese Entscheidung nicht sehr von Vorteil. Da wäre es besser gewesen zu jeder Zeit mit jedem spielen zu können. Egal ob Freund oder Fremder. Genau bei Salmon Run sollten sie diese Entscheidung nochmals überdenken. Es sind aber auch wieder einige Dinge aus dem Vorgänger dabei die eigentlich nicht mehr sein müssten. Wieso kann ich während ich in einer Lobby bin diese nicht einfach verlassen, wenn es zu lange dauert oder ich gar mein Equipment ändern möchte? Was aber noch trauriger ist: es gibt wieder keinen Splitscreen Modus. Das finde ich besonders schade, weil wir den neuen Horde-Modus haben. Was man aber unbedingt erwähnen sollte ist ganz klar das Splatoon 2 um vieles besser aussieht als sein Vorgänger auf der WiiU. Wie Welt sprüht nur so vor Details und sieht grandios aus. Die Farben sind unglaublich bunt und das sieht man, wenn die Arenen mit der Farbe eingesaut werden. Die musikalische Untermalung ist auch wieder alle erste Sahne und die Geräusche der ganzen Wummen zeigen wie detailverliebt Splatoon 2 ist. Was man auch noch erwähnen sollte ist ganz klar, dass alle bisher erschienen Splatoon Amiibos unterstützt werden und es kommen auch zeitgleich mit dem Spiel drei neue in den Handel.

Fazit

Einige Neuerungen sind an Bord und diese gefallen mir sehr gut. Optisch ist es ein Wahnsinn im Vergleich zum Erstling. Besonders toll finde ich den Salmon Run-Modus doch da gibt es echt auch noch einiges an Überarbeitungsbedarf. Die neuen Waffen und Kleidungen finde ich auch sehr gut gelungen. Ich mag es einfach meine Charaktere zu kleiden so wie sie mir am besten gefallen. Das der Abenteuer-Modus auch um einiges länger als im Vorgänger ist, ist einer der Gründe warum ich Splatoon 2 so feiere. Genauso wie die Tatsache dass die Bosse so durchdacht und chaotischer nicht sein könnten. Dadurch, dass der Horde Modus und die Onlinefeatures etwas vernachlässigt wurden zieht das etwas an der Wertung ab. Sollte das aber nach dem Release doch besser werden dann könnt ihr bei der Wertung noch mindestens einen Punkt drauf klatschen. Dennoch: wer schon das erste Abenteuer der Inklinge mochte der kann bei Teil zwei bedenkenlos zu greifen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja auch mal in einer Arena oder stellen uns gemeinsam den Horden des Bösen. (7,5/10) cs

~Einige Neuerungen sind an Bord und diese gefallen mir sehr gut~

 

 

Hier könnt ihr euch auch einmal die drei neuen Splatoon Amiibos ansehen die Zeitgleich mit dem Spiel erschienen sind!

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9 Thoughts to “Splatoon 2 Review”

  1. Vanillason

    Also ganz nachvollziehbar ist der test nicht du schwärmst und gibstvdann eine eigentlich mittelprächrige note ab

    1. Naja schwärmen es ist ein super spiel aber diese Kleinigkeiten eben wegen dem Salmon Run und diese ganze Online geschickte drücken die Wertung wenn das nicht der Fall wäre dann hätte es locker eine Höhere Wertung bekommen. Aber wie im Test erwähnt sollte sich das besseren dann wird die Wertung angepasst

  2. Cat95

    Team Ketchup ftw!!!!!

  3. Aamon

    Clemens ich spiel mal gegen dich

    1. Wenn sich wer traut ich bin auch aktuell oft online bei solatoon2

      1. Aamon

        ich melde mich bei dir 😉
        hoffe du hast auch sPlatoon 2 und nicht nur sOLAtoon2 😉

        1. Ja das wird ein Problem, Martin hat leider den Chinaclone Solatoon 2, immer aufpassen bei billigen Importen.

          1. lol – das wirds sein. darum spinnen die server so 😉

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