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Sherlock Homes – Die vier Fälle – Spiele Comic

Nie im Leben hätte ich mir gedacht, dass dieses Buch so komplex ist. Hatte ich erst gedacht, dass diese Buch aus 4 verschiedenen Mitratefällen besteht, so wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Wer diese Buch lesen möchte und die darin enthaltenen Fälle lösen, braucht neben etwas Grips und Geduld auch sehr viel Zeit.

Aber wovon rede ich hier nun? Ich spreche von SHERLOCK HOLMES – die vier Fälle. Ein Spielecomic der uns dankenswerter Weise von PEGASUS PRESS zur Verfügung gestellt wurde. Ich habe schon des Öfteren versucht mein Resümee dazu abzugeben, doch bis dato fiel es mir sehr sehr schwer. Nicht aber weil das Buch langweilig oder schlecht ist, nein im Gegenteil, es ist mehr als nur spannend und reizt immer wieder dazu weiterzurätseln.

Normalerweise sehe ich mir die einzelnen Punkte eines Buches/Comics/Spiel an, probiere es aus aber beende es selten, da mir entweder die Geduld oder die Zeit, als zweifache Mutter, fehlt. Aber bei diesem Buch ist die Geduld nicht der Faktor sondern die Zeit – einfach so nebenbei rätseln ist nicht, man braucht Ruhe, einen Stift und Block und dann kann es auch schon los gehen – Achtung: Suchtgefahr.

Was ist denn nun eigentlich ein Spielecomic? Ganz einfach: Du bist der Detektiv, hier in diesem Buch entweder Sherlock Holmes, der weltberühmte, egozentrische Detektiv aus der Bakerstreet oder sein Assistent Dr. Watson.

Man selbst trifft Entscheidungen wohin man geht, wen man befragt oder welchen Hinweisen man nachgeht um das Rätsel zu lösen und nach und nach kommt man drauf wie komplex diese Welt eigentlich ist.

Meinen tiefsten Respekt an die Macher dieses Buches oder allgemein gesagt an Spiele-Comic Autoren. Nicht nur das Artwork ist für mich äußerst ansprechend, auch die Dialoge sehr charakterbezogen, witzig und passend. Die Komplexität im Allgemeinen ist beeindruckend, wie sich still und heimlich Dinge ergeben und zusammenfügen, die Momente zuvor noch unerreichbar wirkten.

Zu dem Inhalt kann ich wenig verraten ohne nicht alles vorweg zu nehmen, aber soviel sei gesagt, egal ob man nach einer Katze in der Bakerstreet sucht, den Mord an einer Dame aufklärt, den gestohlenen Skarabäus aus dem Britischen Museum sucht oder versucht herauszufinden wer der Gedächtnislose in dem Wald ist, man möchte auch schnell alle anderen Fälle lösen.

Wer Sherlock Holmes mag, wird dieses Buch lieben, denn durch den Witz und Charme fühlt man sich schnell als wäre man selbst teil der Welt von Arthur Conan Doyle’s weltberühmten Detektiv. Wer als Kind Würfelbücher mochte, wer gerne Rätselnüsse knackt und sein Gehirn anzustrengen liebt, für den ist dieses Buch genau das Richtige.

Ihr werdet schnell selbst feststellen, wie fesselnd dieser Spiele-Comic ist, und warum ich erst Monate später diesen Test abliefern konnte (wofür ich mich von Herzen entschuldige). Aber die Zeit, die man in dieses Buch investiert, ist es wert. Auf einer Skala von maximal 5 Detektivlupen gebe ich 4, denn eine ziehe ich ab, da dieses Buch zwar wirklich fesselnd ist, einem aber oft die Zeit fehlt zu rätseln und ein Aufhören inmitten eines Falles dazuführt beim nächsten in-die-Hand-nehmen wieder zeitaufwendig alle Notizen durchgehen zu müssen um in den Fall hineinzukommen.

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