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Pokémon Tekken DX – Review

Auf der Wii U waren das viel zu magere Kämpferaufgebot und der abwechslungsarme Solomodus die Schwachstellen von Pokémon Tekken. Der DX-Teil legt immerhin beim Umfang mit sechs neuen Taschenmonstern einen drauf, den Liga-Einzelkämpfen fehlt aber immer noch die Vielfalt. – Können die Taschenmonster dennoch auf Nintendo´s Switch überzeugen?


Gonna punsh´em all

Nun…wirklich alle Pokémon kann man in diesem reinrassigen Prügler nicht verkloppen. – Aber immerhin 21 Taschenmonster können gespielt/beprügelt werden. Wirklich viel ist dies zwar nicht, ein wenig Abwechslung kommt aber mit Hilfe der 20 Stages ins Spiel. Euer Ziel ist es in diversen Ligen der beste Pokémon Kämpfer aller Zeiten zu werden. Dies gelingt, indem man nach bestandenen Kämpfen die gewonnen Fähigkeitspunkte auf Atribute aufteilt, wie Angriff, Verteidigung, Taktik, usw. – Ein simples, aber effektives Skillsystem, das lange an die Switch fesseln wird. Bis alle 21 Pokémon gut trainiert sind und alle Kämpfe bstritten wurden, vergehen unzählige Spielstunden. Ebenfalls motivierend sind die einzelnen Gegenstände, die man für seinen Trainer freispielen kann. – Rein optische Gimmicks, die überhaupt keinen Mehrwert haben aber dennoch spannend genug sind, um immer wieder mit Vorfreude darauf zu wetten, was man denn das nächste mal erhalten wird.

Grafik hui und pfui

Grafisch hat sich leider nicht so viel getan, wie man eigentlich vermutet hätte. In gerade mal 720p läuft das Spiel und sieht sowohl auf dem TV als auch am Handheld-Display total matschig aus. Immerhin läuft das Spiel ständig mit butterweichen 60 fps und die brachialen Spezialattacken eurer Pokémon und deren Helfer, entschädigen ein wenig für die matschige Darstellung. – Ein Schritt nach vorne hätte Bandai Namco schon wagen können.

Fazit

Leider handelt es sich hier um einen simplen Aufguß des Wii U Originals. Zwar ist es tierisch unterhaltsam online oder offline gegen Freunde und CPU-gesteuerte Gegener in den Ring zu steigen, die eher schwache Technik und die Tatsache, dass es das selbe Erlebnis schon mal gab (mit sechs Monster weniger), lässt irgendwie das Gefühl aufkommen, als würde Nintendo um jeden Preis wollen, dass auch auf der Switch ein Pokémon Titel landet und die Wartezeit auf Mario und den Zelda DLC verkürzen soll. Wäre der Preis faierer, würde ich ab 30€ sogar zu einem Kauf raten. – Um 50-60 Euro (je nachdem wo Ihr das Spiel kauft), fühlt man sich in Anbetracht des Geboteten ein wenig hinters Licht geführt. – Pokémon Fans greifen ohnehin zu und können der Wertung gut und gerne noch 0.5 Punkte dazurechnen. – Alle anderen warten auf einen Sale oder spielen lieber eine Runde Smash Brothers auf Wii U oder 3DS (Auch dort gibt es Pokémons). Wertung: (7/10) mf

PS: Im eShop gibt es eine gratis Demo, die ihr 15 mal starten könnt!

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