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Pokemon Sonne & Mond Review

Unsere geliebten Pokémon feiern heuer ihren 20 Geburtstag! So lange ist es schon her das wir das erste Mal unseren ersten Starter wählen durften (Ich glaub langsam ich werde alt). Das war für mich immer die schwerste Entscheidung die ich in einem Game treffen musste und bis heute hat sich daran nichts geändert. Nintendo schickt uns nun mittlerweile in die 7. Generation der kleinen Taschenmonster. Mit Sonne und Mond dürfen wird nun zu einem neuen Abenteuer aufbrechen um der beste Trainer oder Züchter zu werden. Ob man auch nach so einer langen zeit noch immer Lust hat auf eine Reise in das ungewisse zu gehen oder ob man den 3DS lieber abgeschaltete lassen sollte klären wir in unserem Test zu der neuen Generation.


Ich wähle dich!

Wir haben einen neuen Schauplatz in dem unser Abenteuer startet. Wir ziehen mit unserer Mutter in die Alola Region. Diese besteht aus vier tropischen Inseln sowie aus einer künstlich angelegten. Wie in Pokémon üblich können wir uns am Anfang entscheiden, ob wir lieber ein Junge oder ein Mädchen sein wollen und uns dann einen Namen geben. Unser Held ist wie oben schon geschrieben neu aus der Kanto Region zu gezogen (viele kennen sie noch aus Rot, Blau und Gelb). Auf unserer Reise warten viele neue Pokémon auf uns und sogar einige alte Bekannte. Manche sind aus der Kanto Region hier her gebracht worden und haben sich dem neuen Klima angepasst. Das sind dann die sogenannten Alola Formen: als Beispiel nenn ich jetzt mal Vulpix. In Kanto hat es den Typ Feuer, in Alola aber den Typ Eis. Es gibt sehr viele neuen Formen von bekannten Pokémon. Nachdem wir nun wissen welches Geschlecht unsere Figur hat und wie sie heißt machen wir uns auf den Weg und unser Abenteuer beginnt. Wie in jeder neuen Generation erhalten wir von einem Professor unser erstes Taschenmonster und den Pokedex. In Alola ist es Professor Kukui der uns diese Dinge überreicht. Jetzt kommt eben die schwerste Entscheidung in einem Pokémon-Spiel: Welchen Partner sollen wir wählen?
Bauz: Das Laubflügel Pokémon

Flamiau: Das Feuerkatzen Pokémon

 

 

Robball: Das Seehund Pokémon

Habt ihr euch entschieden? Ist es euch genauso schwer gefallen wie mir? Naja nach dem wir unseren Starter gewählt haben erhalten wir auch unseren Pokedex der dieses Mal etwas ganz besonderes ist. In ihm lebt ein Rotom, welches ein Pokémon aus einer der älteren Generation ist. Das verspricht lustig zu werden! Auf unserer Reise werden wir auch von Lilly und Tali begleitet. Wie es auch schon in den anderen Generationen der Fall war, gibt es auch in der Alola Region wieder ein böses Team das nichts Gutes im Schilde führt. Team Skull heißen die neuen Schurken die in die Fußstapfen von Team Rocket, Aqua oder eben Magma steigen. Wir haben auch hohen Besuch in der Alola Region: nämlich Rot und Blau aus den originalen Pokémon-Spielen. Im Kampfbaum könnt ihr gegen sie antreten oder sogar rekrutieren und mit ihnen Doppelkämpfe austragen. Es gibt aber noch mehr bekannte Trainer aus anderen Pokémon Editionen. Ihr seht die Parallelen zu Kanto sind sehr offensichtlich. Was natürlich nicht fehlen darf sind die editionspezifischen Pokémon und Events. So können wir die Alola Form von Vulpix nur bei Pokémon Sonne erhalten und die Alola Form von Sadan nur in Pokémon Mond. Das sind aber nicht die einzigen Pokémon sondern es gibt insgesamt 16 Stück die unterschiedlich sind. Was aber besonders auffällt an den Unterschieden ist ganz klar das Pokémon Sonne vor Mond spielt. Haben wir die Zeit des Nintendo 3DS auf 13 Uhr eingestellt, so ist es zu diesem Zeitpunkt in Pokémon Sonne Tag und in Pokémon Mond Nacht (1 Uhr nachts um genau zu sein). Viele finden ja auch dass die Reihe sich in den 20 Jahren nicht wirklich weiter entwickelt hat. Da muss ich aber sagen Hut ab Nintendo und Gamefreak den in Sonne und Mond haben wir viele neue Dinge die es in den anderen Editionen nicht gab. So haben wir nicht eine komplette Landmasse zu bereisen, sondern einzelne Inseln. Das erinnert mich sehr an die Abenteuer die Ash in der Serie auf den Orangeninseln erlebt, wo er mit seinem Lapras von Insel zu Insel reist. Wie etwas weiter oben erwähnt, besteht die Alola Region aus vier Hauptinseln und einer künstlich angelegten.

• Mele-Mele
• Akalas
• Ula-Ula
• Poni
• Æther-Paradies

Willkommen auf Alola, dem schönsten Reiseziel der Welt


Was es mit dieser auf sich hat? Das müsst ihr schon selber herausfinden. Der nächste Punkt wäre der, dass wir keine typischen Arenen mehr haben. Wir müssen auf jeder Insel eine Insel-Herausforderung bestehen die am Schluss mit einem/r Insel König/Königin auf sich warten lässt, wofür wir die vorhergehende Prüfung bestehen müssen. Um eine Inselwanderschaft erfolgreich abzuschließen müssen wir zuerst eine besondere Aufgabe erfüllen wie z. B. das Finden eines bestimmten Items, ein Quiz oder einen ganz normalen Kampf. Hier stehen uns die sogenannten Captains zur Seite. Fünf Stück haben wir hier; auf jeder Insel ein anderer. Dabei ist jeder auf einen bestimmten Pokémon Typen eingestellt. Insgesamt hat man sieben Prüfungen auf jeder Insel. Nach diesen muss man einen Kampf gegen ein Herrscher-Pokémon bestehen, welche nicht nur besonders stark sind sondern auch eine Aura besitzen, was deren Statuswerte oder ähnliches verändern kann. Sie können sogar Hilfe von anderen Taschenmonstern bekommen. Wenn man diesen Kampf gemeistert hat, so kann man sich an den jeweiligen Insel-König wagen. Insgesamt haben wir also vier Stück zu besiegen. Sie selber wurden von Kapu-Pokemon dazu ernannt und sie sind wie die Captains auf einen bestimmten Typen spezialisiert. Schafft man auch diese Prüfung so hat man die Insel komplett gemeistert und kann weiter auf Reisen gehen. Das finde ich persönlich eine nette Idee und dennoch vermisse ich die guten alten Arenakämpfe.

Was man auch erwähnen sollte ist, dass jedes Pokémon nun eine spezielle Attacke kann. Nämlich den Z Move. Jedes der Taschenmonster beherrscht so eine und sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Der nächste Punkt ist das wir ja in unserem Pokedex ein Rotom beheimaten. So etwas gab es auch noch nicht zuvor. Wir können mit unserem elektronischen Begleiter dieses Mal auch Fotos, so ähnlich wie in Pokémon Snap, machen. Pokémon-Sucher nennt sich diese Funktion. Das macht sehr viel Spaß und man kann sich echt oft mal darin verlieren und Zeit nur mit diesem Feature verbringen. Ihr seht es hat sich einiges an der Formel Pokémon getan und dennoch ist es irgendwie sehr vertraut. Diese tolle Idee mit der Inselwanderschaft ist echt gelungen und auch, wenn ich die alten Arenen und das drum herum vermisse, bin ich dennoch positiv überrascht, dass es mir so gut gefällt. Mit dem Super-Spezialtraining könnt ihr eure Pokémon noch besser trainieren als in den Vorgängern X und Y. Habt ihr Pokémon auf dem PC abgelegt so können sie sich im Pokémon-Resort erholen und austoben bis ihr sie wieder in euer Team holt. Dabei besteht das Resort aus mehreren Inseln die euch nach und nach zur Verfügung stehen. Mit dem Battle Royal Modus ist es auch erstmals möglich gegen vier andere Trainer anzutreten. Neue Mega-Entwicklungen von unseren Lieblingen gibt es leider keine, dafür haben wir Ultrabestien, doch was es mit diesen auf sich hat solltet ihr selber herausfinden. Wir haben auch noch zwei weitere Sprachen die uns zur Verfügung stehen: traditionelles und einfaches Chinesisch. Der Sound und die Musik ist wie immer gut gelungen und passt perfekt zu jeder Situation. Sei es in den Kämpfen, oder wenn man nur herumläuft. Grafisch hat sich auch einiges getan. So sahen die Figuren in X und Y eher aus wie Japanische Chibi Figuren, doch jetzt sind unsere Charaktere etwas größer, haben längere Beine und sehen eher aus wie Menschen. Die Animationen der Pokémon waren schon in den anderen Ablegern auf dem Nintendo 3DS super gelungen und das sind sie bei Sonne und Mond genau so. Habt ihr die Spezial-Demo von Sonne und Mond gespielt so könnt ihr einige Items in das Hauptspiel übertragen. Das Tollste ist aber, dass man ein spezielles Quajutsu auch auf die Vollversion schicken kann. Dieses ist etwas ganz besonderes, denn es ist Ashs Pokémon! Ihr seht Pokémon Sonne und Mond bieten sehr viele Neuerungen und genau das hatte die Reihe bitter nötig.


Fazit

Nintendo und Gamefreak versuchen viele neue Dinge in Pokémon Sonne und Mond. Die neue Generation und ihre Änderungen sind eine logische Weiterführung der bekannten Formel. Die neuen Spiele sind auch sehr gut gelungen und ich kann echt nicht darüber meckern. Das einzige was mir persönlich etwas abgeht, sind die alten Arenakämpfe. Was ich aber am meisten für nicht gut erachte ist wieder mal das Design der neuen Pokémon. Diese werden von Generation zu Generation immer hässlicher und komischer. Ganz ehrlich es gibt im Internet so viele Leute die selber Pokémon kreieren und genau die sollte sich Gamefreak ins Boot holen. Ansonsten kann ich mich nicht beschweren und werde mich jetzt wieder auf meine Inselwanderschaft begeben. Wer weiß vielleicht bekommen wir ja wirklich Pokémon Stern für die Nintendo Switch damit kann die Reise dort weitergehen. (9.5 Pokebälle/10 Pokebälle) cs

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