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Omega Strike Review

Heutzutage bedienen sich viele Indie Spiel an den Prinzipen älteren Genres. Run and Gun, Metroidvanias, Plattformer und der gleichen. Diese Rechnung geht meist auf und viele dieser Spiele machen weit aus mehr Spaß als die neusten AAA-Games. Dazu wird meistens auch Kickstarter benutzt, um diese kleinen Titeln zu finanzieren. Nun trudelte in unser Mail Postfach ein Muster von Omega Strike ein. Entwickelt wurde das ganze von Woblyware. Es bedient sich dabei an Titel wie Castlevania, Metroid und Gunstar Heroes von Treasure. Was genau dieses Game sein will und ob es was taugt? Dies sollen die nächsten Zeilen klären.


Pixelkrieg der Extraklasse

Die Handlung von Omega Strikes ist von Anfang an leicht erzählt. Der fiese Dr. Omega hat eine Armee von Mutanten erschaffen die er nun über die Erde und ihre Bewohner loslassen will. Das einzige was noch zwischen ihm und seinem Erfolg steht, ist die Omega Force. Eine kleine 3-Mann Armee die unterschiedlicher nicht sein könnte. Zusammen wollen sie Dr. Omega das Handwerk legen. Die Geschichte ist nicht neu und wir alle haben sie schon gefühlt tausende Male gehört. Das ist aber nicht wirklich schlimm. Spielerisch orientiert sich Omega Strike stark an Metroidvania Spielen. Wir können eine große Karte frei erkunden und jede Menge an Feinden eliminieren und Geheimnisse entdecken. Sollte man einmal bei einer Stelle nicht weiter kommen, hängt es meistens damit zusammen, dass wir eine bestimmte Fähigkeit benötigen um diese Stelle oder diesen Bereich zu überwinden. Diese Fähigkeiten erhalten wir, wenn wir einen Boss erlegen oder bestimmte Gebiete erkunden. Wo aber einige Metroidvania Titel eher ein ständig gleiches Tempo bieten ist es in Omega Strike komplett anders. Das Tempo passt sich eurem Spielstil an, was mir besonders gefällt. Wie oben schon erwähnt besteht unser Team aus drei sehr unterschiedlichen Charakteren. Dabei bringt auch jeder dieser drei Helden andere Fähigkeiten mit. Durch Druck auf eine Taste können wir die Charaktere blitzschnell austauschen und dies ist auch notwendig, denn oft müssen deren Fähigkeiten miteinander kombiniert werden.

Sarge, eine der Figuren, hat zum Beispiel ein Maschinengewehr im Gepäck. Dies ist oft eine große Hilfe. Er bekommt später aber auch die Möglichkeit durch kleine Tunnel zu rutschen und an Rohren hinabzuklettern. Somit erreichen wir Stellen, die vorher unerreichbar waren. Bears hat einen Raketenwerfer der in Bosskämpfen eine hilfreiche Ergänzung ist. Er ist der stärkste im Team und kann später auch Blöcke verschieben. Das Schlusslicht macht Dex. Er kann den altbekannten Doppelsprung, um über Abgründe zu kommen und höhere Stellen zu erreichen. Seine Schrotflinte ist eine perfekte Mittelwaffe zwischen den anderen. Omega Strike ist kein Zuckerschlecken! Es ist verdammt schwer und Fehler werden bestraft, doch zum Glück sind die Checkpoints nicht unfair verteilt. Obwohl es schwierig ist sind die Bosse es leider nicht wirklich. Zu uninspiriert und zu durchschaubar sind sie. Leider ist das Spiel viel zu kurz geraten, es hätte ruhig etwas länger sein können.

Grafisch orientiert sich das Spiel an den guten alten Zeiten von Super Nintendo und Sega Mega Drive. Dieser tolle Grafiklook macht das Spiel unwiderstehlich und das weiß es auch. Die Präsentation ist einfach nur genial und ich konnte den Controller nicht wirklich aus der Hand legen(vielleicht kam es mir deshlab auch so kurz vor). Es war einfach viel zu schön dieses Retrogefühl wieder zu haben. Die Klänge und die Musik sind wie aus den alten Zeiten hineinkopiert. Das Nostalgieherz kann also höher schlagen.

Fazit:

Omega Strike verbeugt sich vor der 16-Bit Ära und das mit Bravur. Grafisch ist es wunderschön anzusehen und an der Musik kann ich mich nicht satt hören. Doch wo Licht, da auch Schatten. Auch wenn es schwer ist, unfair ist es nicht, aber die Bosskämpfe sind nicht wirklich kreativ und zu durchschaubar. Dennoch: wer Lust auf ein Metroidvania/ Run and Gun auf den aktuellen Konsolen hat kann gerne zugreifen. Es gibt weitaus schlechtere Download Games. cs (7/10)

Omega Strike verbeugt sich vor der 16-Bit Ära und das mit Bravur

Danke an Dirgeti für die Bereitstellung des Testmusters

 


 

 Conclusion:

Omega Strike bows to the 16-bit era and does so in style! I simply cannot get enough of its graphics and the music. But not all is bright and shiny. Even though it is difficult it is not unfair but bossfights do not feel special at all. However, anyone who fancies a Metroidvania / Run and Gun on current gen consoles should get themselves a copy. There are far worse digital titles out there. cs (7/10)

 

Omega Strike bows to the 16-bit era and does so in style!

 

Thanks to Dirgeti for providing a test copy

 

 

Hier noch der launch Trailer zu Omega Strike:

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