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Monster Slayers Review

Jeder von uns hat in seiner Kindheit sicher irgendwelche Tabletop Rollenspiele, wie Dungeons and Dragons gespielt. Auch Sammelkartenspiele wie Magic the Gathering oder Pokémon waren immer schon der Renner. Ich habe damals meine Seele an Magic verloren und bereue keinen Tag es getan zu haben. Nur eines bereue ich, und zwar aufgehört zu haben! Aber irgendwann wird man nun mal größer und hat dann andere Interessen. Jetzt wo ich erwachsen bin wünsche ich mir diese guten alten Tage zurück um einfach drauf loszuspielen. Ach halt! Ich kann ja mit Hearthstone und Monster Slayer weiter machen! Ob letzteres was taugt das hab ich mir angesehen.



Viele, viele bunte Monster

Zwei kleine Helden wollen sich der größten Monsterjagdgilde anschließen die es gibt. Unsere Aufgabe könnte klarer nicht sein. Wir müssen uns in zufallsgenerierte Dungeons begeben und gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Monster kämpfen. Hierfür haben wir Karten, die unsere Aktionen bestimmen, wenn sie eingesetzt werden. Hier musste ich öfter an Formsoftwares Gamecube-Abenteuer Lost Kingdoms denken. Hier können wir mit Karten Monster rufen und eine kleine Ähnlichkeit ist spürbar. Aber fangen wir mal komplett von vorne an.

Anfangs müssen wir unsere Charakterklasse wählen. Ritter, Barbaren, Kleriker, Zauberer und noch ein paar andere stehen zur Auswahl. Die Wahl die wir hier treffen beeinflusst die Karten die wir am Anfang besitzen und den Kampfstil den wir danach haben. Jetzt können wir unserem Charakter einen Namen geben und kleine Personalisierungen vornehmen. Fertig ist euer Held! Ich hab mir einen Barbaren genommen, der auf den liebevollen Namen Schädelspalter hört. Moi, ist er nicht niedlich? Sind wir dann endlich in den Dungeons unterwegs können wir andere Charaktere treffen, die uns danach begleiten und im Kampf unterstützen. Dadurch profitieren wir auch durch ihre Fähigkeiten, weil ja jeder Charakter andere besitzt. Einer ermöglicht es uns eine weitere Karte im Kampf zu ziehen ein anderer, dass wir mehr Gold bekommen. Dies können wir dann bei Händlern im Verlies ausgeben um neue Karten und Ausrüstung zu erstehen. In einem Dungeon bewegt man sich von Kästchen zu Kästchen. Man sieht aber nur bei denen, die man schon besucht hat was dort auf einen wartet. Alle anderen sind ungewiss. Die Hauptaufgabe ist es den Boss zu erlegen um anschließend mit Ruhm und Ehre überschüttet zu werden. Viele Dinge wird werden wir finden die unsere Abenteurer aufwerten. Egal ob es Items oder eben Monster sind. In unserem Deck haben wir Karten die uns ständig begleiten. Diese können aufgelevelt werden. Aber Vorsicht! Diese werden dadurch teurer um sie auszuspielen. Dann gibt es aber Karten, die man nur einmal einsetzen kann, wie Tränke. Einige Karten in eurem Deck benötigen Magiepunkte (MP) andere wiederum Angriffspunkte (AP) um sie auszuspielen. In jedem Zug bekommt man AP, die MP bekommt man aber nur durch Mana. Dieses bekommt man wiederum nur durch bestimmte Karten.

Ist ein Kampf erfolgreich beendet können wir weiter gehen, aber beachtet, dass ihr euer Leben durch eine Karte auffüllen müsst. Es sei denn ihr habt ein Level Up bekommen. Was das Spiel zu einer großen Herausforderung macht, ist die Tatsache, dass es Permadeath gibt. Sprich ist ein Charakter tot dann bleibt er es auch. Danach können wir einen neuen Charakter erstellen und die Items des alten erhalten. Ja, Schädelspalter hat leider das zeitliche gesegnet, doch sein Bruder Berserkboy hat ihn gerächt. Es kann zwar frustrierend sein, wenn der Charakter stirbt und alle Karten weg sind, aber es macht dennoch Spaß daraus zu lernen und weiterzukämpfen. Grafisch ist Monster Slayer eher bescheiden gehalten und sieht mit seinem minimalistischen Look wie ein Smartphonespiel aus. Auf so einem Gerät hätte ich es viel lieber gespielt als auf der Playstation 4 wenn ich ehrlich sein soll. Der Soundtrack ist nett, aber leider nicht sehr eindrucksvoll. Mir ist kein Stück im Gedächtnis geblieben. Aber auf das hat es das Spiel ja nicht abgesehen.

Fazit: Monster Slayer hat ein sehr interessantes Konzept durch seine Verschmelzung von Karten- und Rollenspielsystemen. Der Permadeathfaktor ist leider eher ätzend als toll und trotzdem hatte ich meinen Spaß mit Monster Slayer. Wäre das Spiel auf einem Handhelden oder Smartphone zuhause wäre das ganze jedoch deutlich stimmiger gewesen. Grafisch bietet es nur das nötigste und die Musik ist auch leider nur OK. Trotzdem; jeder der Kartenspiele mag, der kann gerne zugreifen. Alle anderen sollten es sich zweimal überlegen. (6/10) cs


Monster Slayer hat ein sehr interessantes Konzept durch seine Verschmelzung von Karten- und Rollenspielsystemen

Danke an Digerati für die Bereitstellung des Testmusters

 


 

Conclusion: Monster Slayer has a very interesting concept through its card and roleplaying systems. Unfortunately, the permadeath is rather annoying than great, and yet I had my fun with Monster Slayer. Nevertheless, the game would have been better off as a handheld or smartphone game. Graphically, it offers basics and the music is only ok. Even so: If you are into Cardgames give it a try. If not, think twice. (6/10) cs

Monster Slayers has a very interesting concept through its card and roleplaying systems.

Thanks to Digerati for providing the test copy

 

Hier noch der Lunch Trailer zu Monster Slayer:

 

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