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Meisterdetektiv Pikachu Review

Ein Sprechendes Pikachu, dessen Stimme ähnlich der von Batman klingt und als Begleiter einen Mensch hat mit dem es gemeinsam der Detektivarbeit nach geht? – Gibts ja gar nicht? – Doch gibts – und zwar richtig unterhaltsam!

Klingt…Japanisch?!

Was einleitend sehr japanisch geklungen hat, ist auch sehr japanisch. Der 3DS Titel ist ursprünglich bereits im Jahr 2016 im Land der aufgehenden Sonne erschienen. Zum Glück hat es dieser etwas seltsam anmutende Titel inkl. XXL Amiibo jetzt auch zu uns geschafft!
In Meisterdetektiv Pikachu spielt der niedliche Elektro-Nager Ermittler und hilft uns bei der Suche nach dem verschwundenen Vater seines menschlichen Begleiters. Nachdem besagter Vater wie vom Erdboden verschluckt wurde, häufen sich auch weitere mysteriöse Vorfälle.

Der Hauptprotagonist Tim begibt sich prompt auf Suche und kreuzt schnell Wege mit dem gelben Pokémon. Es dauert nicht lange, bis dem ungleichen Ermittlerpaar auffällt, dass nur Tim mit dem neugierigen Naseweis kommunizieren kann – seine Mitmenschen verstehen wie für die Reihe üblich nur das bekannte “Pika! Pika!”, was immer wieder zu lustigen Dialogen führt.


Gameplay Mischung

Im Spiel steuern wir Tim durch alle neun Kapitel und finden dort sehr abwechslungsreiche, toll gestaltete Gebiete. Wärend unserer Reise sammeln wir neben Hinweisen zum Verschwinden von Tims Vater, sondern nehmen auch kleine Nebenquests an, die sowohl von Menschen als auch Pokémon vergeben werden. So ist es einmal zB. unsere Aufgabe gestohlenen Schmuck zu beschaffen oder ein verschollenes Mädchen in einer Höhle zu finden. Die Hauptgeschichte nimmt vor allem nach dem ersten Drittel an Fahrt auf. Pikachu begleitet uns natürlich auf Schritt und Tritt und achtet mit seinen zahlreichen Tipps sehr genau darauf, dass wir stets in die richtige Richtung ermitteln. Diese Art der Hilfestellung ist sehr praktisch und niemals aufdringlich.

Das Sichern von Beweisen, Zeugenbefragungen und die Schlussfolgerungen halten sich in dem exklusiven 3DS-Spiel stets die Waage. Zwar muss man stets zwischen jenen Elementen wechseln, dies geschieht aber in ausgewogenen Portionen. – Zusätzlich zu jenen Gameplay-Elementen gibt es manchmal auch Quicktime-Events.

Finden wir neue Hinweise, schalten sich auch weitere Dialoge mit bereits befragten Zeugen frei. Ganz in klassischer Adventure-Manier setzt das Spiel größtenteils auf Sprechboxen, deren Texte wir auch auf Deutsch schalten können.
In den gelungenen Zwischensequenzen haben wir allerdings keine Wahl und müssen uns mit der englischen Sprachausgabe samt deutscher Untertitel zufriedengeben. – Dies ist aber in Anbetracht der Abwechslung und der spaßigen Quests nicht sehr stöhrend.

Fazit

Pikachu war schon vieles. Taschenmonster, Held eines rundenbasierten RPGs, Objekt der Begierde in einer Fotosafarie und Kämpfer bie Smash Brothers. Die Rolle als Detektiv passt dem kleinen Gelbling aber auch ausgesprochen gut und bedarf nur einer kurzuen Eingewöhnung. Wer die Welt der Pokémon aus einem anderen Blickwinkel erleben will und auf spiele wie Ace Attorney steht, wird mit diesem Spiel bestimmt glücklich werden! (8/10) mf

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