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Mario Party: Star Rush Review

Denkt man an Multiplayerspiele im Super Mario-Universum fallen einem sofort Mario Kart, Mario Tennis, ja sogar Mario und Sonic bei den olympischen Spielen ein. Etwas auf der Strecke bleibt seit Jahren/seit N64 Zeiten Mario Party. Eine Brettspielsimulation mit unseren liebsten Prota- und Antagonisten aus dem Pilzkönigreich, in dem es dem jenigen gegönnt ist als Sieger hervor zu gehen, der die meisten Punkte/Sterne/Münzen in Minispielen ergattern kann. – Mario Party ist zurück und verabschiedet sich von dieser Handheldgeneration mit Mario Party: Star Rush


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Unterwegs mit diversen Modi

Mario Party Spiele gibt es schon lange, doch immer wieder hat sich herauskristallisiert, dass die gemütlichsten Spielerfahrungen auf Heimkonsolen gemacht werden können. – Die Handheldableger bieten einfach nicht das passende Umfeld. – Schön, dass Mario Party: Star Rush hier gleich mehrere passende Modi bereithält, die es ermöglichen zwischen U-Bahn Stationen ein kleines Minispiel zu bestreiten.

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Wer sogar 10 Minuten oder mehr investieren kann, kann sich an eine Runde “Münzrennen” wagen:  Jede in den Minispielen gesammelte Goldmünze bewegt die eigene Spielfigur einen Schritt vorwärts. So läuft der Charakter auf dem unteren Bildschirm beständig weiter, während man oben zum Beispiel mit dem Analogstick auf einem wackeligen Ball balanciert oder in einemMini-Flipper auf Shy Guys und Koopa-Troopas schießt.

Letztere verwandeln sich in zusätzliche Bälle, mit denen man die heiss begehrten Münzen noch leichter vom Spielfeld abräumt. Mit Hilfe gemeiner Items lassen sich die Mitspieler sabotieren: Ein Gewitter z.B. verursacht einen Zeitlupenmodus und Blitze, die die gegnerischen Figuren verwirrt über das Spielfeld laufen lässt. Friert man das Spiel eines Freundes komplett ein, muss er erstmal auf dem Touchscreen die Ketten „weghämmern“, bevor er wieder auf Münzenjagd gehen kann. – Hier wird schön oft auf die Touchfähigkeit des 3DS gesetzt. – Manchmal sogar in einer solchen Intesität, dass man sich schon beinahe zügeln muss, um den Stylus nicht durchs Gerät zu bohren.

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Viele Minispielchen orientieren sich an Passagen bekannter Mario Spiele. Man rutscht zB in einem Minispiel eine Rutsche hinab, die sehr an jene aus Super Mario 64 erinnert, auf der man den Pinguin Vater besiegen musste. – Wer nun weiß wovon wir reden wird sich bestimmt vorstellen können, wie stressig und lustig es ist, wenn plötzlich vier Spieler auf dieser Rutschfahrt gegeneinander antreten.

Auf Tour mit Toad

Mehr Zeit muss man bei der so genannten Toad-Tour investieren. Hier sollte man schon eher daheim oder auf längeren Reisen zocken. – Je nach Spielerzahl und Einstellung kann eine Runde schon mal eine halbe Stunde oder länger dauern. – Die Spielbretter sind dabei ebenfalls an bekannte Lokationen aus dem Mario-Universum angelehnt. – Luigi´s Geistervilla, das Kuchenland, ein Inselidyll, das an Mario Kart und/oder Super Mario Sunshine erinnert, uvm. bringen ein wenig Nostalgie in das Spiel.

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Leider ist die im Mittelpunkt stehende Toad-Tour frei von Minispielen und kümemrt sich lediglich um das Ziehen auf dem Spielbrett, gefolgt von Bosskämpfen. – Anfangs mag das zwar lustig bzw. abwechslungsreich erscheinen –  nach dem drittn ENdgegener ist aber schnell klar, dass sich hier ausser der Optik nicht viel ändert. – Es geht immer darum mittels Attacken der jeweiligen Schwachstelle dem Gegener die meisten Münzen abzunehmen. Ist der Gegener besiegt/die Zeit abgelaufen, geht der Spieler als Sieger hervor, der en größten Reichtum angehäuft hat.

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Etwas weniger zäh gestaltet sich die “Ballonjagd”- Beim Ziehen über die Spielfelder mit Höhenunterschieden wechselt man häufig die Richtung und es kommt ständig zu Minispielen, die sich aber in Sachen Qualität/Umfang sehr unterscheiden. Eine gute Taktik spielt auf den verzweigten Wegen ebenfalls eine Rolle. Es geht schließlich darum, möglichst schnell an die namensgebenden Ballons zu gelangen. Die gesammelte Münzen kann man  gegen Sterne eintauschen. Minispiele, wie Memory oder nervige Hüpfspielchen, die mit Zeitdruck eigentlich nicht gerade motivieren, sind hierbei die eher unkreativen Beispiele und bringen immer wieder diesen “Ach das kenn ich doch schon – Effekt” mit sich.
Egal für welchen der Modi man sich entscheidet, mit der Zeit schaltet man imemr mehr Minispiele, Figuren, Settings frei, die dem Spiel etwas mehr Umfang spendieren oder zumindest dazu motivieren immer wieder mal mit Freunden oder CPU gesteuerten Kontrahenten in den “Kampf” zu ziehen.

Fazit

Mario Party: Star Rush ist ein solides PArtyspiel für Handheldspieler. Zwar gibt es einige Modi bzw. Möglcihketien auch unterwegs kurz eine Runde zu zocken, wirklich spannend werden aber die großen Spielvarianten, die man in Ruhe daheim oder bei Freunden zocken sollte. – Technisch gibt es bis auf sehr pixelige Kanten an den Charakteren nichts zu bemängeln. – Mario Party war zwar schon besser, aber Fans oder Leute, die noch keinen Ableger gespielt haben, können zugreifen! (7/10) mf

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