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Kirby Planet Robobot (3DS) Review

Als großer Jump´n Run- und Nintendo Fan ist es eigentlich eine Schande, dass mein letztes Kirby, dass ich durchgespielt habe, “Kirby´s Dreamland 2” am Game Boy war. – Klar ich mag den knuffigen, pinken Kerl. – Ich mag das Artdesign, ich habe sogar die Entwicklung der Spielereihe, als auch der Charaktere in den letzten Jahren mitverfolgt, jedoch landeten sämtliche Testmuster und klassiche Downloadtitel in den Fängen meiner Kollegen. – Bei Planet Robobot, hab ich aber schnell zugeschlagen, als der nette Postbote das Testexemplar von Nintendo geliefert hat.


author martin

Saugen, Blasen und ein paar Toys

Im Kampf gegen die ausserirdische Roboterallianz, welche das Dreamland für sich gewinnen möchte, kann man voll und ganz auf Kirby´s klassische Fähigkeiten zählen. – Es gilt, wie damals, dass eingesaugte Gegenertypen, welche besondere Fähigkeiten haben bzw. einem Element angehören, ihre Fährigkeiten bzw. Kräfte/Eigenheiten an Kirby vererben. – Hier ist die Palette recht breit gefächert, vom Feuerelement, bei dem man nicht nur Brandbälle verschießen kann, über Magie bis hin zu einem grün gewandeten Knilch mit Schert und Schild ist alles dabei, das das Fanherz höher schlagen lässt. – Natürlich muss ich hier erwähnen, dass Kirby für mich persönlich im Link-Outfit (Ja, das musste sein) mit Scherz bewaffnet am coolsten rüber kommt. Dass Kirby übrigens auch einfach Luft aufsaugen und damit Gegner aus dem Weg blasen und auch fliegen kann, muss kaum noch erwähnt werden.

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Das besondere an Planet Robobot ist jedoch die Tatsache, dass sich Kirby an manchen Stellen in einen Mech schwingen kann und dann erst so richtig die Post ab geht! – In jenem Kampfanzug ist man nicht nur optisch viel mächtiger, sondern kann auch gewisse Hindernisse, wie brüchige Felsen oder Stacheln aus dem Weg räumen. – Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, kann der Roboteranzug ebenfall Kräfte von Gegener aufnehmen und sich demensprechend, in bester Powerrangers-Manier, verwandeln.

Schwierigkeiten

Wer den neuesten Kirby-Ableger spielt, muss sich bewusst sein, dass es, vor allem für erfahrene Spieler, ein Leichtes sein wird, diesen Titel zu meistern. – Ich hatte bis zum Endgegner, welcher mit schier unendlichen Verwandlungen auf uns wartet, keinerlei Schwierigkeiten dieses Spiel zu meistern. Ja, selbst der Endboss selbst wurde beim ersten Versuch gemeistert. – Richtet sich dieses Spiel daher an jüngere Zocker bzw. Neulinge in diesem Genre? – Nicht zwingend, denn ich hatte mit Kirby mehr Spaß, als mit vielen anderen Titeln in letzter Zeit. – Daran “schuld” ist neben dem erstklassigen Leveldesign, die toll gemixte Soundkullisse inkl. dem allseits bekannten Soundtrack, die wunderschöne (3D-)Grafik und die simple Steuerung.

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Arenamodus und ein wenig mehr

Wieder mit dabei ist der so genannte Arena-Modus, der es ermöglicht, sich noch einmal allen Endbossen zu stellen. Die benötigte Zeit wird dabei gestoppt und am Ende mit einer Medaille bewertet. Wie schon bei Kirby: Triple Deluxe gibt es noch zwei Minispiele. Ersteres nennt sich “Kirbys 3D Arena” und ist ein Action-Puzzler, bei dem wir versuchen, die Gegner in einer bestimmten Art und Weise aus dem Weg zu räumen, um für Kombos zusätzliche Punkte zu kassieren. “Kirbys Teamjagd” ist wiederum ein Prügelspielchen mit Anleihen aus dem Rollenspielgenre. In beiden Fällen gibt es ebenfalls Medaillen, die wir für den vollständigen Abschluss des Spiels brauchen.

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Auch auf die allseits beliebte Amiibo-Unterstützung wurde nicht vergessen- Sogar eine eigene Serie von Figuren für das Spiel wurde veröffentlicht. Kirby schaltet die aus der Serie berühmte Ufo-Fähigkeit frei, die wir sonst nur bekommen, wenn wir das Spiel auf 100 Prozent durchspielen. Meta Knight, König Dedede und Waddle Dee schalten jeweils bekannte Fähigkeiten mit einem besonderen Kostüm frei. Auch andere Amiibo-Figuren werden unterstützt und schalten ebenfalls Verwandlungen frei. – Also kann hier nach Herzenslust experimentiert werden.

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Fazit

Kirby Planet Robobot ist ein tolles Jump´n Run, das zeigt, was im 3DS, als auch im niedlichen, pinken Jump´n Run Helden steckt. – Vor allem das Artdesign, der Soundtrack und das Leveldesign können sofort überzeugen. – Zwar haben wir hier kein Dark Souls mit knackigem Schwierigkeitsgrad vor uns, jedoch will und muss das Kirby auch nicht sein. – Wer wirklich alle Schätze und somit 100% des Spiels finden/erreichen möchte, spielt ohnehin doppelt so lange an dem Titel. Der Arenamodus mit seinen Minispielen und die Amiibounterstützung sprechen ebenfalls für den Titel, der auf jeden Fall den einen oder anderen Blick verdiehnt hat. (8/10) mf

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