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Horizon Zero Dawn The Frozen Wilds Review

Guerilla Games veröffentlichten dieses Jahr einen Titel, auf den die ganze Welt gewartet hat. Sie brachten mit Horizon Zero Dawn einen der besten Exklusivtitel für die Playstation 4 heraus. Aloy, die Heldin in dem Spiel, musste sich zwar gegen Nintendos Legend of Zelda behaupten, aber das hat sie mit Leichtigkeit geschafft. Jetzt kurz vor Jahresende erscheint der erste und einzige DLC zu Horizon Zero Dawn. Dieser hört auf den Titel The Frozen Wilds. Dabei verschlägt es uns in etwas kältere Gefilde. Ob die Erweiterung wirklich gut ist und unsere Erwartungen erfüllen kann? Genau diese Frage und noch ein paar mehr beantworten wir in unserem Test.


Kann Aloy erneut überzeugen?

 


Eines gleich vorweg: der DLC schafft es das Hauptspiel noch besser zu machen. In The Frozen Wilds werden wir in ein neues Gebiet geschickt, aber das haben ja die meisten DLCs so an sich. Wir werden aber nicht nur in den winterlichen Norden geschickt, sondern dürfen dort auch gleich einen neuen Stamm kennenlernen. Die Banuk waren zwar schon im Hauptspiel vertreten hatten aber nicht ganz so viel zu tun. Hier in der Erweiterung ist es aber komplett anders. Die Banuk sind ein Stamm von Nomaden, sprich sie bleiben nicht lange an einem Ort, sondern ziehen weiter. Dies ist auch der Grund warum sie in Zelten leben. Durch die Schwefelbecken, die in der Nähe sind, haben sich die Banuk darauf spezialisiert Kleidung und bestimmte Dinge einzufärben. Mit der neu eingefärbten Kleidung stechen wir zwar sehr stark aus der winterlichen Landschaft heraus, aber genau dadurch ist die Erweiterung farbenfroher als das Hauptspiel. Auch die Schwefelbecken tragen echt viel zu der Atmosphäre bei. Das Hauptaugenmerk im Norden ist aber der große Vulkan der Aloy eigentlich erst in den Norden lockt.
Kaum im Norden angekommen sehen wir erst, dass durch dieses neue Gebiet die Atmosphäre einfach nur ins Unglaubliche steigt. Guerilla Games hat auch sehr hohen Wert auf die Interaktionen und Gespräche mit den NPCs gelegt. Die Gespräche und Dialoge im Hauptspiel waren oft durch eine nicht sehr gut positionierte Kamera schlecht geworden, aber hier ist es um einiges besser. Die Kameraschwenks in den Dialogen ist sehr cineastisch geworden und die Mocap-Aufnahmen für die neuen Quests sind einfach nur episch. Man erkennt durch Mimik und Gestik der neuen NPCs echt was sie von einem wollen. Da hat Guerilla Games echt tolle Arbeit geleistet.

Neue Fähigkeiten? Kein Problem!


Was einem sofort ins Auge stechen wird sind die neuen Skillsets die Aloy zur Verfügung stehen. Im Hauptspiel hatten wir Jäger, Krieger und Sammler. Doch bei den The Frozen Wilds haben wir noch „The Traveller“. Mit diesem können wir dann von einem Reittier aus einen Sprungangriff machen und den Feind niederstrecken. Viele Dinge in diesem Skill-Tree erleichtern uns das Leben immens. Wir können Items vom Boden aufheben, obwohl wir auf einem Wesen reiten. Sollten wir aber einmal zu viel Loot mithaben können wir sie jeder Zeit in die Einzelteile zerlegen. Genau dadurch müssen wir eigentlich kein Loot mehr liegen lassen. Guerilla Games möchte auch Profijäger ansprechen und genau aus diesem Grund gibt es etliche neue Herausforderungen. Nicht nur stärkere Gegner erwarten uns, sondern auch das neue Spielelement „ Control Towers“. Die mysteriösen Türme, sind von jemandem erschaffen worden. Jede Maschine die sich in der Nähe dieser Türme aufhält wird stärker und aggressiver. Das ist aber nicht genug! Beschädigte Maschinen werden wie durch Zauberhand von diesen Türmen geheilt, wenn wir sie nicht schnell genug erledigen.

Banuks next Topmodel ist ………

Was natürlich in einer Erweiterung nicht fehlen darf sind neue Outfits für unsere Heldin. Am besten erwähne ich da mal einen echt stylischen Pelzmantel den Aloy erhalten kann. Neue Waffen sind aber auch mit von der Partie. Der „Stormslinger“ verschießt elektrische Ladungen die den neuen Gegnern echt zusetzen kann. Eines dieser neuen Maschinenwesen ist der „Scorcher“. Dieser verschießt Feuerminen und spuckt Feuer. Aber auch die Tiere aus Fleisch und Blut bekamen Zuwachs. Wenn wir in der Wildnis die Augen offen halten können wir Eichhörnchen, Eulen und viele weitere Tiere entdecken. Wenn uns das alles aber nach einiger Zeit zu viel wird können wir etwas mit dem neuen Foto-Modus abschalten. Wir brauchen ca. 15 Stunden bis wir das Ende des DLCs sehen. Das ist für eine Erweiterung der Hammer und ich hab jede Minute genossen die ich mit Aloy im Norden verbringen durfte. Grafisch sieht The Frozen Wilds etwas besser aus als das Hauptspiel. Sowas ist echt löblich, vorallem da es sich nur um eine Erweiterung handelt. Die musikalische Untermalung ist schon wie im eigentlichen Abenteuer einfach nur episch!

Fazit: Selten ist ein DLC fast besser als das Hauptspiel, doch Guerilla Games beweist das es geht. Wer noch nicht das Vergnügen hatte Aloy kennenzulernen der kann sich eine Complete Edition holen, wo die Erweiterung und das Hauptgame enthalten sind. Es ist sehr selten das mich eine Erweiterung mehr in den Bann zieht als das eigentliche Abenteuer. Also wer noch mal in die Welt von Horizon Zero Dawn eintauchen will, sollte sich auf alle Fälle „The Frozen Wilds“ zulegen. Ich geh weiter spielen es gibt noch einiges zu Entdecken also bleibt am Ball. cs (9/10)

Selten ist ein DLC fast besser als das Hauptspiel, doch Guerilla Games beweist das es geht.

 

 

Hier noch ein Trailer dazu:

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