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Hidden Agenda Review

Sony’s PlayLink Serie geht weiter. Dieses Jahr auf der E3 wurde Hidden Agenda von den Supermassive Games angekündigt und die Welt war begeistert von diesem Trailer. Es erinnerte sehr stark an Until Dawn. Da stellt sich die Frage, ob es wirklich an dieses Spiel rankommt oder ob man es überhaupt vergleichen kann? Das haben wir uns in unserem Testlabor angesehen.



Handy’s raus und los geht’s

Also ganz am Anfang einmal: Was ist PlayLink eigentlich? Während wir auf unserem TV-Bildschirm Gameplay von einem Spiel sehen haben wir auf unserem Smartphone eine App mit der wir das Geschehen beeinflussen können. Hier können wir bestimmte Spielinformationen abrufen oder Aktionen setzen, wie etwa Fotos knipsen, Zeichnungen anfertigen und Entscheidungen treffen. Je nach Spiel können bis zu 8 Mitspieler mitmachen. Das Spiel selber muss nur einer besitzen und eine PS4 bereitstellen, die anderen Mitspieler loggen sich im Game mit der kostenlosen App ein und müssen im selben Wlan-Netzwerk sein. Schon kann es los gehen! Dabei erinnert Hidden Agenda sehr an Until Dawn. Es können alle Charaktere sterben, nur dass wir das nicht alleine Entscheiden, sondern auch die Mitspieler. Dazu müssen wir am Handy zwischen zwei Dingen entscheiden und was die Mehrheit will das passiert dann auch. Genau so verändert sich die Story immer in die Richtung die die Mehrheit der Spieler haben will. Die Spieler haben in diesem Spiel aber nur eine Gemeinsamkeit die Geschichte des Spieles.



Einem Serienmörder auf der Spur

Wir sind als Detektiv Becky Marnie und Staatsanwältin Felicity Graves dem Serienmörder „The Trapper“ auf der Spur. Wie schon in Until Dawn können wir Spieler an bestimmten Punkten im Spiel aus bestimmten Handlungsmöglichkeiten wählen und das unter Zeitdruck. Hier entscheidet die Mehrheit der Spieler was passieren soll. Sonst gibt es auch kleinere QuickTime Events die wir dann auf unserem Smartphone erledigen müssen. Was Hidden Agenda aber so toll macht ist eben die Idee dass alle entscheiden dürfen und nicht nur der Hauptspieler. So entsteht eine Art interaktiver Thriller mit ganz eigener Dynamik. Sollte einmal eine Entscheidung gefallen sein die einem nicht zusagt so kann er auf seinem Handy eine bestimmte Aufgabe erfüllen um diese Entscheidung rückgängig zu machen. Die Aufgaben im Spiel werden sonst per Zufall verteilt. Doch ganz ohne Rudelsführer geht es dann doch nicht. Während alle der Hauptgeschichte folgen gibt es eben den Hauptspieler (Agenda-Spieler), welcher sein Ziel durchsetzen muss während die anderen herausfinden müssen, wer dieser ist. War That’s You noch ein netter Auftakt für PlayLink so ist Hidden Agenda der Vorzeigetitel für dieses Spielkonzept. Wir haben eine cineastische Story die ohne Durchhänger auskommt und stets den Spannungsbogen aufrecht erhält. Auch, wenn wir die Spielfiguren nicht selber steuern verliert es nicht an Fahrt und wird von Minute zu Minute spannender. Die ganzen Entscheidungsmomente fesseln einen total, auch wenn in diesen Momenten der Spielfluss kurzfristig stehen bleibt. Doch da diese Entscheidungen die Geschichte massiv ändern kann man kaum auf die nächste warten! Soll man leise durch die Tür gehen oder diese einfach mit gezogener Waffe eintreten? Für was würdet ihr euch entscheiden? Hält man sich als Polizist an die Gesetze und Vorgaben oder sind wir ein Arsch und sagen unserem Chef die Meinung? Jede dieser Entscheidungen hat einen sehr großen Einfluss auf die Geschichte. Das ist eine grandiose Idee die super in Szene gesetzt wird.



Spielen wir zusammen oder gegeneinander?

Hidden Agenda bietet zwei verschiedene Spiel Modi. Im Story Modus erleben alle die spannende Handlung von Hidden Agenda. Dabei treffen alle Entscheidungen und versuchen den Mörder auf die Spur zu kommen. Der andere ist der kompetitive Modus. Hier arbeiten alle Spieler gegeneinander. Das funktioniert aber nicht immer ganz gut. Es ist zwar nett, wenn jeder Spieler am Anfang eine bestimmte Aufgabe bekommt leider ist dieses Prinzip aber schnell durchschaut. Was aber da wiederum toll ist der Versuch seine Mitspieler zu manipulieren damit sie genau die Entscheidung wählen die man selber will. Das ist zwar sehr schwierig so manipulativ zu sein, macht aber großen Spaß. Schafft man dies nicht kann man eben immer noch Veto gegen die Entscheidung einlegen. Dies ist in diesem Moment unsere Trumpfkarte. Aber auch die anderen können bei der neuen Entscheidung Veto einlegen also sollte man vorsichtig sein, denn sonst wird der Agenda Spieler schnell gefunden. Pro Durchgang kann man ungefähr zwei Stunden einplanen. Genau das passt aber für einen Abend voller Spannung mit Freunden. Mankos gibt es nur ganz wenige. So wäre, wenn man alleine spielt eine Controllersteuerung und eine Kapitelauswahl wünschenswert gewesen. Dies gibt es leider nicht und so muss man immer von neu beginnen und auch alleine mit seinem Smartphone spielen. Grafisch sieht es echt super aus und die Synchro ist fantastisch.

Fazit

Supermassive Games liefern mit Hidden Agenda einen grandiosen Thriller für Freunde von gemeinsamen Spieleabenden ab. Wenn die Dynamik der Gruppe super funktioniert, dann haben wir eine Geschichte die für einige spannende Abende sorgen wird. Die Geschichte um den Killer der aus seinen Opfern tödliche Fallen für die Polizisten baut ist frisch und echt super erzählt. Die Figuren sind super ausgearbeitet und die Idee, das man mit dem Handy die Geschichte beeinflussen kann und das sogar mit Freunden ist grandios. Leider ist der Spaß nach zwei Stunden schon aus aber für einen Abend genau richtig. Also wer einen spannenden Abend mit Freunden verbringen will, sollte sich Hidden Agenda um 19,99 Euro im PSN oder auf Disk holen. (8/10) cs


Supermassive Games liefern mit Hidden Agenda einen gekonnten Thriller für Freunde von gemeinsamen Spieleabenden ab

 

 

Hier noch der Trailer zu Hidden Agenda

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