Review 

Hazumi Review (N3DS)

Was wie eine frisch eingefangene Verkühlung bzw. das dazu passende Niesen klingt, ist ein kleines, aber feines Spielchen, das vor wenigen Tagen im Nintendo eShop für eure 3DS/2DS Konsolen erschienen ist und trotz schlichtem Design lange an das Display fesseln kann. Ob unterm Strich auch tatsächlich ein gutes Spiel heraus kommt, klärt unser Review.

Geschickt muss man sein

Kennt ihr noch Allaway ? – Ein kleiner Starttitel für den Game Boy, der für sein süchtig machendes Konzept bekannt war ? – Stellt euch vor ihr seid die Allayway-Kugel, habt keinen Pumper, den ihr Steuern könnt und werdet in ein Labyrinth inklusive ein paar Rätseleinlagen gesteckt. – Übrig bleibt Hazumi.

Die unterschiedlichen Blöcke können nur durch die richtige Ballfarbe entfernt werden
Die unterschiedlichen Blöcke können nur durch die richtige Ballfarbe entfernt werden

Ihr steuert eine Kugel, die von selbst ständig in Bewegung ist, von Wänden abprallt und physikalisch-korrekt den Winkel ändert. – Mit Hilfe das Analogsticks könnt ihr der Kugel den passenden Drall verleihen um in den besagten Labyrinthen Aufgaben zu erledigen. – Die Hauptaufgabe besteht darin, ähnlich wie beim angesprochenen Allaway, alle Blöcke zu zerstören.

Das ganze klingt zwar aufs Erste simpel und weniger kompliziert, Hazumi weiss aber im weiteren Verlauf des Spiels mit Farb- und Schalterrätsel zu überzeugen. – Blöcke haben bestimmte Farben und bevor sie zerstört werden können, muss man mit Hilfe von Farbhebel, die Kugelfarbe ändern und zurück zu den passenden Blöcken kehren.

Ein typischer Hazumi-Level voll mit Fallen und färbigen Blöcken
Ein typischer Hazumi-Level voll mit Fallen und färbigen Blöcken

Auch euer Gechick wird schnell auf die Probe gestellt. Anfangs findet man harmlose, leere Level vor, in denen man schnell ans Ziel gelangen kann, im weiteren Verlauf stellen sich euch allerdings Fallen und Gegener in den Weg, die man geschickt meiden sollte.

Klein, fein, unspektakulär

Unterm Strich bleibt ein kleiner Arcade-Knobler mit Anleihen an alt bekannte Spiele der 80er und 90er Jahre. – Der 3D Effekt kommt so gut wie gar nicht zum Einsatz und auch wenn sich das Spiel hauptsächlich auf seine Mechaniken stützen kann, wäre es nett gewesen etwas mehr Detailverliebtheit in dieses Spiel zu stecken. – Die Levels sehen kahl und trostlos aus, die Kugel ist ein kleiner, runder Pixelhaufen und hätte ruhig ein paar Polygone vertragen und den Soundtrack dreht man nach spätestens 20 Level auf lautlos. – Dennoch ist Hazumi ein Spiel mit einem gewissen Suchtfaktor und ist mit 3,99 € ein wahres Schnäppchen. (7/10)

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