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Review 

Halo Spartan Strike Review

Mit Spartan Aussault erschien im Jahr 2013 das erste Halo-Spiel, das ebenfalls für mobile Geräte, wie Tablets und Smartphones auf den Markt kam. Das Spiel zeichnete sich durch seine Darstellung aus der isometrischen Vogelperspektive und der eingängigen Dualstick- Steuerung aus. – Zwar konnte das Spiel in der allgemeinen Fachpresse nicht ganz für Begeisterungsstürme sorgen, dennoch wurde schnell klar, dass das Halo Universum gut in dieses Genre transferiert werden kann. – Spartan Strike ist der direkte Nachfolger, der nun wieder neben einer Version für die XBOX One für diverse mobile Geräte erscheint.


author martin

Spartaner im Actionfeuerwerk

Spartan Strike ist, wie anfangs erwähnt, ein klassischer Twostick-Shooter, der mit allen bekannten Elementen der Halo-Serie aufwarten kann. Egal ob es jetzt packende Feuergefechte in den Häuserschluchten von New-Mombasa sind oder wilder Warthog Fahrten auf Gamma Halo – Man hat jederzeit das Gefühl mitten in einem neuen Abeteuer der großen Franchise zu stecken. – Und genau da wären wir schon beim Punkt. Hat anno 2013 Spartan Assault immer den faden “Ich bin doch nur ein Handyspiel”-Geschmack verbreitet, legt sich dessen Nachfolger ordentlich ins Zeug.

Die Zwischensequenzen sind sehr schön animiert
Die Zwischensequenzen sind sehr schön animiert

Dies fällt zB sofort beim Anblick der beweglichen Engine auf, wenn man die erste Mission startet. Konstante 60 fps, gestochen scharfe Grafik, gewaltige Explosionen, kämpfende Einheiten und einstürzende Gebäude so weit das Auge reicht – Spartan Strike zeigt, das Halo auch in “klein” Spaß machen kann.

Klein aber fein ?

Getestet wurde von uns die iOS-Version des Spiels, welche dank großem iPad-Display richtig beeindruckend aussieht. – Gespielt wurde mit und one Controller, wobei die Touchsteuerung erstaunlich gut funktioniert, dennoch an die Genauigkeit eines kompatiblen Controllers nicht heranreicht.

Vor allem in Bewegung sehen Szenen wie diese Urwald-Gegend sehr beeindruckend und lebendig aus
Vor allem in Bewegung sehen Szenen wie diese Urwald-Gegend sehr beeindruckend und lebendig aus

Ebenfalls getestet wurde das Spiel auf einem iPhone 5s, welches zwar in Sachen Grafik keine Einbußen bietet (immerhin wird hier 16:9 Format geboten, wohingegen das iPad mit 4:3 daher kommt), dennoch ist das Display zu klein, vor allem dann, wenn man ohne Controller spielt. Die Hälfte des Geschehens wird von euren Fingern verdeckt. – Wahrscheinlich ist das “Problem” auf iPhone 6 oder iPhone 6 Plus null und nichtig, da die Displays viel größer sind, dennoch empfehlen wir ein Tablet (im speziellen ein iPad mit Retina-Display).

Wo bin ich ?

Spartan Strike lässt euch in Form eines Spartaners in die wichtigsten Epochen des Krieges eintauchen. Ihr zählt zu einer Spezialeinheit, die anhand biochemischer Simulationen (ähnlich einem Animus Erlebnis in Assassin´s Creed) Aufklärungsarbeit leistet, bei der Unstimmigkeiten in den Protokollen ausgebügelt werden sollen. – Klar stolpert man als Halo-Kenner über das eine oder andere “Ahhhh”- Erlebnis, wenn man zB wärend des Falls vom Masterchief in Neu Mombase hinter den Fronten an den ODSTs vorbei schleicht und alles aus einem anderen Blickwinkel erleben darf.

Wichtige Momente, wie der Angriff auf New-Mombasa, könen in Spartan Strike erlebt werden
Wichtige Momente, wie der Angriff auf New-Mombasa, können in Spartan Strike erlebt werden

Fazit

Für gerade mal 4,99€ bekommen iOS Spartaner ein grandioses Halo-Erlebnis, das zumindest für bis zu zehn Stunden ans Display fesseln wird. – 30 Missionen, unterteilt in 5 Epochen, warten darauf von euch gemeistert zu werden und wem das noch nicht reicht, der kann sich an der Online-Bestenliste versuchen und/oder alle Erfolge freischalten. Zwar ist das Spiel keine Revolution, wer aber Twostick-Shotter mag und Halo-Fan ist, sollte zuschlagen. Alle anderen können zumindest einmal einen Blick riskieren. (7.5/10)

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