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Fe Review -Switch

Journey, eines der besten Indie Spiele der letzten Konsolengeneration fand seinen Weg später auch auf die Playstation 4. Das komplette Spiel kam ohne Worte aus und zählt bis heute zu den grandiosesten Spielen aller Zeiten. Jetzt haben die Zoink Studios die hinter Stick it to the Man und Zombie Vikings stecken ein neues Spiel herausgebracht. Fe wurde schon vor längerer Zeit auf der E3 angekündigt und jetzt ist es endlich soweit! Wir durften selber Hand anlegen und was wir zu Fe zu sagen haben lest ihr in diesem Test.


Ich sage nichts, ich singe lieber!

Ohne irgendeiner Erklärung starten wir in einem Wald als ein kleines Wesen. Wer wir sind? Das wissen wir noch nicht, aber wir heißen Fe. Unsere Heimat wird von den Silent Ones bedroht, das sind roboterartige Wesen die, die Bewohner des Waldes entführen. Fes Aufgabe als Beschützer des Waldes ist ganz klar. Die Bewohner zu befreien und herauszufinden was diese Silent Ones vorhaben. Mehr erfahren wir nicht zur Geschichte von Fe.
Von nun an bestreiten wir unser ganzes Abenteuer, ohne ein Wort zu verlieren. OK, nicht ganz. Wir können schon mit den Wesen und Tieren im Wald kommunizieren und zwar mit Gesang. Dabei lernen wir immer mehr sprachen (Gesänge) um eben mit den anderen Kreaturen zu interagieren. Wenn wir uns dann mit manchen angefreundet haben eröffnen sich weitere Wege, um die Welt weiter zu erkunden. Insgesamt kann Fe sechs verschiedene Sprachen (Gesänge) erlernen. Dies funktioniert genau so wie in Metroid wo man bestimmte Items benötigt um neue Areale frei zu schalten. Damit wir aber eine Sprache mal erlernen können müssen wir ein erwachsenes Tier aus den fiesen Klauen der Silent Ones befreien. Erst nach dieser Rettung können wir dann mit den Artgenossen dieser Art kommunizieren. Wenn wir dann mit den Lebewesen kommunizieren müssen wir eine Taste gedrückt halten. Wir haben für euch die Switch Version getestet und da war es die LZ Taste. Diese mussten wir gedrückt halten und die Joy-Con dabei nach unten bewegen damit die Linie konstant gerade bleibt damit wir dann eben mit allen möglichen Wesen ins Gespräch oder sollte ich besser Gesang sagen kommen.

Doch jetzt mal ganz ehrlich um was genau geht es eigentlich in Fe? Genau wie in Dark Souls bekommen wir nur bruchstückhaft die Story mit, die es eigentlich versucht zu erzählen. Im Prinzip ist es genau so wie in Unravel und es geht im die Welt und ihr Ökosystem nicht mehr und nicht weniger.

Gameplay:

Fe, unser kleines Wesen, kann nicht wirklich kämpfen. Das heißt bei vielen Aufgaben greift es zur Metal Gear Grundformel zurück. Schleichen ist angesagt! Um den Überblick in dieser Welt zu behalten, kann Fe kurzer Hand auf alle möglichen Bäume klettern und so Ausschau halten. Doch sollten uns die Silent One echt einmal erwischen war es das. Wir sterben dann sofort. Doch eine gute Sache hat das Ganze. Es ist nicht allzu schwer ihnen aus dem Weg zu gehen, denn sie sind nicht besonders intelligent. Was natürlich heutzutage nicht fehlen darf sind Sammelobjekte. Diese sind auch in Fe vertreten und sind rosafarbene Kristalle. Zusätzlich dienen sie aber auch als Währung im Spiel, die wir bei einem alten Baum ausgeben können. So lernt Fe später zu gleiten oder gar zu sprinten, um schneller in der Welt voranzukommen. Da ist es eben auch genau wie Metroid weil man mit den neuen Fähigkeiten Ziele und Orte erreicht, die man vorher nicht erkunden konnte. Das macht sich bezahlt, denn so steigert es unseren Entdeckungsdrang, um mehr von dieser neonfarbigen Welt zu erfahren und zu entdecken.

Technik:

Grafisch sieht Fe echt gut aus. Es ist zwar sehr minimalistisch und sieht jetzt nicht aus wie ein AAA-Titel aus, aber das braucht es gar nicht. Dazu ist die ganze Welt von Fe in Neonfarben gehalten. Ich finde, dass für so eine Art Spiel sehr mutig! Ganz ehrlich der Grafikstyle hat etwas an sich was mich in seinen Bann zieht. Auf der anderen Seite haben wir die Musik im Spiel: die finde ich etwas lieblos. Dadurch, dass Fe mit Gesang kommuniziert, sind die Musik und die Geräusche natürlich der Umwelt angepasst. Mir blieb nach dem Spiel aber kein einziger Ton oder Gesang im Kopf hängen, was ich sehr schade finde. Gerade da hätten die Entwickler meiner Meinung nach echt Punkten können. Dennoch hatte ich mit Fe meinen Spaß, auch wenn es das Rad nicht wirklich neu erfindet.

Fazit:

Fe hat echt gute Ansätze, kommt aber zu spät daher. Wäre Fe vor vier, fünf Jahren erschienen wäre es der Hit geworden! Aber leider gibt es heutzutage einige Studios die ähnliche Spiele haben und die besser sind. Die Indieszene ist heute schon viel zu stark aufgestellt. Die Idee, dass man mit den Tieren des Waldes mit Gesang kommuniziert ist echt super. Doch das wir keine Sprache im Spiel haben hat Journey schon 2012 gezeigt. Alles in allem ist Fe ein echt nettes Spiel geworden und ich hatte meinen Spaß. Aber das war es dann leider auch schon. Dennoch danke EA, dass ihr so kleine Studios unterstützt! Macht weiter so! In der großen weiten Welt gibt es sicher noch einige Leute mit tollen Ideen in ihren Köpfen. (7/10) cs

Fe hat echt gute Ansätze, kommt aber zu spät daher.

Danke EA für die Bereitstellung des Testmusters

Hier seht ihr noch den Launch Trailer zu Fe.

 

 

 

 

 

 

 

 

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