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Battlefield V Review

Zerstörungsorgien, Detailverliebtheit und Fortnite Einflüsse. – Das ist die neueste Formel mit der EA Battlefield V an die Spitze aller Shooter befördern möchte. Zu erkennen ist vor allem der Fortnite Beigeschmack beim verstärken der Häuser und Deckungen. – Der eigentliche Battle Royale Modus erscheint jedoch erst kommenden März. – Dafür aber kostenlos! Ob es dennoch zu einem Kassenschlager reicht, klärt unser Review

Eroberungsmodus

Im Eroberungsmodus ist es euch erstmalig möglich in frei wählbaren Basen große Operationen zu planen und zu starten. – Nach der Plaungsphase, geht es ab in den Kampf und so arbeitet man sich mit seinem Team von Gefecht zu Gefecht zwischen Großbritannien und Deutschland. – Toll hierbei ist, dass man nicht immer sofort und stupide drauf los ballern kann und muss, sondern, dass man manchmal erst Sprengstoffe auflesen, gegnerische Flak-Kanonen zur Detonation bringen und den Gegner bzw. dessen Basis zuerst ausforschen muss.

Tank? – Tank!

So richtig Spaß kommt auf, wenn man in den Gefechten (natürlich auch im Singleplayermodus) an einen Panzer gelangt und so richtig das Schlachtfeld dominieren bzw. sich austoben kann. – Den gegnerischen Spielern hinterher zu brettern, die vergeblich versuchen Deckung zu finden oder einfach aus allen Rohren feuern, macht unglaublich viel Spaß!

Bob der Battlefield Baumeister?

Geschütztürme im Spiel bewegen sich endlich langsam genug, um einem zwischen den Deckungen umher sprintenden Soldaten die Chance zu geben, es mit ihm aufzunehmen. Als Sturmsoldat habt ihr in den Matches mehrmals zwischen Panzerfaust 100 und PIAT gewechselt, um auch mal ein Nest aus Infanteristen aufzumischen – oder eben deutlich mehr Schaden an Vehikeln anzurichten. Am Rande der nordafrikanischen Hangars von „Flugplatz“ erweisen sich natürlich auch Minen oder Haftdynamit als nützlich, zumal man im steinigen Boden rund um die Hallen in viele kleine Gräben und Mulden flüchten kann. Die Karte basiert auf den britischen Angriffen auf deutsche Stellungen, Versorgungslinien und Flugfelder in der libyschen Wüste in den Jahren 1942 und 1943.

Updates und mehr

Nach der ganzen Beutetruhe- und Premiuminhalte Diskussion, liefert DICE bei Battlefield V sämliche Updates diesmal kostenlos aus. Aktuell sind leider nur acht Maps vorhanden, weitere Schauplätze, Fraktionen, Herausforderungslevels und Events werden in großen Bundles nachgeliefert. – Die Spezialmissionen an denen sich auch Singleplayer versuchen können, erscheinen bereits im Jänner, der oben erwähnte und heiß begehrte Battle Royale Modus, der auf den Namen “Trial by Fire” hört, wird im März nachgeliefert und verspricht schon jetzt der Antrieb des gesamten Battlefield V Konstrukts zu werden. – Immerhin tritt Dice hier in direkte Konkurrenz mit Fortnite oder PUBG, die sich beide noch immer reger Beliebtheit erfreuen.

Und der Singleplayer Modus?

Klar gibt es den auch. – Aber hier wir neben der üblichen Kost hauptsächlich einen Modus geboten in dem man entweder für die Multiplayerschlachten übt oder einfach mal die geballte Engine Power bewunden kann. – Hier trumpfen EA und Dice mit Atmosphäre, tollen Licht- und Schatteneffekten und gut inszenierten Missionen auf.

Fazit

Multiplayer über alles. – Zwar werden auch Fans des Kampagnenmodus ihren Spaß am aktuellsten Battlefield-Ableger haben, so richtig in Wallung gerät der geneigte Fan aber wohl erst im Eroberungsmodus, wenn sich 64 Spieler gleichzeitig auf den Maps tummeln. – Hier ist alles vorhanden, was das Shooter-Herz höher schlagen lässt. Tolle Basen, Bauoptionen, Erforschung, große Schlachten, brachiale Kriegsmaschienen und eine Aufmachung die ihresgleichen sucht. – Leider sind einige Maps und Modi noch nicht vorhanden – dass jene aber kostenlos in den nächsten ein bis vier Monaten nachgeliefert werden, lässt hoffen, dass wir bis zum nächsten Teil der Serie gut unterhalten sein werden. (8/10) mf

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