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Assassin´s Creed Origins Review

Zwei Jahre ist es her, dass Assassin´s Creed Syndicate in meiner XBOX rotierte und dort über 60 STunden von mir und vielen anderen auch genossen wurde. – Jedoch war damals nicht alles so rosig, wenn man über Assassin´s Creed reden wollte. – Seit Unity´s Bugflut und dem Patchdebakel, das vor allem im Multiplayer für Aufsehen sorgte, wurden die Stimmen der Fans lauter und Ubisoft musste eine neue Strategie versuchen. – Die größte Änderung sollte den Rythmus bzw. die Entwicklungszeit betreffen und somit erschien Origins nicht bereits ein Jahr nach Syndicate, sondern erst vor wenigen Tagen im Oktober 2017.


Der Ursprung

Assassin´s Creed Origins befasst sich, wie der Name schon sagt, mit den Ursprüngen des Assassinen-Ordens und so ist es Eure Aufgabe als Bayek, der mit einer tragischen Vergangenheit und einem wilden Leben voller Veränderungen zu kämpfen hat, jene Ursprünge zu finden.
Derer noch nicht bewusst, verschlägt es Euch vor allem Anfangs in kleinere Ortschaften, wo ihr Hausdurchsuchungen boykottiert, dem Fußvolk helft und den Umgang mit Wild- und Reittieren kennen lernt. Bevor man sich an Begegnungen mit Geschichtsgrößen wie Kleopatra, Caesar und Co. erfreut, fallen aber viele andere Neuerungen auf:

Das Spiel hat einige Änderungen im Gameplay und Spieldesign im Vergleich zu seinen Vorgängern in der Serie erhalten. Spieler können Quests, nachdem diese durch Interaktionen freigeschaltet wurden, erfüllen, um in der Geschichte voranzuschreiten. Außerhalb dieser Quests können Spieler die offene Spielwelt nach Belieben zu Fuß, auf dem Pferd oder Kamel oder mit kleineren Booten frei erkunden. Um Gegenden auf der Karte freizuschalten, müssen nicht etwa wie in früheren Spielen der Serie Aussichtspunkte erklommen werden. Zudem wurde das Kampfsystem komplett umgebaut. In Assassin’s Creed Origins werden auch Schlachten zur See ausgetragen, die deutlich von denen der vorherigen Spiele abweichen werden, und auch Grabräuberei wird erneut eine Rolle spielen.

Wieder gut, aber nicht perfekt

Zwar macht Origins einiges besser, als dessen direkter Vorgänger, die Tatsache, dass die Hauptquests aber meist repetitiv wirken und die Nebenquests wesentlich spannender ausfallen, ist etwas schade. – Oft entgeht einem eine spannende Mission, weil sich jene bei einem unscheinbaren Questgeber in der gigantsichen, offenen Welt befindet.
Aber auch die Nebenquests sind nicht frei von Fehlentscheidungen. Oft sind jene viel zu kurz, ebenfalls repititiv und sind manchmal nicht lösbar. Wir haben ein paar kleine Quests erledigt, konnten aber jene dann beim Questgeber nicht abschließen. – Bestimmt Dinge, die noch gepatched werden und eher selten der Fall sind.

Neu kämpfen und fliegen und skillen

Die eindeutig größte Veränderung im Gameplay erfährt auf jeden Fall das Kämpfsystem. Vorbei sind die Zeiten in denen man beinahe rythmisch Schlagen udn Blocken musste. Origins versetzt Euch in ein sehr simles, aber zugleich komplexes Kampfgeschehen, welches über die Schultertrigger gesteuert wird. – Das Spiel löst sich endgültig von den starren Choreographien vergangener Tage und setzt auf dynamische Hitboxes.
Man muss im Kampf Deckungen umgehen, Kombos geschickt einsetzen, Ausfallschritte planen und erkennen und das Schild richtig einsetzen. – So entstehen Kämpfe, die niemals unfair, leicht zu beherrschen, aber viel spannender sind, als die ewig selbe Vorgehenseweise bei den anderen Serientiteln.

Ebenfalls neu ist die Kontrolle übetr die Adlerdame Senu, die uns ein ähnlches Spielgefühl wie bei Ubisoft´s VR-Titel “Eagle Flight” beschert. – Zwar tauchen wir hier nicht mittels Brille in die 1st Person Ansicht, die Spielbarkeit erinnert dennoch an die besagte Tiersimulation und macht sehr viel Spaß. Gegenergruppen, Verstecke und ganze Ortschaften können so leicht ausgemacht werden und ermöglichen es dem Spieler, sich besser in dieser riesigen Welt zurecht zu finden.
So ganz nebenbei versucht sich ein “neues” Skillsystem, das sich wie ein komplexer, aber übersichtlicher Baum darstellt und eigentlich typische Skill-Kost mit sich bringt, zu etablieren.
Von vielen als neu und innovativ angesehen, sehen wir hier eigentlich eine Mischung aus Watchdogs- und Mario/Rabbits Skilltree. – Gut, aber eigentlich weder neu, noch unheimlich komplex.
Masterrace und die Technik

Wir haben Assassin´s Creed Origins auf dem PC getestet. Unser Testsystem ist mit einem Ryzen 5 1400 und einer GTX 1050Ti mit 4GB DDR5 Videospeicher ausgestattet, dem 16 GB DDR 4 Ram zur Seite stehen. – Das Spiel nimmt auf unserer SSD etwa 50GB an Platz ein und läuft in den höchsten Settings in 1080p mit Maximal 110, minimal mit 33 fps. – Bei den reichhaltigen Grafikeinstellungen kann man unter anderem sogar festlegen, wie viele fps man erreichen will und demnach zB. die Kantenglättung flexibel einstellen.

Schließt man den entsprechenden TV oder Monitor an (es werden sogar 21:9 Monitore unterstützt) klappt Euch recht schnell die Kinnlade herunter. IN einer Auflösung von 4K läuft das Spiel auf unserem System zwar “nur noch” mit maximal 29-33 fps, die Darstellungsqualität wird aber einem Spiel aus dem Jahre 2017 mehr als gerecht. – Unendlich weite Horizonte, fliegende Sandkörner, Tiere, die fotorealistisch aussehen und STofftexturen, die sich sehen lassen können. – Assassin´s Creed Origins macht auf dem PC eine grandiose Figur!

Übrigens: Auch Spieler mit älterer Hardware können mit Abstrichen im Detailgrad glücklich werden: Mit einem AMD FX 8350, 8,0 GByte DDR3-1600 Arbeitsspeicher und einer Geforce GTX 960 mit 2,0 GByte VRAM läuft das Spiel auf mittleren Details in Full HD mit über 30 fps.

In den ersten Tests kam es beim Synchronisieren auf höheren Ebenen/Türmen zwar öfters zu Rucklern, hier konnte aber ein Update des betagten Grafikkartentreibers Abhilfe schaffen und uns auch diese Mankos ausbügeln lassen.

Fazit

Assassin´s Creed Origins bietet auf den ersten Blick nicht viel neues, entwickelts ich aber mit jeder Stunde, die man dem Spiel gib, sich zu entfalten. Vor allem die schier unendlich große Welt, die umwerfenden grafische Darstellung, die nette Story und das neue Kampfsystem reissen den Spieler dann doch mit sich und zeigen, wie ein Spiel im Jahr 2017 auszusehen hat. – Hier handelt es sich zwa rnicht um eine Grafikblender, der sonst nichts zu bieten hat, jedoch kann man das Spiel auch einfach mal starten um in der Vergangenheit spazieren zu gehen, ohne dem Spielverlauf foglen zu müssen. – Abseits davon wird gewohnte Assassin´s-Kost geboten, die in jenem Teil die Anfänge des Ordens beleuten. (8.5/10) mf

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