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Beitrag Review 

Arizona Sunshine Review

Nun ist die Playstation VR bald ein Jahr auf dem Markt. Anfangs kamen noch etliche Games heraus doch seit einiger Zeit haben wir eine kleine Flaute. Nach dem erfolgreichen Release von Farpoint mitsamt dem Aim-Controller wollen die Gamer weiter Futter für Sony neues Eingabegerät. Jetzt haben wir endlich Nachschub bekommen! Was könnte in der Virtual Reality besser funktionieren als Survival-Horror Spiele?! Seit Anfang an wollte ich ein Spiel wo ich während der Zombie-Apokalypse aufwache und jetzt ist es endlich soweit. Der Weltuntergang ist geschehen. Arizona Sunshine ist da. Für Oculus Rift und HTC Vive gibt es diese Weltuntergangs Reise schon etwas länger. Jetzt kommen aber eben auch Sony’s Spielergemeinschaft in den Genuss. Wir vom Nerdkeller haben uns dieser Apokalypse gestellt und versucht zu überleben, ob und wie es uns gelungen ist, das sagen wir euch in unserem Test. 


Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist wandern die Toten auf die Playstation

Ich wusste es seit Jahren! Ich sage es immer wieder: es wird irgendwann der Tag kommen an dem die Toten auferstehen. Zwar ist es nur in der virtuellen Welt aber dennoch.

Nachdem Vertigo Games und Jaywalkers Interactive Arizona Sunshine für die anderen VR Brillen herausgebracht haben ist es nun auch für Playstation VR Besitzer möglich. Unser Held, also wir, erwacht in einer Höhle in der er sich versteckt habt. Die Toten sind schon weit verbreitet und immer auf der Suche nach etwas essbaren. Unsere erste Aufgabe besteht darin eine Waffe die vor uns liegt aufzuheben und einen abgetrennten Kopf die Kugel zu geben. Wir wissen ja alle, dass man das Gehirn zerstören muss um Zombies zu töten. Oder besser gesagt nochmals zu töten. Nach dieser Tat begeben wir uns auf eine Reise durch die glühend heiße, postapokalyptische Wüste Arizonas. Die aktuellen Temperaturen in Wien helfen dabei die Atmosphäre noch realistischer zu gestalten. Wir müssen andere Überlebende finden und aufdecken wie es soweit kommen konnte. Leider ist die Geschichte aber sehr vorhersehbar und man weiß fast immer was als Nächstes passieren wird. Mit drei bis fünf Stunden ist sie aber nicht unbedingt lange. Die Spielzeit ist aber trotzdem gut so wie sie ist,  zu viel wäre glaub ich nicht besser gewesen. Was ich besonders schlecht finde ist die Synchronisation. Diese ist sowas von schrecklich im Deutschen! Unser Held hat immer einen Spruch auf den Lippen und diese könnten nicht dümmer sein. Also da hätte man sich echt mehr Mühe geben können. Einfach nur traurig, wenn Sprüche kommen die ein Teenager sagen würde.

Aber wir können uns in der Apokalypse mit allerlei Dinge gegen die untoten Horden zur Wehr setzen. Ich hab mich gleich in den ersten Minuten gefühlt als wäre ich Teil des Walking Dead Universums von Robert Kirkman. Auf unsere Reise stehen auf den Straßen und Autobahnen viele verlassene Autos herum, diese können wir natürlich plündern und allerhand Dinge finden die uns vielleicht das Leben erleichtern können. Dennoch müssen wir sehr sparsam mit unserer Munition sein, denn diese ist sehr begrenzt. Alleine sind Zombies kein Problem: ein Kopfschuss und sie sind Geschichte, aber wenn sie in einer Horde antanzen dann sollte man echt überlegen, ob man einen gut gezielten Kopfschuss aus nächster Nähe riskiert oder lieber auf Nummer sicher geht und aus der Distanz abfeuert. Doch dazu sei gesagt dass es aus der Entfernung gar nicht so leicht ist den Kopf auch zu treffen. Dabei unterscheiden sich die Untoten etwas voneinander. Einige gehen, laufen ja sogar auf allen Vieren bewegen sie sich fort und wenn manche euch erspäht haben dann Gasen sie an und verfolgen euch. In vielen Teilen von Arizona finden wir neue Schießeisen. Uzi, Pistole ja sogar eine feine Schrotflinte können wir unser eigen nennen. Was darf in so einer Welt nicht fehlen? Ganz klar, eine Smartwatch die wir auf unserem linken Handgelenk tragen. Schauen wir auf die Uhr kommen wir ins Menü oder können unseren Gesundheitszustand ablesen.

Denn wir sterben nicht nur von Bissen sondern auch wenn die Zombies uns schlagen. Also immer auf die Uhr schauen und auf die Gesundheit achten! Wir haben in Arizona Sunshine aber nicht nur einen Story-Modus den wir spielen können, sondern es gibt auch einen Horde-Modus. In diesem müssen wir Welle um Welle der Zombies erledigen und schauen wir weit wir es schaffen bevor wir selber zu einem schlurfenden Leichnam werden. Dieser kann auch mit anderen Leuten gespielt werden. Ja sogar ein Multiplayer-Modus hat Einzug erhalten. Dabei muss die Kampagne gemeinsam bewältigt werden doch die Aufgaben bleiben gleich. Was sich dabei aber ändert ist, dass der Schwierigkeitsgrad etwas höher ist. Sony bietet uns einige Möglichkeiten den Weltuntergang mit verschiedenen Kontrollern zu meistern. Da hätten wir den Dualshock 4 mit dem es so ähnlich funktioniert wie bei London Heist, dieses Game ist ja Teil der Playstation VR Worlds Box. Dann hätten wir auch noch unsere alten Move-Controller mit denen es mir sehr gut gefallen hat. Hier funktioniert es sehr gut, wenn wir zwei Waffen in der Hand haben. Zu guter Letzt wird der neue Aim-Controller unterstützt. Hierfür gibt es eigene Level. Dreizehn genau an der Zahl und was soll ich sagen. Es funktioniert verdammt gut mit dem Aim-Controller! Ein echt tolles Gefühl. Ich finde aber auch, dass es mit den Move-Controllern sehr gut funktioniert. Beim Fortbewegen in dieser Welt haben sich die Entwickler für ein Teleport-System entschieden. Anfangs schreckt es etwas ab, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran. Ich muss auch dazu sagen, dass ich diese Entscheidung sehr gut finde. Dennoch gibt es oft Punkte wo diese Steuerung auch sehr frusten kann. Wenn wir zum Beispiel eine Autotüre oder einen Kofferraum aufmachen. Da stehen wir fast immer im Weg und müssen uns herum teleportieren. Wir können uns auch schnell in die anderen Richtungen drehen, da müssen wir auf Dreieck oder Kreis drücken und Schwupps, sehen wir schon in die andere Richtung. Von der Sound- und Geräuschkulisse her ist es verdammt gut. Das Stöhnen der Zombies ist echt gut gelungen. Wenn ein Untoter hinter uns steht und eben genau diese Geräusche loslässt, da kann es einen schon oft die Gänsehaut heraus treiben. Die Landschaften Arizonas und die Untoten sehen sehr gut aus, zwar nicht perfekt aber es reicht. Einzig die Tatsache das manche Zombies gleich aussehen ist störend aber diese sehen auch in anderen Spielen oft gleich aus. Von dem her ist das ein Punkt den man getrost verschmerzen kann. Man fühlt sich gleich als wäre man in der Wüste Arizonas. Dennoch waren hi und da technische Schnitzer drin. Das Innenleben der Autos sieht schrecklich aus und manch andere Objekte sind auch nicht gut designed. Dennoch fühlt es sich der Überlebenskampf dieser Welt wirklich gut an.

Fazit

Arizona Sunshine ist einer von vielen VR-Wave-Shootern, dennoch bietet er einiges Neues. Die Grafik sieht gut aus und man fühlt sich gleich unwohl in dieser Zombie verseuchten Welt. Die Sprüche unseres Helden sind einfach nur schrecklich und könnten dümmer nicht sein. Bekommt Arizona Sunshine dennoch eine Kaufempfehlung? Wer Zombies mag und ein neues VR-Spiel sucht kann gerne zugreifen. Ja sogar die Leute die etwas Neues für den Aim-Controller suchen. Alle anderen lasst es sein und spart euch das Geld. So toll ist der Titel leider doch nicht. Aber es ist ein guter Anfang die Zombieapokalypse in die virtuelle Realität zu bringen. Also warum dann so eine Wertung? Es ist zwar einfach toll und frisch in einem Wave-Shooter eine Story zu haben, aber die technischen Schnitzer und Patzer sorgen dafür, dass die Wertung nicht höher ausfällt. (6/10) cs

~Arizona Sunshine ist einer von vielen VR-Wave-Shootern, dennoch bietet er einiges Neues~

 

Abschliessend haben wir hier noch den Launch-Trailer für euch viel Spaß!

 

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