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Review 

Animal Crossing: Happy Home Designer Review

Mit 192 Stunden und 18 Minuten und einer Durchschnittsdauer von fast einer Stunde pro Session, prangert “Animal Crossing: New Leaf” unangefochten an erster Stelle meiner Nintendo 3DS Statistik und das OHNE großartiger Story, ohne Action, ohne Dungeons und sonstigen Kriterien, die die breite Spielermasse als überlebensnotwendig empfindet. – Ja selbst ich war damals im Sommer 2013 überrascht, wie sehr ein Spiel, wie ´New Leaf´an einen Handheld fesseln kann. – Mit der neuesten Reinkarnation “Happy Home Desinger” kehren wir zurück zu den lieb gewonnen, tierischen Einwohnern und nehmen diesmal eine andere Rolle ein. – Ob dies funktioniert und wieder so lange an den Screen fesseln kann, klärt unser Review.


author martinNeuer Job, neues Leben + Editor

In Animal Crossing: Happy Home Designer, verschlägt es den Spieler in eine namenlose Stadt, deren Einrichtungs- und Design-Studio “Immo Nook”, darauf wartet euch im Team willkommen zu heissen. – Anders, als bei den Vorgängern, seid ihr somit nicht mit der Betreuung der Stadt beauftragt, sondern agiert eher im Hintergrund. – Bevor ihr euch an die Arbeit machen könnt, könnt ihr euch (erstmals in Animal Crossing) einen eigenen Charakter erstellen. – Die Möglichkeiten, sind zwar weniger Vielschichtig, als gedacht, ist aber dennoch ganz nett.

Eure Hauptaufgabe ist es Aufträge an Land zu ziehen, Wohnungen und Häuser einzurichten, Gärten und öffentliche Gebäude zu gestalten und den Kundenkontakt regelmäßig zu pflegen. – Hier wird schnell klar, dass man ständig beschäftigt sein wird, immer wieder kleine Spezialevents (auch Jahreszeit-bezogen) in Kraft treten und (theoretisch) wenig Frust/Langeweile aufkommen sollte.

Das Team heisst euch bei Immo Nook willkommen
Das Team heisst euch bei Immo Nook willkommen

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Leider wird das Gameplay recht schnell, eintönig. Ihr müsst nicht besonders viel beachten beim Einrichten, habt immer fix vorgegebene Mindestanforderungen der Kunden zur Einsicht und habt sofort alle Gegenstände zur Auswahl, wenn sie benötigt werden. – Hier muss nichts freigeschalten werden. Auch spielt Budget keine Rolle, was allerdings ganz nett gewesen wäre, um ein wenig taktischer im Spielgeschehen vorgehen zu können. – Home Designer baut hier offenbar auf ein weniger erfahrenes oder jüngeres Puplikum auf, als bei den Vorgängern. Schade ist auch, dass die Umgebung nicht frei begehbar ist. Lediglich die winzige Stadt, in der auch “Immo Nuke” zu finden ist, kann in gewohnter Animal Crossing-Manier erkundet werden. – Die ländlichen Abschnitte, können nicht frei begangen werden. – Wollt ihr Kunden besuchen oder einfach die Stadt verlassen, steigt ihr automatisch in euer Dienstauto und könnt wählen, wer besucht werden soll.

Kunden können von euch oder Amiibos besucht werden
Kunden können von euch oder Amiibos besucht werden

Amiibo-Fon/Karten und ein wenig Frust

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Happy Home Designer wirbt ständig mit dem Einsatz der so genannten Amiibo-Karten, die zwar kein Muss sind, aber doch den einen oder anderen Kunden ins Spiel bringen können. – Sammler und Komplettisten unter euch müssen dafür jedoch unglaublich tief in den Geldbeutel greifen. Es wird insgesamt vier Kartenserien zu je 100 Karten geben. Ein Booster-Pack beinhaltet immer 3 Karten, wobei man nie wissern kann, welche Karten enthalten sind. – Momentan findet man bei diversen Online-Händlern jene Kartenpakete um stolze 14,99€, was einen Gesamtpreis von (bestenfalls)  1998,- ausmacht. – Jene Preisgestaltung obliegt aber meines Erachtens nicht Nintendo, sondern dem verkaufenden Händler. – Auf Amazon.at findet man die Karten übrigens hier : Klick mich!

Das amiibo-Fon erlaubt es euch zusätzliche Kudnen an Land zu ziehen
Das amiibo-Fon erlaubt es euch zusätzliche Kunden zu finden

So sehr aber anfangs die Amiibo-Funktionalität beworben wird, so wenig vermisst man selbige, wenn man mal im Spielspaß versunken ist. – Es macht schon eine Menge Spaß Häuser, deren Gärten, usw. zu perfektionieren. Auch das Übernehmen von größeren Bauprojekten, wie Schulen, Museen, usw. macht Spaß, da man hier mal vom Immo-Alltag ausbrechen und Neues versuchen kann. – Animal Crossing: Happy Home Designer hat kein spezielles Ziel, man kann es quasi ewig spielen und Amiibo dürfte, wie gesagt, schnell kein Thema mehr sein.

Auch Häuser und Gärten wollen betreut bzw. designed werden
Auch Häuser und Gärten wollen betreut bzw. designed werden

Fazit

So sehr ich das Setting, die Charaktere und das Gameplay auch liebe. So sehr ich es auch mag, dass Nintendo die Steuerung des Vorgängers 1:1 (inkl. Screenshot-Funktion) übernommen hat und so toll ich die Idee finde, mal kein Bürgermeister sein zu müssen, so sehr bin ich auch enttäuscht. – Versteht mich nicht falsch. – Happy Home Designer ist ein gutes Spiel, bietet viele Stunden an Unterhaltung und macht auch vieles richtig. – Die wesentlichen Elemente, die Animal Crossing für mich persönlich so interessant gemacht haben (Freies Begehen der Umgebung, mehr Interaktionen mit den Bewohnern, mehr Events, usw.), lassen einen eingefleischten Fan aber daran zweifeln, ob man tatsächlich wieder fast 200 Stunden in jenes Spiel stecken wird oder doch lieber wieder mal den grandiosen Vorgänger anwirft. (7/10)


+++ ACHTUNG – UNSER GEWINNSPIEL ZU ANIMAL CROSSING LÄUFT NOCH BIS 7.OKTOBER UND KANN HIER GEFUNDEN WERDEN+++

 

 

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2 Thoughts to “Animal Crossing: Happy Home Designer Review”

  1. Danke fürs Review! New Leaf führt auch meine 3DS Spielzeit an, allerdings bei weitem nicht so hoch wie deine 🙂 Ich konnte HHD gestern auf der Game City anspielen und wurde weder enttäuscht noch angefixt. Ich glaube das Spiel kann man als “nett” bezeichnen. (Wobei nett hier nicht die kleine Schwester von schei*e ist) Das Häuser “bauen” und dekorieren macht schon Spaß, allerindgs frage ich mich, wie lange? Bei NL konnnt man noch so viel mehr machen, etwas Schade, dass HHD nur auf das Häuserdekorieren aus ist. Sie hätten wenigstens noch 2,3 Zusatzaktivitäten einbauen können.

  2. Ja happy home designer wäre netter gewesen, wenn es als dlc für new leaf erschienen wäre.

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