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Xenoblade Chronicles Definitive Edition Review [SWITCH]

Da ist es mal wieder. Xenoblade Chronicles. Der Erstling der Reihe, die bereits auf Nintendo Wii und New 3DS erschienen ist. Diesmal kommen wir aber in den DEFINITIVEN Genuss, den uns NUR die Nintendo Switch bieten kann. Vorerst zumindest. Bis die nächste Konsole erscheint.

Wo bleibt eigentlich mein Mario 64 Remake?!?!

Freundschaft und Hass

Trifft man das erste Mal eine Person, die einem im Laufe von Monaten, Jahren oder gar im Laufe eines ganzen Lebens wichtig, bis unverzichtbar wird, lernt man schnell, dass man niemals einen Menschen auf sein Aussehen beschränken sollte. – Das sind dann übrigens die charakterstarken Menschen, die man schätzen sollte. – Anders verhält es sich mit Leuten, die selbstverliebt, über alle Maßen eingebildet und angeberisch sind. – Genau so ist verhält es sich mit Spielen bzw. deren Entwickler. Ein Mario oder Minecraft wird nicht für sein Erscheinungsbild so geliebt, sondern für deren Spielmechanik. – Sieht dann ein Klempnerspiel dennoch toll aus, ist das ein toller Nebeneffekt – Die Liebe war aber schon zu Pixelzeit da und begleitet uns ein Leben lang. – Genug geschwafelt – ich dürfte somit ein oder zwei Semester Philosophie somit abgehakt haben.

Oh, du schon wieder!

Warum aber diese laaaange Rede ohne kurzen Sinn ? – Na weil ich das erste mal seit langer Zeit sauer auf Nintendo bin, sauer auf leere Versprechen, sauer als Technikfan vor die Nase gestoßen worden zu sein und sauer, weil ich mich durch ein Spiel richtig quälen musste, obwohl es bestimmt nicht schlecht wäre. – Ja, genau wie damals zu 3DS Zeiten und davor auf Nintendo Wii.

Xenoblade Chronicles erschien das erste mal im Jahr 2010 und ließ die Fachpresse und Gamer frohlocken. – JRPG auf höchstem Niveau inkl. (für Wii-Verhältnisse) toller Grafik, super Story. – Das Spiel hat fast alles richtig gemacht und gab offenbar genug Grund für Nintendo, fünf Jahre später ein Remake bzw. eine mobile Fassung abzuliefern. – Grundsätzlich funktionieren ja solche Ideen, wie wir in der Vergangenheit bemerkt haben. Bioshock hat aktuell gezeigt, wie man ein Spiel sowohl grafisch, als auch inhaltlich gut von der Heimkonsole auf einen Handheld portiert und poliert werden kann.

Hübscher, ja. Besser? Notwendig? – Das müsst ihr entscheiden.

Und ja, Xenoblade sieht auch in der der Switch Verison grandios gut aus und kann technisch auf ganzer Linie überzeugen. Aber warum, Nintendo, warum nur, wird ein Titel, der 2010 und 2015 erschienen ist auch 2020 nochmals veröffentlicht? Vor allem: Seht euch bitte Final Fantasy 7 auf PS4 an. DAS ist ein Remake! Das ist eine gute und nachvollziehbare Art ein Spiel auch ein drittes mal in Folge zu veröffentlichen.

Wegen den paar neuen Kleinigkeiten, weil man jetzt mehr Polygone, schärfere Texturen und eine bessere Soundkulisse hat, soll man das Spiel zum Vollpreis kaufen? – Warum steckt man diese Energie nicht in zB. ein neues Metroid, die Mario Remakes, die schon lange auf sich warten lassen oder gar in einen neuen Xenoblade Teil?

Leute, die den Titel nicht kennen, werden ein unglaublich tolles Spielerlebnis haben. Aber ich kritisiere hier eindeutig die Faulheit von Nintendo. Es reicht nun mal nicht aus, sich auf alten Lorbeeren auszuruhen. – Selbst wenn jene alten Titel die Eckpfeiler von Big N sind.

Fazit

Tolles Spiel, wesentlich schärfere Grafik, endlich mobil in annehmbarer Qualität und dennoch eine Frechheit Fans der Serie schon wieder mit dem Erstling abzuspeisen. Klar, ich hatte Spaß und ja, wäre der Titel neu, würde ich ihm ohne zu zögern eine gute Note verpassen. Aber ob der Faulheit Nintendos habe ich beschlossen, dass ich die Wertung diesmal weg lasse. Jeder muss für sich selbst wissen, ob er den selben “Spaß” erneut erleben möchte oder nicht.

Und hier das Lieblingslied von Xenoblade Chronicles:

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