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Devil May Cry 5 Review

Ihr steht auf Spiele mit B-Movie Flair, vielen Zwischensequenzen und wenig Gameplay? – Dann seid ihr hier richtig! Devil May Cry 5 hat im Vorfeld für Vorfreude gesorgt und ist jetzt in der finalen Version aufgeschlagen. – Warum der Titel am Ende des Tages aber leider nicht ganz überzeugen kann, klären wir in unserem Testbericht.

London? – Nope!

Devil May Cry 5 spielt in der fiktiven Stadt “Red Grave City”, welche sehr stark an London erinnert. – In jener Stadt macht es sich der Qliphoth, ein Dämonenbaum, gemütlich und saugt alles Leben aus der Metropole.

Selbstredent ist es natürlich Eure Aufgabe dem Bösen die Wurzeln zu stutzen bzw. euch meuchelnd durch die Stadt gegen allerlei Bösewichte zu stellen. Etwas zu arcadig für meinen Geschmack fallen dabei die Kampfsequenzen aus. – Zwar ist es nach wie vol lustig und unterhaltsam, einfach per Buttonsmash durch Gegnerscharen zu metzeln, dass ich dann aber nach jeder Kampfsequenz eine Schulnote eingeblendet bekommen, hätte nicht sein müssen.

Devil May Cry 5 schickt uns in eine 15 bis 20 Stunden lange Kampagne, in der wir die Monster auf dem vorgegebenen Weg ausschalten und gelegentlich simple, aber gut gemachte Rätsel löse
Trotz der erwähnten Rätsleinlagen, steht aber weiterhin die Aciton im Rampenlicht. Mit diversen Fern- und Nahkampfwaffen tretet Ihr gegen Sensenmänner, Rieseninsekten und sogar Giganten an. Sogar Oberbosse mit einer Heerschar an Tentakeln, müssen von Euch erledigt werden.

In Devil May Cry 5 spielt Ihr mit drei untersch8iedlichen Charakteren. Je nach Handlungsstrang kämpft Ihr mit Nero, der als Besonderheit eine Armprothese trägt, in die Superwaffen eingebaut sind oder mit dem mysteriösem V, der Raubvogel und Panther auf die Gegnergehetzt werden kann.

Der dritte Held im Bunde ist Dante, also die Hauptfigur aus den vorherigen Devil May Cry Spielen, der mit seiner Klinge auf eher brachiale Art und Weise mit den Gegnern umspringt.
Interessant bei allen drei Figuren ist, dass man mit ihnen sowohl per Buttonsmash aber auch mit gut getimten Angriffen und Sekundärwaffen in den Kampf ziehen kann. – Capcom versucht so offenbar beide Lager (Anfänger und Veteranen) bei Laune zu halten.

Fazit

Leider gibt es aber auch Schattenseiten: Viel zu repetitiv ist das Gameplay, viel zu gering die Gegnerarten und das Verhältnis von Zwischensequenzen und Gameplay könnte auch besser sein. – Ja, irgendwie hat man das Gefühl bereits zu Beginn, alles schon einmal gesehen zu haben. – Das Setting und der Artstyle, die Charaktere und die Videos machen zwar Laune, können aber kaum noch überzeugen. Es ist einfach alles zu “gewöhnlich” mittlerweile.

Fans werden bestimmt für 15-20 Stunden unterhalten werden, alle anderen sollten aber vorab einen genaueren Blick auf das Spiel werfen. (7/10) mf

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