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The Legend of Zelda: Symphony of the Goddesses

18:35 – überpünktlich parken wir unser Auto in der Garage der Wiener Stadthalle, kurzer Rundumblick – Fazit: ziemlich ruhig und keine Menschen in Sicht…


Ab in die heiligen Hallen

Nun gut ab zum Kassaautomat und mal sehen ob der Einlass schon begonnen hat (immerhin ist dieser für 18:30 Uhr angesetzt) – doch die Tür ist noch zu. Dafür haben wir gleich ein sehr gelungenes Link Cosplay entdeckt, wirklich gut gemacht, mit Milch und Fee im Glas, authentischem Outfit und wenn man die Zeit, die sie für das Making hatte, berücksichtigt, auch klasse Schwert und Schild.

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Nach dem Sammeln einiger Karmapunkte und durch das aufdringliche Klopfen einer genervten Anwesenden wird uns endlich Einlass gewährt.
Auch hier überraschenderweise wenig los, alles ruhig, gesittet. Hier ein Link, da ein Deku (derselbe, den wir auf der AniNite getroffen haben). Aber die meisten ohne Cosplay manche in Hoodies oder nur mit Accesssoires mit ZELDA Emblem darauf.

Nach dem Umsehen, den viel umworbenen Merchandisingstand entdeckt. Zwei Frauen verkaufen Poster, Shirt und Notenbuch. Ein wirklich mageres Angebot, wirkt eher wie ein Restpostenausverkauf. Also dann, ab zu unseren Plätzen – dank Schwiegermama Reihe 3.

Einstimmung

Das Orchester stimmt sich ein, auf der Videoleinwand wird Werbung für verschiedene ZELDA Spiele gezeigt, die Halle füllt sich langsam. Interessant, dass rein das Parkett und die hintere Tribüne geöffnet sind, der Rest mit schweren Stoffen verhängt. Kurz nach 19:30 Uhr geht es los. Das Orchester betritt die Bühne. Beifall. Kurz darauf der Dirigent. Beifall. Und dann der Produzent der Tour. Erneuter Beifall. Ein kurzer Videobeitrag von Shigeru Miamoto – Erfinder von ZELDA, Super Mario und Co. – leider auf japanisch mit Untertiteln, die teilweise nicht lesbar sind (verdeckt durch Musiker oder zu klein um es aus den hinteren Reihen lesen zu können)

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Hey, listen!

Endlich geht es los, die Overtüre, untermalt mit ZELDA Videomaterial sowie Live-Kameraeindrücken der Bühne. Danach circa 5 Lieder, beeindruckend, dass das Orchester wirklich im Einklang mit den Videos spielt, der Chor und die Musiker harmonieren, doch die Akkustik ist meiner Meinung nach nicht ideal, womöglich wäre diese weiter hinten besser gewesen. Zwischendurch eine weitere Einspielung eines Videos von Eiji Aonuma (Franchise Produzent) sowie Koji Kondo (Nintendo Komponist) . Die Pause kurz und pregnant – unsere liebe Eva mit ihrem Bruder getroffen – und weiter ging es auch schon. Die zweite Hälfte überraschend kurz, teilweise dasselbe Videomaterial (etwas enttäuschend bei der Fülle der Möglichkeiten). Ebenso enttäuschend, die Liedauswahl, man hätte auf besseres/anderes zurückgreifen können.

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Für mich sehr irritierend, die 4 Lieder lange Zugabe. Der Dirigent, der immer wieder die Bühne verließ, der klägliche Versuch des Orchesters Stimmung zu erzeugen. Alles in allem ein netter Abend, doch leider hat die Stimmung gefehlt, alles hat ein wenig aufgewärmt und ausgelutscht gewirkt. Aber die Musiker und der Chor – wirklich sehr gut. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass Eimear Noone im Frühjahr eine weit bessere Darbietung eines ZELDA Stückes dirigiert hat bei VIDEOGAMESLIVEINCONCERT als jedes einzelne Stück, das heute gezeigt wurde.

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One Thought to “The Legend of Zelda: Symphony of the Goddesses”

  1. Ich bin in der Halle auch ca in der Mitte gesessen, mir kam es auch etwas leise vor. Die große Halle hat wohl einiges an Sound geschluckt, schön war es trotzdem. Die Untertitel konnte ich auf meinem Sitzplatz übrigens lesen 🙂

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