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the best of John Williams – Tribute Concert

Seit knapp zwei Stunden zu Hause und immer noch total geflasht. Martin und ich waren heute bei John Williams – Tribute Concert im Wiener Konzerthaus. Es war einfach nur genial.

img_0508Das Wiener Konzerthaus als Veranstaltungsort ist eine Klasse für sich. Die Architektur immer wieder beeindruckend, das Ambiente, nicht nur durch das überraschend ältere Publikum, elegant und exquisit. Trotz eisiger Temperaturen draußen, heizt uns das Orchester drinnen unter der Leitung von Christian Kolonovits knapp drei Stunden lang ein.
Das Konzert beginnt pünktlich um 18 Uhr. Knapp 160 Musiker bestehend aus dem Max Steiner Orchester sowie dem Chor Neue Wiener Stimmen betreten die Bühne. Der Applaus bereits jetzt tosend. Dann betritt Christian Kolonovits, österreichischer Dirigent, Musiker, Komponist, Legende die Bühne. Ein emotionaler, charmant witziger, wunderbarer Gastgeber und Moderator der Show. img_0509Der Applaus steigert sich binnen Sekunden. Die Show beginnt mit einem Stück aus Star Wars. Geplättet von der überwältigenden Akustik, dem blinden Zusammenspiel der Musiker, können wir nichts tun außer zuhören und genießen. Nach den einzelnen Stücken bzw dazwischen erzählt Kolonovits immer wieder kurze Anekdoten, erläutert einzelne Fakten zu den Liedern, kündigt Titel an und bricht sogar eines der Lieder ab um dem Publikum die Emotionen der Musik, des Stückes, des Zusammenspiels zwischen Film und Musik, noch näher zu bringen. Und dies auf eine charmante, witzige, unterhaltsame Art und Weise, der man stundenlang lauschen könnte. Nach knapp 7 oder 8 Liedern ist die kurzweilige erste Hälfte auch schon wieder vorüber. Die Klänge von Star Wars, Hook, Schindlers Liste, Jurassic Park klingen noch in unseren Köpfen nach, während wir uns bereits mental und voller Vorfreude auf die zweite Hälfte vorbereiten. img_0521
Diese startet mit Superman. Auf der großen Leinwand hinter dem Orchester werden nicht nur Filamausschnitte oder Bilder des jeweiligen Filmes gezeigt, sondern auch Livebilder des Orchesters. Dadurch hat wirklich jeder den Eindruck hautnah dabei zu sein. Es ist schon atemberaubend und ehrfürchtig Lieder von John Williams (wenn auch leicht abgewandelt, angepasst und interpretiert) live auf der Bühne zu hören. Da kann kein Soundsystem der Welt mithalten.
Die Klänge von Harry Potter, ET, die Geisha, der Soldat James Ryan, Indiana Jones, der weiße Hai sowie Superman erfüllen in der zweiten Hälfte den Saal. Das große Finale erneut Lieder von Star Wars.
Das großartige Orchester gepaart mit dem Chor und zwei Solokünstlern (Eva Zavaro, Violine & Frantisek Janoska, Klavier), in Einklang gebracht von einer großartigen und unterhaltsamen Größe der österreichischen Musikszene, hat uns einen wunderschönen Abend bereitet. Jederzeit wieder – und wenn das Konzert wieder kommt, dann nutzt die Möglichkeit hinzugehen – ihr werdet es sicherlich nicht bereuen. img_4071

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