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Revolution 1979: Black Friday – Review

Zwar befinden wir uns mitten im Sommerloch, aber beim Nerdkeller gibt’s immer was zu tun. Dieses Mal ist ein eher unbekannter, aber sicherlich nicht zu verachtender Titel bei uns eingetroffen. Ganze zwei Jahre nach dem Release auf Steam und iOS hat iNK Stories nun “Revolution 1979: Black Friday” auch auf Konsolen herausgebracht. Wir haben uns das Spiel auf der PS4 angesehen.


Was weißt du eigentlich über die Iranische Revolution?

Das ist die erste und wichtigste Frage die man sich stellen sollte bevor man beginnt Revolution 1979 zu spielen. Leider lernt man über dieses wichtige Stück Geschichte, das uns bis heute noch beschäftigt, zumindest in Österreich relativ wenig. Generell lernt man darüber international wohl sehr wenig, weil sonst wäre dieses Spiel wohl nie entstanden.

Doch warum brabble ich soviel über die iranische Revolution? In diesem kleinen Spiel begleiten wir Reza, einen jungen Fotografen, auf seinem Weg durch seine Heimat. Gerade erst aus Deutschland zurückgekommen wird er Zeuge dieser Revolution. Das Spiel orientiert sich dabei sehr stark an Dokumentationsfilmen aber auch an den sehr beliebten Telltale-Games. Reza und damit auch wir, haben wenig Einfluss auf die Geschehnisse dieser bedeutsamen Tage. Aber wir laufen mit, interagieren, stellen Fragen und lernen hierdurch wie es zu der Revolution kam. Über freischaltbare Collectibles können wir auch mehr über die Revolution und was nach ihr geschah lesen und erfahren.

Jetzt klingt das ganze nicht unbedingt spannend. Ist es aber! In Gesprächen können wir, ganz wie in Telltale Spielen, Fragen stellen und so auch den Verlauf unserer persönlichen Geschichte ändern. Hier liegt aber die größte Schwäche des Spiels. Also nicht in den Entscheidungen, sondern in der Art wie man sie trifft. Bei anderen Adventures werden Antworten über ein Drehrad, oder die vier Symbolknöpfe auf dem Controller gegeben. Nicht so bei Revolution 1979. Hier muss die Antwort aus vier nebeneinander liegenden Rechtecken mit dem D-Pad ausgewählt werden. Am PC mit Maus ist dies kein Problem, auch unter Zeitdruck nicht, aber mit einem Dualshock ist das wirklich nur der halbe Spaß.

Hier hören meine “Beschwerden” aber schon auf. Wiederspielwert hat das Abenteuer auch, da man nicht immer alles finden kann/wird, und das ganze dauert auch nur zirka 2 Stunden. Somit macht es durchaus Sinn nochmals in den Nahen Osten zurückzukehren um mehr zu erfahren.

Ich muss an dieser Stelle auch loben, wie viel Aufmerksamkeit auf die Darstellung geschichtlicher Ereignisse gelegt wurde. Oftmals hat man heutzutage den Eindruck, dass der Iran einfach von Islamistischen Verrückten im Zuge der Revolution gegründet wurde. Dass aber komplexe Kräfte und durchaus unterschiedliche Meinungen damals an einem Strang gezogen haben wird gerne vergessen. Nicht so hier! Wir lernen die einzelnen Parteien kennen und auch ihre Beweggründe. Am Ende ist uns klar: Alle haben das Ziel den Shah zu stürzen und dem Iran einen Neubeginn zu gewähren. Dies hat nicht unbedingt ein gutes Ende für alle genommen, aber darum solle es in Black Friday nicht gehen.

Fazit

Abschließend gibt es wenig zu sagen: Revolution 1979: Black Friday ist ein großartiges Spiel. Die Geschichte von Reza ist packend und voll Überraschungen und parallel dazu gibt es sehr viel zu lernen und zu begreifen. Die Steuerung mag auf Konsolen suboptimal sein und manchmal kommt es zu kleineren Bugs, aber das sind nur kleine Mankos. Alles in allem kann ich dieses Doku-Spiel wirklich jedem ans Herz legen. Mit zwei Stunden Spieldauer ist es ideal für einen Abend und es hat genug Infos um einen nicht zu überfordern aber dennoch zu bilden. Ich würde mir mehr von iNK Stories, oder zumindest ähnliche Spiele wünschen! (9/10) kbm

Wir danken iNK Stories für die Bereitstellung des Testmusters

Verdict

There is little left to say about Revolution 1979: Black Friday other than it being a marvel of a game. The fine balance between Reza’s breathtaking story and alle the information presented never tips in favor for one or the other. The controls might be clunky on consoles and there are a few minor bugs, but nothing should stop you from picking up this game! With its two hour runtime it’s perfect for an evening session without overwhelming you with informations. I wish iNK Stories the best of luck and we are hoping for more future games like Revolution 1979!

We thank iNK Stories for providing us with a test copy

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