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Retro Blogpost: Playstation Vita + Playstation History

Sony-PlayStation-Vita

Die meisten unter Euch kommen aus der damaligen myconsol-Community und ich habe mir nun vorgenommen in regelmäßigen Abständen meine archivierten Blogposts von damals hier neu aufgearbeitet veröffentlichen. – Den Anfang macht meine dreiteilige Blogpostserie über die damals, knapp vor dem Release stehenden, Playstation Vita. Bitte bedenkt, dass jener Blog 1:1 in rein schriftlicher Form vom Februar 2011 übernommen wurde. – Viel Spaß beim Lesen.


PS Vita Tagebuch

In gerade mal 19 Tagen ist es endlich so weit. Circa zwei Monate nach dem Japan Release, kommt der Nachfolger der Playstation Portable in den Handel. – Ganz so ist es jedoch dennoch nicht. – Hat doch schon der Projektname “NGP” (Next Generation Portable) schnell klar gemacht, dass sich Sony etwas von der Ur-PSP distanzieren möchte und mit der neuen Handheldkonsole ungewohnte, innovative Schritte gehen möchte. – Dazu aber später mehr. Mein PS Vita Tagebuch wird aus drei Teilen bestehen. – Zum einen aus diesem ersten Blog, der sich ganz und gar der Entstehungsgeschichte der Konsole, der Hardware, usw. beschäftigen wird; Dann aus Teil 2, der sich dem Lineup widmen wird und Teil 3, welcher aus einem Videoblog inkl. Unboxing, First-Boot usw. auseinandersetzen wird.


Die Geschichte der Playstation

Sony Computer Entertainment ging es Ende des letzten bzw. Anfang des neuen Jahrtausends blendend. – Die Playstation (jap. プレイステーション, Pureisutēshon), welche anno 1994 das Licht der Welt erblickt hatte, war ein voller Erfolg. Nach der gescheiterten Kooperation mit Nintendo, konnte sich die Playstation ganz klar innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der Verkaufscharts setzen und machte 3D Gaming salonfähig. – Selbst der SEGA Saturn, welcher ebenfalls als 32-Bit Konsole konzipiert war, konnte lange nicht mit der Technik und dem Lineup der Playstation mithalten.

Es war somit nur eine Frage der Zeit bis sich Sony dazu entschlossen hatte einen Nachfolger auf den Markt zu werfen. Die Playstation 2, war zwar mit 300€ (in Japan) bzw. ca. 470 € (in Österreich), ziemlich teuer, konnte aber erneut den Erfolgszug des Vorgängers fortsetzen und bescherte uns Unmengen an toller Games. – Die Playstation 2 wird übrigens immer noch mit Spielen versorgt (Diverse Sportspiele, Wii-Ports, Singstar Games, usw.). – Allein diese Tatsache zeigt, wieso die PS2 damals Marktführer war. Und das gegen “Gegner” wie SEGA, Nintendo und Microsoft.

(Playstation Zusatzlaufwerk+SNES,PS Prototyp,PS One,PS2, PS3, PSP Prototyp und PSP)


2006 war es wieder mal soweit und eine neue Sony Konsole sollte den Siegeszug fortsetzen. Mit integrierter 60 GB Festplatte, WLAN, LAN, BluRay Laufwerk, Cell CPU (27-mal schnellere Berechnungen mit dem Cell gegenüber der 2,4 GHz Core2Duo von Intel) und einer Geforce GTX-285 GPU, sollte die neue Playstation wieder an die Spitze stürmen (diesmal neben XBOX 360 und der Wii). – Jedoch waren die Anschaffungskosten der Konsole enorm (600 €), das Release Lineup, nicht ideal, usw. usw. – Dennoch konnte sich die Playstation 3 durchsetzen, hat mittlerweile eine mehr als gerechtfertigte Daseinsberechtigung und viele, tolle Exklusivtitel und Spiele von 3rd Parties.

Was aber fehlt hier in dieser Auflistung? Was könnte Sony dennoch einen gewissen Rückhalt in schwierigen Zeiten gegeben haben, als der Nintendo DS, als dritte Nachfolgekonsole des Gameboys, die Herzen der Zocker in Sturm eroberte? – Genau – Die Playstation Portable (kurz: PSP), welche am 12. Dezember 2004 in Japan und fast ein Jahr später (September 2005) in Europa erschienen ist.
Sony wollte auch ein dickes Stück vom Handheldkuchen. – Kein Wunder, also dass man nach zwei stationären Konsolen mit enormen Erfolg den Schritt gen Handheld gewagt hat. – Immerhin gab es damals noch keine Smartphones, mit denen man fast gleichwertige Spiele zu einem Bruchteil des Preises bekommen hätte. – Und so wage Sony ein Hightech-Handheld zu veröffentlichen.
Mit starkem 333 MHz Prozessor (In den ersten Firmware Versionen wurde die CPU noch mit 222 MHz getaktet), UMD Laufwerk, 16:9 Display mit 4,3 ” Bilddiagonale, Analogstick und Spielen, die den PS2 Vorbildern zum Verwechseln ähnlich gesehen haben, wollte sich Sony vor allem gegen Nintendo behaupten. – Die letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass die PSP niemals ganz an den Nintendo DS aufschließen konnte. – Exklusivtitel wie Zelda, Mario, Professor Layton, diverse Ponyhofsimulatoren und nicht zuletzt das neuartige zweite Display mit Touch-Eingabe waren die Gründe, warum sich die PSP , trotz starker Hardware und Titel wie Monster Hunter, God of War, Dexter, usw. , niemals an die Handheld Spitze setzen konnte.
Die PSP erschien in mehreren Varianten. – In diversen Bundles, Farben und neuen, leicht bis stark überarbeitete Gehäuse- bzw. Hardwareformen :
Die Ur-PSP wurde mit “PSP-1000” betitelt, gefolgt von der “PSP-2000”, welche dünner war, doppelt so viel Arbeitsspeicher bot und einen Optischen TV Ausgang hatte. – Die PSP 3000 hingegen konnte mit besserem Display aufwarten und hatte dazu einen besseren TV Ausgang (AV-Out + Composite). – Die skurrilste Reinkarnation der PSP Familie, nannte sich “PSP Go” , verzichte gänzlich auf ein UMD Laufwerk, war kleiner und war mit einem Schiebmechanismus ausgestattet. – Spiele wurden hier allein über den Playstation Store bezogen. – Das letzte Model war die “PSP N-1000”, welche zum Budgetpreis von gerade mal 99€ verkauft wurde, wieder ein UMD Laufwerk aufweisen konnte, jedoch auf das WLAN Modul verzichten musste. – Somit ist weder das Surfen, noch das Shoppen im PSN Store möglich. Auch Multiplayerpartien waren somit nicht mehr möglich.
Nicht wirklich zur PSP Familie gehörend, muss trotz allem das Sony Ericsson XPeria Play erwähnt werden, welches vor allem VOR offiziellem Release, aber auch teilweise heute noch als PSP-Phone bezeichnet wird. – Optisch sieht dieses Smartphone, welches 2011 das Licht der Welt erblickt hat, der PSP Go zum Verwechseln ähnlich.

 

Zeit für etwas Neues

Nach diesem kurzen Ausflug in die Vergangenheit der Sony-Spielkonsolen sollten wir uns aber wieder dem Hauptthema widmen. Der Playstation Vita. – Am 27.01.2011 wurde die neue Handheldkonsole von Sony (damals noch NGP genannt) der Öffentlichkeit in Tokyo vorgestellt. Auf einem Special Event wurde gezeigt, dass die vermeintliche PSP 2 seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich sah. – Dazu wurden kurze Spielausschnitte gezeigt, welche eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, dass die Games ohne weiteres mit der Qualität der PS 3 mithalten können.
Es sollte bis zur E³ dauern bis letztendlich alle technischen Fakten und der endgültige Name bekannt waren. – Die neueste Playstation Konsole trägt den Namen PS Vita, sie wird in zwei Varianten zu Verfügung stehen. Zum einen ein reines Wifi Model und zum anderen ein Model inkl. 3G Modul. – Die weiteren technischen Daten lesen sich ebenfalls sehr geschmackvoll :

CPU : ARM CortexTM-A9 Prozessor (Quad Core Edition)
GPU : PowerVR SGX 543 MP4 Prozessor (Ebenfalls eine eigene Quad Core Ausführung)
RAM : 512 MB Arbeitsspeicher (16-mal mehr als bei der Ur-PSP)
Grafikspeicher : 128 MB VRam
Display : 12 cm / 16:9 OLED Multi-Touchscreen (kapazitiv) mit einer Auflösung von 960×544 Pixel
Touchpad : 12 cm digonales Tochpanel auf der Rückseite der PS Vita
Kamera : Zwei Kameras vorhanden (Vorder- und Rückseite) mit max. 640×450
Sonstiges : WLAN Modul, 3G Modul/GPS Empfänger, fest verbauter Akku, usw. usw.

Wem hier nicht das Wasser im Gamer-Munde zusammen laufen lässt, hat entweder von Technik keine Ahnung, ist mal wieder zu pessimistisch, weil sie ihr Smartphone über alles lieben und diese reine Gamingmaschine nicht zu schätzen wissen, oder haben noch nicht gehört, dass es diese Wahnsinns-Hardware schon ab 249 Euro geben wird 😉
Für viele ist ja heutzutage die Akkulaufzeit am aller, aller wichtigsten. – Dies war aber in letzter Zeit für mich noch nie nachvollziehbar, wie man sich da beschweren kann. – Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich unter anderem einen SEGA GameGear damals hatte, der 6 AA Batterien innerhalb kürzester Zeit einfach leer gesaugt hat.
Wie auch immer…Akkulaufzeit beträgt zwischen 3 und 5 Stunden. – Für mich also ausreichend. Wenn ich dann dennoch mal mehr Saft zum Zocken brauche, weil ich zB. auf Reisen bin, gibt es auch ein externes Battary-Pack zu erstehen, welches die Laufzeit verdoppelt.
Apropos Zubehör. – Jeder PS Vita Besitzer , sollte sich darüber im Klaren sein, dass man sich eine eigens für Sony´s Handheld konzipierte Speicherkarte kaufen sollte, da man ansonsten bei manchen Games nicht einmal speichern kann. – Auch für diverse Downloads aus dem PSN Store sollte ausreichend Speicher vorhanden sein. – Somit kann ich jedem nur empfehlen unbedingt mindestens eine 8 GB Karte zu kaufen. (ACHTUNG : Vorbesteller bei Amazon bekommen nicht nur 15€ Rabatt auf ein Spiel, sondern auch eine 8GB Karte geschenkt).
Ich für meinen Teil habe mir neben der Vita, diversen Games und der Speicherkarte übrigens noch die gratis Vorbestellerbox inkl. PSN Gutschein und gratis Headset und das Travelkit bestellt, welches mit Tasche, Displayschutzfolie, Autoladekabel, Putztuch und einer Schachtel für Spielmodule daher kommt. – Meiner Meinung nach ist zumindest die Tasche unverzichtbar, da es sich bei der Playstation Vita um ein edles, leicht klobiges Stück Technik handelt, welches aufgrund der Maße ohnehin in kaum eine Hosentasche passen dürfte. 😉

Ein paar kleine technische Aspekte sollten noch erwähnt werden. Die Spiele kommen im Gegensatz zu den PSP Games auf Cartridges daher und sind somit nicht mehr auf einem optischen Datenträger gespeichert. – Das sollte vor allem den Ladezeiten zu Gute kommen.
Weiters ist Crossplay eine Sache, die man sich vormerken sollte. Mittels Crossplay sind zB. Multiplayer-Partien zwischen PS3 und PS Vita möglich. Nicht minder interessant wird das Remote-Play Feature, welches euch erlauben wird PS3 Spiele auf die Vita zu streamen und somit ganz auf einen TV zu verzichten. – Der Kampf um das heimische TV Gerät soltle somit der Vergangenheit angehören.

Gewusst ?

-) Die PS Vita ist Android tauchglich. – In Japan gibt es beretis erste Games von Square, welche via Square-eigenen PS Vita Android Market verkauft werden. – Somit sollte (zumindest rein technisch) nichts mehr im Wege stehen, um andere Android Apps und Games auf der Vita auszuführen. – Die Zukunft wirds zeigen.


-) Die PS Vita verwendet die selbe Technologie, wie der Sony Six-Axis Controller. – Zwar ist dies nicht umbedingt bahnbrechend, sollte aber eventuell dazu führen, dass wir eine weitere Eingabemöglichkeit bei den Games haben werden.

 

Das Lineup jenseits aller Vorstellungskräfte (?)

Als uns Anfang vorigen Jahres Sony´s neuer Wunderling vorgestellt wurde, war relativ schnell klar, dass es die Japaner sehr ernst mit dieser neuen Konsole meinen. – Wurde doch weder ein Grafikdemo, noch sonst irgendein langweiliges Spiel gezeigt, sondern sofort mit Uncharted und Wipeout angefangen. – Von der grafischen Brillanz geblendet, konnte man sich dennoch nicht vorstellen, welche Spiele uns zum Release erwarten werden. – Anfang 2012 sind wir aber allesamt schlauer – und hoffentlich nach den kommenden Absätzen sogar einen Tick mehr.
Hingegen aller Behauptungen, die PS Vita habe doch nichts zu bieten, offenbart sich für mich persönlich ein ganz anderes Bild. – Neben der hervorragenden Hardware, war zumindest für mich, das Lineup der Hauptgrund, gleich nach der Präsentation auf der vergangenen E³, die Vita vorzubestellen.
Ich als Sammler und Technikfreak, bin eigentlich immer beim Release einer neuen Konsole vom Release-Tag an dabei. – Zuletzt beim Nintendo 3DS. – Doch ob das wirklich klug bzw. notwendig war, frag ich mich heute eigentlich schon. Street Fighter, Pilotwings, Nintendogs, usw. – waren nett anzusehen, aber keine Kracher. – Viel zu sehr hat man auf Mario, Zelda, Starfox, Kid Ikarus, usw. gewartet. – Wochen und Monate lang umsonst, wie sich rausstellen sollte.
Sony steuert aber genau hier in die komplett andere Richtung. – Wir haben 1.) fast jedes Genre vertreten, 2.) Hochkarätige Titel/Namen dabei und 3.) das alles unter dem Deckmantel vieler kleiner Innovationen wie dem Einsatz des Rückseitigen Touchpads, der beiden Analogsticks, hübscher Grafik, usw. usw.
Um es gleich mal relativ beeindruckend zu veranschaulichen welch enorme Masse an Games uns zum bzw. kurz nach dem Release erwartet – Hier mal eine Auflistung aller Games:

 

Auf ein paar der genannten Titel werde ich im folgenden Text besonders eingehen. – Alle Spiele, die ich behandeln werde gibt es auch zum Release am 22.Februar 2012.

Uncharted: Golden Abyss

Einige Blogbeiträge zum wohl interessantesten Launch Titel der PS Vita wurden ja bereits geschrieben. – Was ich allerdings anders machen möchte, im Vergleich zu meinen Vorpostern ist hier ein wenig mehr ins Detail zu gehen, mich aber dennoch kurz zu fassen.
Wie das gehen soll? – Ganz einfach. Anfangs mit Bildern, welche den Vergleich (PS Vita / PS3) zeigen sollen (linkes PS Vita/rechts PS3):

 

Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, halte ich mich von nun an kurz. – Man sieht auf den ersten Blick, dass der Handheld-Ableger mehr als nur nahe an die Heimkonsolen-Vorlage heranreicht. – Sämtliche Effekte haben es offenbar direkt auf die PS Vita geschafft und lassen gleich am ersten Tag klar werden, dass wir hier ein Technikmonster in den Händen halten werden. Viele Quicktime-Events profitieren weiters von den Eingabemöglichkeiten des PSP Nachfolgers. – Wärend zum Rudern zB. Der Touchscreen verwendet wird, der Sixaxis Sensor in Kombination mit der Kamera dazu „missbraucht“ um Papier durchsichtig und diverse Wasserzeichen sichtbar zu machen (indem man die PS Vita ins Licht hält), wird auch das rückseitige Touchpad zum Einsatz gebracht. – Spätestens hier fühle ich mich an die goldenen Zeiten des Nintendo DS zurückerinnert, in denen sinnvoll der Touchscreen und das Mikrofon Verwendung gefunden haben. – Ein relativ untypischer Gedanke zu einer Sony Konsole. – Aber sehr erfreulich. – Innovation findet also ihren Weg.
Die Story ist mir (zumindest teilweise) geläufig, jedoch möchte ich weder Spoilern, noch möchte ich das wiederholen, was bereits in anderen Beiträgen erwähnt wurde.

 

Rayman Origins


Vor gerade mal drei Monaten erschien Rayman Origins für Wii, Playstation 3 und XBOX 360. – Noch bevor es sich das Hüpfspiel auf PC und 3DS gemütlich machen wird, kommt die PS Vita zum Handkuss. Bei diesem klassischen Sidescroll-Jump´n Run, welches mit Hilfe der Ubisoft eigenen UbiArt Framework-Engine entstanden ist, handelt es sich um das wohl hübscheste und interessanteste Jump´n Run seit dem Ende der 90er Jahre. – Hat dieses Spiel bereits auf den Heimkonsolen gezeigt, was es drauf hat, offenbart sich das Game auf dem riesigen OLED Display der PS Vita, als perfekter Starttitel. – Es handelt sich zwar mal wieder um einen Port und keine Eigenproduktion, wer jedoch die „großen“ Varianten noch nicht gespielt hat, muss hier eigentlich fast zuschlagen.

Die abwechslungsreichen Hintergründe, Musikstücke und lustigen Animationen, rechtfertigen den Kauf allemal und lassen vergessen, dass man in den letzten Jahren fast zur Gänze nur noch auf Polygone gesetzt hat. – Rayman Origins ist ein Meisterwerk zum Spielen und auch einer meiner persönlichen Starttitel.

Little Deviants

Little Deviants ist mit Sicherheit nicht das beste oder größte Spiel auf der PS Vita. – Wahrscheinlich auch nicht mal das erfolgreichste. Warum ich mich dem Spiel aber dennoch zuwende und es von Anfang an auf meiner PS Vita seinen Platz finden wird ist die Tatsache, dass es sich zum einen um eine neue Franchise handelt und andererseits mehr von den Eingabemöglicheiten der PS Vita gebraucht macht, als die anderen Starttitel. – Das Spiel ist grundsätzlich eine Minispielsammlung, stellt aber wie gesagt eindrucksvoll unter Beweis, wie man zB das Touchpad der Handheldkonsole sinnvoll zum Einsatz bringen kann. – In einem der Minigames, müssen nämlich diese kugelrunden Aliens Objekte einsammeln und teilweise unter Zeitdruck durch die Level dirigiert werden. – Hierbei gilt es die Landschaft zu verändern, in dem ihr die Rückseite eurer PS Vita berührt und somit einen beweglichen Hügel im Spiel bildet.
Schwer vorzustellen, aber allein diese Idee und die Art der Umsetzung sind es wert zumindest einmal einen Blick darauf zu werfen. Und wer weiß – Vielleicht sind die kleinen Aliens eines Tages mindestens genau so berühmt wie die Sackboys aus Little Big Planet.

Ridge Racer

Es gibt eine einfache Formel zu jedem Playstation Release. – Neue Konsole+Namco bekommt davon Wind = Ein neues Ridge Racer muss erscheinen. – Koste es was es wolle. – Als kleiner Fan der Serie muss ich aber betonen, dass ich den Entwicklern aber kein weiteres Mal verzeihen könnte, wenn sie ein „neues“ Ridge Racer auf den Markt werfen, welches mehr oder wenig exakt dasselbe wie der Vorgänger ist (Siehe RR6 und RR7). Dennoch. – Ich fand bereits Ridge Racer auf der PSP sehr eindrucksvoll. – Flüssige Rennen, ohne Ruckler, enorm motivierende Musik (Bei der PS Vita kann auf die eigene mp3 Sammlung zurückgegriffen werden) und hübsche Grafik könnten mich sehr lange bei Laune halten. – Der neueste Ableger sieht wie zu erwarten war um einiges besser aus. – Viele Strecken (darunter auch sehr viel bekannte aus RidgeCity), ein riesiger Fuhrpark und extrem hübsche Grafikspielerein (Spiegelungen, Blur Effekte, hübsches Mapping, Belichtung, usw.) machen RR für mich zum besseren Rennspiel beim PS Vita Launch.

Wer einfach mal das Hirn abschalten und mit einer irren Geschwindigkeit durch die Kurven breschen möchte ist hier genau richtig. – RR ist für mich sogar das absolute Gegenteil von Wipeout. – Wärend beim Zukunftsracer penibel auf die richtige Fahrweise geachtet werden muss, flutscht das RR-Gameplay einfach so dahin. – Was Serious Sam für simplen Ballerspaß ist, ist Ridge Racer für Rennspielfans.

Ultimate Marvel vs. Capcom 3

1996 erblickte ein Spiel namens „X-Men vs. Street Fighter“ das Licht der Arcade-Welt und erfreute sich sehr schnell einer großen Fangemeinde. – Logisch dass zwischen 1996 bis 2012 vier weitere Ableger den Weg auf unsere Heimkonsolen gefunden haben.
Mit Ultimate Marvel vs. Capcom, lassen die Japaner erneut ihre Street Fighter in den Ring gegen Superhelden wie „The Hulk“, „Spiderman“, „Wolverine“, „Capt. America“ , usw. antreten. – Der Comicartige 2D – Look glänz auf der PS Vita noch ein Stückchen mehr, als auf den Heimkonsolen. – Zumindest machten die ersten bewegten Szenen den Eindruck. – Hier kommt ganz klar das OLED Display zum Auftrumpfen und zeigt wie Farbtiefe bzw. Farbsättigung aus einem 2D Prügler auch noch heute eine Perle machen können.
Auch hier kommt zB. Der Touchscreen zum Einsatz, indem ähnlich wie bei Street Fighter IV am 3DS der Touchscreen mit virtuellen Befehlen belegt werden kann. – Außerdem kommt die Near Funktion zum Einsatz, welche das Tauschen von Kostümen mit anderen

Spielern unterwegs ermöglicht. – Für Spieler von Marvel vs. Capcom 3 sei noch am Rande erwähnt, dass alle DLCs der PS3 gratis auf die Vita geladen werden können. – Also wenn das kein Anreiz für Fans des berühmten Capcom-Prüglers ist, weiß ich auch nicht weiter.

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5 Thoughts to “Retro Blogpost: Playstation Vita + Playstation History”

  1. gute idee die blogpost wieder zu veröffentlichen. da dürftest du ja genug material für viele posts haben 😀

  2. über 70 blogposts sind es. aber ich werde sie nicht all zu oft veröffentlichen, da ja auch platz für neues sein sollte. wer seine blogposts auch mal wieder lesen möchte, dem kann ich nur empfehlen auf diversen archivierungssseiten mal vorbei zu surfen um euer glück zu versuchen. zB. eignet sich da http://archive.org/web/ ganz gut dafür.

      1. cool. die waren immer grandios. könmtest bei gelegnheit auch hi und da importieren hier.

  3. Geraldine J. Niebur

    Gerne.

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