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Predator Hunting Grounds – Review [PS4]

Als ich erfahren habe, dass wir einen Review-Code für das neue Asymmetrische Predator Multiplayer Spiel bekommen war ich wirklich ein wenig gehyped. Wir haben diese Idee nun schon mehrfach gesehen und irgendwie hat es nie so wirklich geklappt. Ob das dieses Mal anders ist und ob der Predaor euch noch in euren Träumen verfolgen wird könnt ihr folgend lesen.

Oh Arnie – Where art thou?

Als großer Fan des 80er Jahre Actionkinos fand ich es wirklich spannend, dass es ein neues Predator-Spiel geben würde. Jetzt im 21. Jahrhundert ist auch die Technik soweit, dass man Ideen, wie ein asymmetrisches Multiplayerspiel, relativ gut umsetzen kann. Hier muss man den Developer, IllFonic, auch loben. Seit dem Friday the 13th Game haben sie einiges dazu gelernt.

Das Spiel rennt gut (sofern man in ein Match kommt) und es spielt sich solide. Man hat die Möglichkeit entweder einen von 4 Soldaten, oder den Predator zu spielen. Und egal für welche Seite ihr euch entscheidet niemand wird happy damit sein.

Predator: Hunting Grounds visited at www.games.ch

Als Soldat hat man Ziele zu erfüllen um dann endlich vom Hubschrauber aus dem Dschungel gerettet zu werden. Während man versucht sein „Soldaten-Ding“ zu machen lauert der Predator und versucht einen auszuschalten. Es gibt auch andere Bot-Soldaten, welche man bekämpft, aber die sind nicht mehr als Kanonenfutter (wie in einem Actionfilm). Theoretisch hört sich das toll an, aber es funktioniert in der Praxis nicht. Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist der Predator nur bedingt bedrohlich. Wenn man zu zweit am Spielfeld steht kann man sich ganz gut gegen ihn wehren und wenn das ganze Squad da ist, dann kann man ihm sogar ziemlich schnell die Lichter auspusten. Es gibt auch nie wirklich einen Grund alleine herumzulaufen, weshalb es unser Alienfreund schon ziemlich schwer hat.

Der Predator selber ist leider auch ziemlich underpowered. Seine Schulterkanone macht relativ wenig Schaden, sein Cloaking-Device ist so mies, dass man ihn relativ einfach findet und sein Nahkampfangriff ist so schwach, dass das Gefühl aufkommt er würde mit einem Buttermesser angreifen.

Bei den Soldaten ist es auch nicht viel besser. Diese können zwar super alles wegpusten was sich so bewegt, aber die Waffen selbst sind ziemlich langweilig. Es kommt nicht wirklich das Gefühl auf als hätte man wirklich ein laut knallendes Gewehr in der Hand.

Grafisch ist das Spiel, wie ich finde, in Ordnung, aber auch nicht viel mehr als das. Was mich persönlich ein wenig traurig stimmt ist, dass die Soldaten einfach generische Typen sind, aber das mag jemand anderem vielleicht auch wiederum gefallen (man kann diese aber persönlich anpassen). Ausgezeichnet ist aber das Sounddesign! Die Geräusche und Sounds des Films werden toll wiedergegeben und zumindest dies ist wirklich ein Hit!

Fazit

Die Zeit der langen Wochenenden hat begonnen und ihr wollt wissen ob ihr euch in den Dschungel begeben sollt um einem Alien den Kopf wegzupusten? Dann habe ich die Antwort für euch: Nein. Das Spiel ist in seinem jetzigen Zustand zwar spielbar, aber nicht unterhaltsam. Als Predator ist es sehr mühsam eine Partie für sich zu entscheiden, und als Soldaten ist es eigentlich gar keine Challenge zu siegen. Auch Spannung oder Angst kommt nie wirklich auf. Nur weil ein Spiel technisch funktioniert und das Sounddesign gut ist, ist es noch lange kein gutes Spiel. Das hat EA bereits mit Anthem bewiesen gehabt. Leider haben wir hier auch wieder kein gutes asymmetrisches Multiplayer Spiel erhalten. Wenn es euch dennoch interessiert könnt ihr up-to-date bleiben und mit etwas Glück wird das ganze mit Patches wieder hingebogen. (4/10) kbm

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