Michael's Blog 

Eine Ode an Destiny – oder doch nicht?

 

Als Destiny rausgekommen ist, hab ich in 3 Wochen ca 24h in das Spiel investiert und es danach 8 Monate liegen gelassen.

Meine Vorgeschichte:

Glücklicherweise durfte ich die Alpha auf der PS4 antesten. Mir hat das Gameplay so gut gefallen, daß ich die Beta auch nochmal komplett gespielt habe. Dadurch bin ich vor dem Release schon auf ca 16h “gratis” Spielspaß gekommen und da musste ich natürlich schon aus Ehrgefühl das Spiel kaufen.

Da die meisten meiner Freunde eine XBoxOne besitzen, war diese die gewählte Plattform. Spricht ja auch nix gegen die One, Größter Vorteil gegenüber der PS4 – 1 Akkuladung hält ca 24h spielen.

 

Durch den Massenrelease im November und die nicht aufhörende Spieleflut, hab ich Destiny wieder komplett aus meinem Focus verloren. Bis zu einem Tag an dem ich nicht wusste, was ich spielen soll. Ich hatte auf nichts Lust.

Ein paar Rennen in Forza Horizon 2, ja ist genial, aber irgendwas fehlte. Zufällig waren meine Freund Online und spielten Destiny. Na gut, dachte ich – legte die Disc ein und meldete mich um mitzuspielen.

Gemeinsam versuchten wir Level zu spielen, denen wir nicht gewachsen waren und sind kläglich gescheitert, aber wir haben es probiert. Es wurden Informationen ausgetauscht, wie man schneller hochleveln kann und welche Waffe die Beste ist.

Leider hat der Beruf einiger unsere Party irgendwie gestört – zu viele Auslandsaufenthalte und deshalb nie zu Hause und keine Zeit zum Spielen, Familie …. die üblichen Probleme.

Glücklicherweise habe ich mit einem Arbeitskollegen ein bissl geplaudert und dabei sind wir auch auf Destiny gekommen und das es auch ihm an Mitspielern mangelt.

Was soll ich sagen. Seit diesem Zeitpunkt spielen sein Sohn, er und ich so ziemlich jeden Tag die heroischen Strikes und ein mal die Woche die wöchentlichen (darum heißen die auch so).

Ich weiß gar nicht mehr, wie lang wir schon gemeinsam spielen. Sind es 3 Wochen oder sogar 6, keine Ahnung – aber meine investierte Spielzeit in Destiny hat sich ver 4 facht.

DestinyFast 4 Lebenstage habe ich mittlerweile mit dem Spiel verbracht, nie hätte ich mir vorstellen können, einen Level 2 mal zu spielen – jetzt spiele ich den selben Level fast täglich (ja der Umfang hat sich nicht geändert bei Destiny), und es macht Spaß!!!!

The Witcher 3 hat mich nicht mal gereizt – keine Ambitionen das Spiel zu kaufen.

Woran liegt das?

Am Gamedesign? An der Charakterentwicklung? Am Gameplay?

Definitv liegt es nicht an der genialen Geschichte. Und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch nicht an der Abwechslung der Level (gefühlt spielt man am Tag jeden Level 3 mal).

 

Die letzen 4 Tage war mein Fireteam unterwegs und ich spielte allein. Erfüllte mein wöchentliches Soll (100 Vorhut Marken) und danach – verließ mich jede Lust auf Destiny. Also ist dies doch keine Ode an Destiny, vielmehr ist es eine Ode an die Freunde, mit denen wir gemeinsam schwere Schlachten durchstehen – das ist es, was Destiny so spannend macht.

Und wenn ich mir dann in der M einen Bericht über COD BO3 durchlese, denke ich eigentlich nur daran, wer meiner Freunde spielt das mit mir gemeinsam?

In Black Ops 3 kann man die gesamte Story im Koop mit 4 Freunden spielen (aktuelle Informationen) – das schreit ja direkt nach gemeinsamem Spaß.

Im Sinne von Megadeath – A toute le monde, a tous mes amis (ist zwar überhaupt nicht passend, aber falsch übersetzt klingts gut!!!!)

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3 Thoughts to “Eine Ode an Destiny – oder doch nicht?”

  1. moi. viel zeit? solche zeiten hab ich in animal crossing gesteckt und locker das 5 bis zehnfache in wow 😉

  2. meine meiste zeit in nem spiel wahr wow 3 chars zusammen genommene tage 950

  3. Ich spiele Spiele normalerweise nur 1 mal und da ist die Zeit in Destiny für meine Verhältnisse abnormal

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