Blog Lydia´s Blog 

AniNite16

Das war sie also die AniNite16 – organisatorisch 1A mit top Location, bunten Cosplayern und tollem Rahmenprogramm, kurzum SO muss eine Convention sein.

DSC_7719Jedes Jahr versetzen 3 Tage Schwechat in den Ausnahmezustand, dann wimmelt es nur so von Anime-, Manga-, und JapanFans. Heuer fanden sich knapp 19700 Begeisterte im Multiversum ein, präsentierten sich, genossen das Rahmenprogramm bestehend aus Wettbewerben, Vorführungen, etc. und kauften in der Händlerhalle und der Art Alley die Stände leer. Obwohl dies erst unsere zweite Con war, trafen wir bereits bekannte Gesichter, lernten aber auch viele neue Leute kennen. Das Erkunden dieser Toplocation, in der wirklich alles passte, vom Eingangsbereich mit Kassen und Garderobe sowie der Waffenkontrolle über die Haupthalle mit riesiger Bühne, auf der das Hauptprogramm abgehalten wurde, ohne, die Besucher auf den Rängen dadurch zu stören, bis hin zu der großen Händlerhalle, die nicht nur durch die Aufteilung sondern auch durch viele Zugänge weder vollgestopft noch überladen war, alleine war schon Wahnsinn. Trotz der hohen Besucherzahl, trat man sich nicht auf die Füße, denn die verschiedenen Auf- und Abgänge sowie die unterschiedlichen Ebenen und die Outdoorplätze ließen eine angenehme Verteilung zu. Ich persönlich hätte jedoch die Kreativecke am zweiten Rang mit der ArtAlley hinter der Bühne getauscht, da durch die aktuelle Aufteilung einige Aussteller etwas ins Aus gedrängt wurden.

DSC_7731Das Personal selbst war nicht nur  freundlich und teilweise kostümiert sondern im Großen und Ganzen auch kompetent und gut geschult, natürlich gab es hie und da auch langgezogene Gesichter, doch ganz ehrlich, jeder kann mal einen schlechten Tag haben.

Klasse fand ich die Vielfalt der Cosplayer, natürlich konzentrierten sich die meisten auf Anime- und Manga, doch es waren auch Cosplayer aus der Welt der Games und aus Comic, Film und Serien dabei.

Hat mich vor der Con vor allem “Bring & Buy” interessiert, war ich dann weder von der Umsetzung noch von dem Angebot sehr begeistert, eine bessere Ordnung nach Buch – VHS/DVD/BluRay – Cosplay – Merchandising wäre gut gewesen, doch nichtsdestotrotz gab es hier regen Andrang und das Beste ganz unabhängig davon: direkt davor der Stand von ASH. Wer ASH – Austrian Super Heroes noch nicht kennt, der findet hier meinen Blog dazu. Ich mag die Truppe rund um Harald Havas einfach, vor allem weil sie so herzlich, offen, freundlich sind, dabei aber weder abgehoben noch unangenehm aufdringlich. Man fühlt sich einfach wohl bei ihnen, merkt, dass das was sie machen ihnen Spaß macht. DSC_7757

Das merkt man auch bei diversen Cosplayern, viele leben ihr Cosplay richtig, gehen darin auf – man merkt, dass sie nicht nur viel Arbeit in ihr Outfit gesteckt haben, sondern dass sie es auch voller Stolz präsentieren. Cosplays aus der Welt des Anime, der Mangas aber auch diverse andere aus Comic, Film und Games waren zu sehen. Da ich mich selbst kaum bis gar nicht in der Welt der japanischen Kunst auskenne, ziehen mich eher andere Cosplays an. Nichtsdestotrotz möchte ich mehr über die Arbeit eines Cosplayers erfahren. Habe ich auf der VIECC eine ganz liebe, nette Cosplayerin getroffen, mit der ich auch aktuell noch in Kontakt bin, habe ich die Chance ergriffen und ein Interview mit Eva alias Smoldergirl geführt. Sie selbst bezeichnet sich quasi als ältere Generation einer 14102633_599557040217949_3302604540963522025_nCosplayerin, doch ich persönlich finde, dass Cosplay keinem bestimmten Alter unterliegt. Sieht man sich um so sieht man junge Mädchen, Burschen um die 20, Männer, Frauen, Midvierziger Seite an Seite mit 17-,18-Jährigen. Jung, alt, Mann,Frau, schwarz, weiß, europäisch, afrikanisch, asiatisch, homo- oder heterosexuell, transgender, bi – vollkommen egal, beim Cosplay scheint es keine Grenzen zu geben und das ist etwas was mir persönlich mehr als nur gut gefällt. Hier wird man nicht nach Alter, Herkunft, politischer Einstellung, etc. gefragt sondern maximal danach was man darstellt, wieviel Aufwand das Cosplay war oder ob ein Foto/Video gemacht werden darf.

Das Tolle bei der AniNite ist, finde ich, dass nicht nur die Cosplayer die Veranstaltung ausmachen. Sie sind ein fester Bestandteil, doch nicht – wie zB auf der NipponNation – DER Grund hinzugehen. Die AniNite zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus, die Händler – viele nicht einmal deutschsprachig – mit tollen Cosplaysachen, Mangas, Merchandising oder auch Künstler, die IHR persönliches Handwerk ausstellen und zum Verkauf anbieten. Vereine, die durch Showeinlagen werben und zeigen was sie können, sodass man gleich Lust bekommt mitzumachen; Besucher die ihr Können in den einzelnen Wettbewerben unter Beweis stellen oder einfach nur das bunte Treiben, ein Kännchen Tee oder ein leckeres Sushi genießen. Die AniNite, gut besucht und für jeden etwas dabei – WIR kommen garantiert wieder und freuen uns jetzt schon auf 2017.

Related posts

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.