Beitrag Grabräuber 

Oh – hallo ihr seid es. Ja heute gibt es die neue Grabräuber-Ausgabe. Ich bin schon einmal vorausgegangen damit es nicht allzu lange dauert. Wo wir sind, fragt ihr? Naja wir sind dort wo wir das letzte Mal waren und dort gab es einiges zu finden. Hier hat uns keiner gestört und es war verdammt ruhig. Aber das nächste Mal gehen wir mal wieder auf den ursprünglichen, weil dort wartet ja noch ein Spiel das ich ja schon in der zweiten Ausgabe ausgraben wollte. Aber lasst uns am besten keine Zeit verlieren, denn heute bin ich etwas im Stress! Also legen wir los! In der nun schon vierten Ausgabe vom Grabräuber dreht es sich um ein Spiel mit dem ich viel verbinde. Ich kann mich noch genau erinnern: Ich war mit meinem Dad in den 90ern immer wieder mal im 10. Wiener Gemeindebezirk unterwegs. Da gab es einen Gebrauchtspieleladen. Jahrelang suchte ich dort das Spiel Dragon Quest Monsters für den Game Boy Color. Dort habe ich es nur leider nie gefunden. Damals kannte ich auch noch nicht das Internet und so. Ich glaube da wäre ich dann etwas leichter dran gekommen. Aber dennoch: heute dreht es sich um den ersten Dragon Quest Teil der jemals bei uns erschienen ist, auch wenn es eigentlich nur eine Art SpinOff ist. Also viel Spaß mit der vierten Grabräuber-Ausgabe und Dragon Quest Monsters.


Viele sammeln Spielzeug – Ich sammle Monster!

Das Spiel wurde von Tose entwickelt und in Japan von Enix gepublisht. Bei uns wiederum von Eidos Interactive. In Japan erschien das ganze am 25. September 1998 in Europa war es dann am 25.Jänner 1999 soweit. Die Amerikaner gingen fast genau ein Jahr nach uns auf die Jagd nach Monstern – nämlich am 27.Jänner 2000. Das ist sehr selten, dass wir in Europa etwas vor den Amerikanern bekommen. Das Game Boy Color Modul von Dragon Quest Monsters ist Schwarz. Das besondere an diesen Modulen war, dass man sie auch auf dem normalen Game Boy spielen konnte und nicht nur am Color. Oft wird die Reihe mit den Pokémon-Spielen verglichen, weil sie von der Thematik und der Zucht der Monster sehr ähnlich wirkt.


Aber mal eins nach dem anderen. Als unser Held noch ein Kind war wurde seine Schwester von einem seltsamen Monster entführt. Eines Tages erschien genau so ein Monster doch es war nicht der Entführer. Es erzählt Terry, dass Watabou seine Schwester hat. Dieser komische Besucher erklärt auch, dass er uns auf unserer Reise begleiten müsse. Beide machen sich auf den Weg zum Great Tree. Dort angekommen trifft Terry, unser Held, den König. Er erhält Slib, den Slime, und die Aufgabe ihn zu trainieren. Wenn wir das Starry Night Turnier gewinnen, dann erhalten wir einen Wunsch. Terry macht sich auf den Weg die Monsterkerker und Dungeons zu erkunden, damit er das Turnier gewinnen und seine Schwester befreien kann.
In den Kämpfen legt Terry nicht selbst Hand an, sondern lässt seine Monster für sich kämpfen. Bevor er das aber machen kann, muss er die Monster im Kampf beeindrucken und sie danach für sein Team rekrutieren. Das besondere an Dragon Quest Monsters ist aber die Tatsache, dass wir sogar zwei Monster miteinander kombinieren können um so noch mächtigere Monster zu erschaffen. Die nicht benötigten Monster, also die die im Moment nicht mit in der Partie sind, werden auf einem Bauernhof gelassen und können sich dort entspannen. Dies erinnert sehr stark an die Pension die ab Pokémon Gold und Silber eingeführt wurde. Je mehr wir unsere Monster trainieren desto geringer wird ihr Wildnisstatus. Je geringer dieser Wert ist umso mehr hören die Monster auf dich und auf deine Befehle. Wie in den meisten Rollenspielen können die Monster im Level aufsteigen und so neue Fähigkeiten erlernen. Wenn sie im Level aufsteigen, dann verändern sich manchmal ihre Stats und die Fähigkeiten. Dabei kann jedes Monster mit maximal acht Fähigkeiten bestückt werden. Lernt unser Monster doch mehr als acht, so ist es wie in Pokémon möglich eine ältere Fähigkeit zu vergessen. Wir bewegen uns in unterirdischen Tunneln fort die unter dem Thron im Thronsaal befinden, diese führen uns zu Dungeons.

 

Um dort bestimmte Tore zu öffnen muss man eine bestimmte Anzahl an Feinden und Klassen besiegen. In jedem dieser Dungeons muss man am Schluss gegen ein Boss Monster antreten. Diese können wir aber auch für unsere Party gewinne. Manche machen dies von selber, andere wiederum wollen etwas Fleisch und manche pfeifen sowieso auf uns. Hat man über 100 befreundete Monster, so erhält man Zutritt zur Bibliothek. Dort finden wir Karten die uns versteckte Dungeons zeigen, die wir bis dato noch nicht gefunden haben. Wir können auch in Arenen kämpfen. Diese Kämpfe bestehen aus drei verschiedenen Schlachten. Jeder der Ränge bietet eine konstant schwerer werdende Herausforderung. Je höher der Rang ist desto stärker werden unsere Gegner. Anfangs gehen die Schlachten von Rang G bis Rang D. Etwas später haben wir dann aber die Möglichkeit von Rang C zu Rang A und schließlich bis zu Rang S zu kommen. Diese Stufenaufstiege ermöglichen uns weitere Tore zu öffnen und sind notwendig um in der Geschichte weiterzukommen. Im Spiel können wir auch verschiedene Medaillen sammeln und das ist auch zu empfehlen. Denn es gibt einen Mann der diese sammelt und sich später als sehr wichtiger Charakter offenbart. Wir erhalten von ihm aber auch Monster-Eier.Die Suche nach Medaillen kann sich aber auch als sehr gefährlich herausstellen. Andere Monster Trainer suchen diese ebenfalls und können uns das Leben oft zur Hölle machen. Einige geben uns nach dem Kampf etwas oder sie schulden uns einen Gefallen. Oder sie schließen sich gar unserem Trupp an! Jetzt sehen wir uns aber mal die Zucht unserer Monster etwas genauer an. Haben wir, in der Arena den Rang F erreicht dürfen wir mit dem Züchten beginnen. Unsere Monster müssen aber mindestens Stufe 10 erreicht haben um sie zum Züchten zu benutzten. Was brauchen wir für eine erfolgreiche Zucht? Klar: ein weibliches und ein männliches Monster! Wenn diese sich sehr lieb haben entsteht ein Ei und genau aus diesem schlüpft ein Monster der Stufe 1. (genauso machen das übrigens auch Mama und Papa zuhause)

Es hat dabei Merkmale, Statistiken und Fähigkeiten der Eltern. Man kann das Ei nun auf der Monsterfarm lassen, oder man lässt es ausbrüten. Doch das kostet natürlich etwas. Jedes Monster das durch Zucht entsteht hat viel höhere Stats als eines das in der Wildnis angeworben worden ist. Also sollte man auf alle Fälle züchten, denn diese Monster werden uns im späteren Spielverlauf nicht nur einmal die Haut retten. Es gibt auch einige Monster die nur über Züchtung erhalten werden können. Also bleibt uns eigentlich sowieso nicht viel über, als es zu versuchen. Grafisch sah es für GBC-Verhältnisse echt gut aus und die Musik hatte auch eine Ohrwurmgarantie. Ihr seht: Wie ganz oben erwähnt verbinde ich eine Menge Gefühle mit diesem Spiel und genau aus diesem Grund wollte ich es euch zeigen, nachdem ich es ausgegraben habe.

So; jetzt aber nichts wie weg hier, denn es wird von Mal zu Mal gefährlicher. Aber das Spiel – das nehmen wir mit! Wie gesagt meine Suche ist hiermit beendet und deswegen schaufeln wir es garantiert nicht wieder ein. Aber bitte verratet es keinem! Das bleibt unser kleines Geheimnis. Ich hoffe, die mittlerweile schon vierte Ausgabe vom Grabräuber, hat euch gefallen und wir sehen uns beim nächsten Ausflug wieder. Ich mach jetzt mal etwas Urlaub und werde diese Perle auf meinem GBC spielen. Also bis zum nächsten Mal.

 

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